Verdi droht der Postbank mit unbefristetem Streik

Foto: Pixabay
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Nach dem politisch fragwürdigen Deal des DGB mit der Antifa erscheinen solche Berichte des Handelsblattes, wie zum Beispiel der von heute, möglicherweise in einem ganz anderen Lichte.

Danach drohen im Tarifstreit rund 18.000 Beschäftigte der Postbank mit einem unbefristeten Streit. Die Urabstimmung habe eine Zustimmung für diese Art des Arbeitskampfes von 97,7 Prozent gezeigt. Laut Verdi gingen die Verhandlungen am Montag bereits in die vierte Runde.

Das Ergebnis der Abstimmung zeige deutlich, daß die Beschäftigten mit großer Entschlossenheit zu den Forderungen stehen, äußerte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Wenn es am Montag wieder zu keiner Einigung käme, könne die Gewerkschaft ihre Mitglieder zum unbefristeten Ausstand aufrufen.

Das Handelsblatt fragt: Machen Warnstreiks die Postbank mürbe? Davon sei die Gewerkschaft Verdi überzeugt. Bei einem Scheitern jedoch drohen unbefristete Streiks.

In der bisher letzten Verhandlungsrunde vor knapp einem Monat hätte das Unternehmen ein Angebot vorgelegt, das neben einer Anhebung der Löhne und Gehälter um insgesamt 2,5 Prozent auch einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum 30. Juni 2019 vorsehe.

Es ginge Verdi um einen langfristigen Kündigungsschutz im Zuge der Eingliederung der Postbank in die Deutsche Bank. Eingliederung? Die Gewerkschaft fordere einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022. Auch beim Gehalt seien die Tarifparteien weit auseinander. Verdi wolle fünf Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit. (RH)

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