Das ist ja irre! Gesellschaftlicher Wandel, Wahn und täglicher Irrsinn

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Das Irrenhaus und die Anstaltsleitung (Foto: Collage)

„Das ist ja irre!“ ist nicht nur der Titel des gleichnamigen Buches von Henryk M. Broder, das 2015 erschienen ist, sondern spiegelt die täglichen – teils unerträglichen – News, die auf uns einströmen und die Erfahrungen, die wir täglich aufs Neue machen. Von Abgas-Skandal und Diesel-Bashing über
Hate-Speech-Hunting bei Aufzeigen der Realität und Kritik an der Doktrin der Staatsführung bis hin zur radikalen Masseneinwanderung auf Staatskosten und zur indirekten Abschaffung der Demokratie, in der Form, dass es rechts von der mittlerweile linksgerichteten CDU keine anderen Meinungen geben darf, ebenso keine Bürger, die eine entsprechende Vertretung suchen. Die möchte man am liebsten „entsorgen“ und „austauschen“. Zumindest aber werden sie in eine Ecke gedrängt und teilweise kriminalisiert – und das, während immer mehr echte Kriminelle frei herumlaufen und staatlich gefördert werden.

Von Andreas Köhler

Wer anders denkt und sich so öffentlich äußert, kommt zwar aktuell noch nicht „auf den Scheiterhaufen“ aber an den Pranger oder neuerdings sogar ggf. hinter Gitter (siehe u.a. 6 Monate Haftstrafe wegen Islamaufklärung) , was von GEZ finanzierten Aktivisten und Publikums-Schauspielern im Fernsehen lauthals beklatscht wird, während dort fast täglich Migranten unter der Bezeichnung „Flüchtlinge“ als die besseren Bürger bzw. geradewegs als Musterbürger vorgeführt werden. Parallel wird der – das alles mit finanzierende – Sachse als regelrechter „Untermensch“ stilisiert. Armbinden, durch die sich Andersdenkende bzw. noch rational denkende Menschen ausweisen müssen, gibt es zum Glück noch nicht, aber immerhin schon Kündigungen und Ausschlüsse z.B. wie im Falle von Guido Reil der Ausschluss aus der Arbeiterwohlfahrt. Zu Zeiten der Hexen- und Ketzer-Verfolgung musste man vor seiner Verbrennung Satan abschwören und das durch phantasiereiche wahnwitzige Realitätsverdrehungen belegen. Aber auch heute soll man der Wahrheit abschwören, die Realität leugnen und sich dem allgemein etablierten Wahn fügen.

Guido Reil widerruft für die AWO seinen „Pakt mit Satan“

Wie bei einem Hexenprozess unter Folter bittet AfD-Politiker Guido Reil in seinem Facebook-Posting in 17 Punkten um Entschuldigung und Vergebung. Reil widerruft „den Pakt mit Satan“. Er schreibt (hier auszugsweise widergegeben):

„Liebe AWO bitte, bitte lasst mich weiter ehrenamtlich für euch arbeiten. Ich widerrufe…Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von meinem Fehlverhalten der letzten Jahre hier auf Facebook und diversen staatszersetzenden Machenschaften…es tut mir unendlich leid! Aus fester Überzeugung und mit gebrochen Fingern und Rippen, scheibe ich:

1. Es kommen hier fast nur motivierte und gut ausgebildete Menschen (Facharbeiter, Ingenieure, Ärzte und Raketentechniker) an, die für ein neues Wirtschaftswunder sorgen werden.

3. Wir Deutschen sind statistisch genauso kriminell wie die Asylbewerber. Anderslautende Statistiken werden nur von Faschisten verbreitet.

4. Es kommen keine illegalen Migranten und junge Männer aller Nationen, sondern fast nur syrische Frauen und Kinder, die aus Homs und Aleppo geflüchtet sind.

5. Jeder, der vorher 8 sichere Länder durchquert hat, hat ein Anrecht auf Asyl in Deutschland. Das sagt schließlich der Artikel 16 GG.

6. Es ist eine faschistische Lüge, dass die illegalen Migranten ihre Papiere wegwerfen…

7. Asylbetrug ist eine Lüge der Faschisten.

8. Wir deutschen Ausbeuter und Kapitalisten sind schuld am Zustand der 3. WELT.

9. Es ist unsere Aufgabe, den jährlichen Geburtenüberschuss von 30 Millionen Afrikanern in Deutschland zu integrieren.

13. Wir Deutschen müssen an den Arabern wieder gut machen, was wir im 2. Weltkrieg verbrochen haben.

14. Der Islam ist eine friedliche Religion und gehört zu Deutschland. Der islamistische Terror hat nichts mit dem Islam zu tun.

15. Daran, dass wir Weihnachtsmärkte, Karneval, Oktoberfest und Silvester nur noch im Schutz von Pollern und im Schutz von Polizeitausendschaften besuchen können, sind die Rechten schuld.

