SPIEGEL: Bekloppt in der Birne?

Foto: Durch Ridkous Mykhailo/Shutterstock
So sehen für den "Spiegel" illegale Einwanderer aus (Foto: Durch Ridkous Mykhailo/Shutterstock)

Beim SPIEGEL gibt es wieder mal einen Artikel von Janko Tietz, der so dämlich ist, daß den Verfasser die Gänse beißen. Titel: „Rechts auf der Karte – Deutschtümelei in Sachsen“. Janko Tietz ist der Chef vom Dienst. Gemeint ist wahrscheinlich der Leser-Verarschungsdienst.

von Max Erdinger

Tietz ist gebürtiger Sachse, 1972 in Freiberg zur Welt gekommen. Als Zwölfjähriger wanderte er nach Baden-Württemberg aus. Einfach so, wenn man seiner Kurzvita beim SPIEGEL glauben darf. 1994 schloss er seine Berufsausbildung als Kommunikationselektroniker bei der Deutschen Bundespost/Telekom ab, um ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg zu beginnen. Nach Abschluss volontierte er an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. Was schreibt er also heute beim SPIEGEL? So unhaltbares, linksversifftes Zeug halt …

Zitat: „Seit 27 Jahren regiert die CDU in Sachsen – und hat Deutschtümelei zugelassen wie kaum anderswo. Jetzt punktet die AfD. Schuld ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich, ändern dürfte auch sein Rücktritt wenig.“ – Zitatende.

Allein zu diesem ersten Absatz hätte ich ein paar Fragen an den evangelischen Kommunikationselektroniker. Was ist Deutschtümelei? Gibt es auch Türktümelei und Amerikatümelei? Wie lange muß man Tümeleier eigentlich kochen, bis sie hart sind? Wo sonst, außer in Sachsen, hätte die sächsische CDU das vermaledeite Deutschtümeleiertum noch zulassen können? Warum ist der Herr Tillich daran schuld, daß die AfD punktet und nicht der AfD-Wähler? Ich warte auf die Antworten, Janko, und mache derweil weiter.

Zitat: „Im sächsischen Freiberg ist das Brauhausfest das Ereignis eines jeden Sommers. Auf dem Betriebsgelände am Rande der Stadt baut die „Freiberger Brauerei“ im August einen großen Rummelplatz auf. Für die Menschen in der Region ist die dreitägige Sause ein gesellschaftliches Event mit allem Pipapo: abfeuern von Höhenfeuerwerken, Aufführungen von Schalmaien-Melodien, Auftritte von Schlagerstars – und eben auch: Aufzüge von Rechtsextremen.“ – Zitatende.

Wie nennt man die Menschen in der Region, Janko? Sind es womöglich Sachsen? Wenn ja, warum schreibst Du es dann nicht? Gibt es in Freiberg keine Festveranstaltungen für die Sachsen mehr? Sind sie tatsächlich durch „Events für die Menschen in der Region“ ersetzt worden? Bist du als Zwölfjähriger wirklich nach Baden-Württemberg ausgewandert oder haben sie dich wegen deiner menschlichen Anglizismen zuhause einfach rausgeschmissen? Muß man das Schalmei so lange kochen wie das Tümelei? Woran erkennt man die Rechtsextremen? An ihren roten Fahnen? Ich sage dir was, Janko: Hättest du einen informativen Artikel geschrieben, dann wären nicht an dieser Stelle schon so viele Fragen offen.

Ach so, ja, es soll ein Debattenbeitrag sein, den du da abgeliefert hast. Das ist ein bißchen unverschämt. Meinereiner debattiert nicht mehr mit deinesgleichen.

Zitat: „Schlendert man über das Fest, fällt sofort auf, dass viele ihre Heimatliebe ganz besonders zelebrieren: Sie tragen szenetypische Kleidung von Thor Steinar oder Lonsdale, andere zeigen unverstellt ihre in Runenschrift verfassten Tattoos, wieder andere äußern offen ihre Freude darüber, dass sich auf dem Fest „keine Ausländer“ blicken lassen, und schieben dabei gemächlich ihre Kinderkarren vor sich her.“ – Zitatende.

Bist du gemächlich über das Fest geschlendert, Janko? Warst du gänzlich unverstellt spiegelszenemäßig gekleidet und hast offen deine Abscheu über die Freude der Anderen gezeigt? Haben sie dich dafür verprügelt? Ist die „Kinderkarre“ in Sachsen so etwas wie eine Mistkarre für sächsischen Humanmüll? Oder warum kannst du nicht das gebräuchliche Wort „Kinderwagen“ nehmen? Hasst du die Sachsen und ihre Kinder? Bist du im Grunde deines Herzens eigentlich ein widerliches Arschloch, Janko?

