Nach heftigen Protesten – Mugabe wird kein WHO-Botschafter für Afrika

Hunger, Not und Elend (Foto: Pixabay)

Wie die Neue Zürcher Zeitung mitteilt, habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Berufung von Simbabwes Präsident Robert Mugabe zum WHO-Sonderbotschafter für Afrika nach heftigen und weltweiten Protesten rückgängig gemacht. JouWatch berichtete über diesen Skandal der Ernennung hier.

Der WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus, der erste WHO-Chef aus Afrika (Äthiopien) sagte, er habe allen zugehört, die Bedenken geäußert hätten und nach Rücksprache mit der Regierung Simbabwes ihr diese neue Entscheidung mitgeteilt.

Besonders auch in Mugabes Heimatland hätte die Ernennung des Staatschefs Kopfschütteln ausgelöst. Dort sei die medizinische Versorgung äusßerst schlecht. Auf rund 100.000 Patienten käme ein Arzt.

Im größten Spital des Landes würden die Kranken aufgefordert, mangels fließenden Wassers einen eigenen Eimer mit Wasser mitzubringen. Der Präsident sei für diese Zustände verantwortlich, ließe sich jedoch stets im Ausland ärztlich behandeln. (RH)

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