„Flüchtlings“strom reißt nicht ab

Foto: Durch Janossy Gergely/Shutterstock
Immer Richtung Deutschland (Foto: Durch Janossy Gergely/Shutterstock)

Eine Fähre mit weiteren 200 Migranten landeten gestern im Hafen von Athen. Die illegalen Einwanderer kamen gehören zu dem nicht abreißenden Strom aus der Türkei. Sie waren auf der mit Migranten überfüllten Insel Samos „zwischengeparkt“ worden.

Die „Flüchtlinge“ sollen nun vorerst in der südlichen Region Attica verteilt werden.

Seit der Schließung der Balkanroute durch Slowenien, Kroatien, Mazedonien und Serbien im März vergangenen Jahres sitzen mehr als 60.000 Einwanderer in Griechenland fest. Und die Zahlen der Neuankömmlinge aus der Türkei steigen seit einigen Wochen wieder an.

Zahl der Neuankömmlinge aus der Türkei steigt 

Laut UNHCR kamen allein im September 5000 Immigranten auf den griechischen Inseln an, Das entspricht einem Anstieg von 35% im Vergleich zum letzten Jahr. Von Januar bis August schafften es laut IOM insgesamt 13.320 „Flüchtlinge“ über die Türkei das europäische Festland zu erreichen.

Diese Nachricht kommt nur einen Tag nachdem bekannt wurde, dass im Norden Griechenlands ein 32jähriger Mann aus Syrien unter Terrorverdacht festgenommen worden war. Der syrische „Flüchtling“ war im Juni 2016 mit Frau und zwei Kindern über die Türkei eingereist und lebte in Thessaloniki. Bei ihm soll es sich um einen IS-Kämpfer handeln. Jetzt wurde er in Alexandroupolis verhaftet. Der Korangläubige streitet alle Vorwürfe ab. (MS)

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