Zitat: „Es stört sich niemand an den Leuten, sie gehören zur Mitte der sächsischen Gesellschaft.“ – Zitatende.

Wenn diese Leute niemanden stören, warum sollte sich dann jemand an ihnen stören? Sei froh, daß sie dich nicht als Fluchtsachsen vom linksextremistischen Rand der deutschen Besserwessigesellschaft identifiziert haben. Du hättest wenig Freude beim Brauereifest in Freiberg gehabt. Sachsen mögen keine Besserwessis, die sie mit übler Nachrede überziehen.

Zitat: „Es kommt offenbar auch wenigen Sachsen komisch vor, dass in Gaststätten, die „Böhmische Küche“ anbieten, auf den Speisekarten Landkarten mit den Umrissen der deutschen Grenzen vor 1945 abgedruckt sind.“ – Zitatende.

Na komm´, Janko, wenn es dir „komisch“ vorgekommen ist, hat wenigstens einer herzhaft gelacht, oder? Froh und dankbar müssen wir sein, daß keine Weltkarte auf den Speisekarten abgedruckt war. Du weißt schon: Heute Deutschland und morgen die ganze Welt. Stell´dir vor: Tatsächlich hat es mal ein Deutschland gegeben, das größer gewesen ist als das heutige Deutschland. Darf man eigentlich beim SPIEGEL noch „Königsberg“ sagen oder muß man „Kaliningrad“ nehmen? Hast du dich in Österreich schon mal über die Buchstabenkombination „KuK“ schier totgelacht, „komisch“, wie sie ist? – Nicht? Wien wäre der ideale Ort für Komiker wie dich. Nur mal so nebenbei gefragt, Janko: Hältst du eine Schwarzwälder Uhrmacherfamilie eigentlich für den Kuckucksclan? Und wenn Roberto Blanco seine Freundin küsst, Janko, ist das dann ein Negerkuss? Du siehst, dein „komischer Debattenbeitrag“ generiert mehr Fragen, als er beantwortet.

Zitat: „Sicher, alles Einzelfälle. Einzelfälle, die es so aber auch in Riesa gibt, in Oschatz, in Glauchau oder in Hainichen. Sachsen, das Land der vielen Einzelfälle. Sachsen, das Land, in dem während 27 Jahren CDU-Herrschaft ein Klima der Deutschtümelei gedeihen konnte wie kaum anderswo.“ – Zitatende.

Jetzt aber mal ein bißchen demokratische Staatsbürgerkunde für dich, Janko: In der Demokratie „herrscht“ eine Partei nicht. Sie vertritt Volkes Interessen. Zumindest theoretisch. Und ehrlich gesagt: Einer vom SPIEGEL sollte auch das Wort „Einzelfälle“ tunlichst vermeiden. Die exorbitante Zunahme bei schweren Gewaltdelikten und sexuellen Übergriffen im Zuge der unkontrollierten Massenimmigration unterlag noch bis vor kurzer Zeit dem Versuch von deinesgleichen, sie als „Einzelfälle“ zu verharmlosen. Mit „Einzelfall“ wäre ich an deiner Stelle sehr vorsichtig. Jeder anständige Deutsche, der einen wie dich von „Einzelfällen“ schwadronieren hört, könnte sozusagen schlagartig sein Interesse an friedlichen Debattenbeiträgen verlieren. Und wo genau wäre dieses sagenhafte „kaum anderswo“ überhaupt?

Zitat: „Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat dieses Klima stets gefördert, zuletzt mit der Aussage, „Die Menschen wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt.“ Dabei könnte er durchaus Zutrauen in die Integrationsfähigkeit Zugezogener haben, gehört er doch selbst der ethnischen Minderheit der Sorben an und trägt den wenig deutschen Vornamen Stanislaw. Doch das scheint er bei seiner Aussage nicht bedacht zu haben.“ – Zitatende.

Es gibt keine „Zugezogenen“. Gardinen kann man zuziehen. Das sind Einwanderer und zum großen Teil sogar illegale Einwanderer. Der Stanislaw wäre also so ein illegal Eingewanderter, meinst du? Damit du dich selber besser kennenlernst, Janko: Janko ist die ungarische oder auch slawische Form der Vornamen Johannes oder auch Iwan. Du solltest dich also selbst besser nicht mit einem Deutschland beschäftigen, das Deutschland bleiben will. Wenn der Stanislaw nicht so ohne weiteres darf, dann darfst du nämlich auch nicht. Beim Gottlieb Fürchtegott ist es anders. Aber der bist du ja nicht, Janko.

Zitat: „Zu sehr hat sich die CDU – und ihr Vorsitzender zuvorderst – während der Regentschaft den Menschen mit braunem Gedankengut angebiedert, zu verhalten war der Widerspruch, wenn Pegida-Demonstranten montags Bundespolitiker am symbolischen Galgen durch die Straßen trugen, zu zaghaft die strafrechtliche Verfolgung von rechtsextremen Umtrieben.“ – Zitatende.

Die Scheiße in deinem Hirn, Janko, ist braunes Gedankengut. „Herrschen“, „Regentschaft“, „braunes Gedankengut“ – du geistiger Tiefflieger kannst doch einen konservativen Nationalisten nicht von einem braunlinken Nationalsozialisten unterscheiden!? Und was die mangelnde Verfolgung rechtsextremer (korrekt: braunlinker) Umtriebe angeht: Da bietet sich Kompensation an. Wie wäre es damit, zur Abwechslung mal die linksextremen Umtriebe Rotlinker beim G 20-Gipfel in Hamburg zu verfolgen? Meines Wissens gab es da bisher nur eine oder zwei eher zärtliche Verurteilungen. Das wäre doch mal ein Ding: Verfolgung linksextremer Umtriebe, egal ob braunlinks oder rotlinks. Aber so, wie ich dich einschätze, liegt dir an der Verfolgung rotlinksextremistischer Umtriebe wenig bis gar nichts. Und die Braunliken verwechselst du als historischer Analphabet mit Rechten. Es ist ein Wahnsinn, wer heutzutage im altehrwürdigen SPIEGEL die „Debattenbeiträge“ schreibt.

Zitat: „Die CDU in Sachsen ist der konservativste Landesverband in ganz Deutschland. Selbst die CSU zeigt sich in vielerlei Hinsicht weltoffener.“ – Zitatende.

Woran genau wäre denn der Unterschied zwischen Konservatismus und Weltoffenheit zu erkenen? Verreisen Konservative nicht in alle Welt? Sind sie nicht weltoffen daran interessiert, wie es andernorts auf der Welt zugeht? Du scheinst dir als Fluchtsachse im Westen ein bißchen zu bereitwillig das Hirn waschen gelassen zu haben. „Konservativ“ ist übrigens ein nicht steigerungsfähiges Absolutum, Janko. Daß Typen wie deinereiner heute alles steigern, was nicht bei drei auf dem Baum ist, ist eine andere Geschichte. Damit simuliert deinesgleichen ein realiter inexistentes Differenzierungsvermögen. Aktuell, aktueller,am aktuellsten – frei, freier, am freiesten – gerecht, gerechter, am gerechtesten – demokratisch, demokratischer, am demokratischsten – usw.usf.

Die Intellektsimulationen der SPIEGEL-Redaktion fallen aber immer mehr Leuten auf als das, was sie sind: Simulationen eben. Es kommen harte Zeiten auf dich zu, Janko, ganz harte. Aus und vorbei mit der naßforschen Behauptung, du würdest debattierfähige Debattenbeiträge schreiben. Beim Straßenbau gibt´s dann vielleicht noch was für solche intellektuellen Tiefflieger wie dich. Da heißt´s auf gut baden-württembergisch: „Schaffe, schaufle und´s Schandmaul halde.“

Zitat: “ … statt in Bildung zu investieren und die Grundlagen der Demokratie zumindest dem sächsischen Nachwuchs zu vermitteln, sparte die Landesregierung ausgerechnet an den Schulen.“ – Zitatende.

So viel steht fest, Janko: Die Grundlage der Demokratie haben sie dir altem Fluchtsachsen in Baden-Württemberg nicht beigebracht. Und im Bildungsvergleich der deutschen Bundesländer belegen die Sachsen den ersten Platz. Ich weiß ja nicht, ob du selbst Kinder hast, die du früher in einer „Kinderkarre“ gemütlich über die Schwäbische Alb geschoben hast. Aber solltest du welche haben, die wegen der Sozialisation in einem bildungsfernen Haushalt benachteiligt sind, dann könntest du dafür sorgen, daß sie einmal klüger werden als ihr Vater – und sie in Sachsen zur Schule schicken. In Freiberg oder in Dresden gibt es bestimmt ein vorzügliches Internat. Nichts zu danken!

 

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