16. Es ist arabischen Ländern nicht zuzumuten islamische Flüchtlinge aufzunehmen.

17. Es gibt keine deutsche Kultur – jenseits der Sprache ist da nix erkennbar. Ich schäme mich abgrundtief, Deutscher zu sein. Ist das so o.k.?“

Und selbstverständlich stimme ich dem, vom Grünen Innenminister entwickelten psychologischen Test für Rechte Aussteiger, ausdrücklich zu.“

Die Presse schreibt daraufhin: AfD-Politiker Guido Reil verhöhnt Flüchtlinge. Die Schreiber derartiger Artikel sind offensichtlich blind für die Realität. Wie kommt es? Wir werden nachfolgend darauf eingehen und dies aus dem psychologischen bzw. psychiatrischen Blickwinkel betrachten und ebenso einen Rückblick in die Vergangenheit z.B. im Hinblick auf den Hexenwahn wagen.

Blind für die Realität und weiterer Irrsinn

Das Unglaubliche ist: Sehr viele Menschen glauben tatsächlich, dass hauptsächlich echte Flüchtlinge (man nennt sie jetzt „Geflüchtete“) zu uns kommen, dazu bestens ausgebildete Facharbeiter, Ingenieure und Ärzte. Sie glauben, dass man über Ausländerkriminalität nicht reden darf, weil sie denken, dass nur „Nazis“, was immer das auch heute heißen mag, offen darüber sprechen. Sie denken: Das muss man tolerieren und irgendwie akzeptieren. Im Übrigen glauben sie daran, dass das alles seltene Einzelfälle und extrem geringe Ausnahmen sind. Sie glauben tatsächlich, dass überwiegend vom Krieg bedrohte syrische Familien mit Frauen und Kindern zu uns kommen, ebenso, dass es für Deutschland eine Pflicht sei, der ganzen Welt zu helfen, notfalls zum eigenen Schaden, den viele Gutgläubige in ihrem Elfenbeinturm selbst gar nicht mitbekommen.

Stefan Schubert gibt ein weiteres Beispiel: „Deutsche Staatsorgane verfolgen GEZ-Verweigerer und Falschparker unnachgiebig bis in die letzte Instanz, aber Terroristen und Mörder werden weder eingesperrt, noch abgeschoben oder in Abschiebehaft genommen, weil es sich bei ihnen um das neue goldene Kalb der Eliten handelt.“ Schubert schreibt weiter: „Politisch Andersdenkende werden als »Pack« diffamiert…“ oder „in die Naziecke gestellt“. Und dann ist da noch die Diffamierung politisch Andersdenkender durch die Medien. Schubert schreibt von der allgegenwärtigen Propaganda, von der Unterdrückung von Kritik, vom Refugees-Welcome-Wahn, von der Verbreitung von Lügen, der Verfälschung von Statistiken, von der Plünderung der Sozialkassen, von der Hofierung von Islamisten, Terroristen und Kriegsverbrechern, die eine Islamisierung Deutschlands auch mit Gewalt durchsetzen wollen.

Ein weiteres Beispiel ist die geradewegs wahnhafte Zensur im Stasi-Stil unter Justizminister Maas, auch einer, der in seiner völlig eigenen Welt auslebt und sich herrlich darin auslebt. Er glaubt nämlich, er sei ein Nazi-Jäger, also ein Jäger von Andersdenkenden, die mit der für ihn und seine Genossen gefährlichen Wahrheit daher kommen. Solche Wahrheiten nennt er „Fake News“ und dieser Begriff ist mittlerweile bereits in den Köpfen der gutgläubigen Rezipienten angekommen.

Weil Maas angeblich für die Demokratie ist, wendet er in der wahnhaften „Umkehr“ seiner ganz persönlichen Logik daher undemokratische totalitaristische Methoden an und beauftragt ehemalige Stasi-Mitarbeiter wie Anetta Kahane & Team mit der Verfolgung Andersdenkender, wobei andere Gedanken unter anderem als rechtes „Gedankengut“ oder als „Hate Speech“ verfolgt werden, während linkes „Gedankengut“ und „Hass“ als legitimiert dargestellt werden. Den Menschen  wird indoktriniert, dass andere Gedanken (mit abfälliger Absicht als sogenanntes „Gedankengut“ bezeichnet) nicht tolerabel und akzeptierbar sind, erst recht nicht, wenn man diese offen kundtut.

Trotzdem denken immer noch viele naive und gutgläubige Menschen, im Deutschland des Jahres 2017 könne so etwas nicht passieren. Jetzt gibt es aktuell ein Interview, in dem Insiderin Melanie C., eine Mitarbeiterin des Facebook-Löschzentrums in Berlin über die perfiden Methoden und technischen Finessen aufklärt, mit denen auf der Facebook – besonders vor der letzten Bundestagswahl – versucht worden ist, die Meinung unzähliger User zu beeinflussen. Das Ziel: Informationen unterdrücken, um kritische Gedanken bei Bürgern erst gar nicht aufkommen zu lassen.

„Wir brauchen Buntheit, Vielfalt, den Islam, geschenkte Menschen und Rohdiamanten!“

Während man täglich von Vergewaltigungen, Gewaltverbrechen – auch gegen Rettungskräfte – und anderen massiven Problemen durch den Ansturm junger Migranten liest, „fabuliert“ Frau Göring-Eckardt von den Grünen über „geschenkte Menschen“. Martin Schulz findet Flüchtlinge „wertvoller als Gold“ und Angela Merkel hält – so Schubert – weiter an ihrer Fachkräftelüge fest – und sie will noch mehr Menschen ins Land holen. Keine Obergrenze, sondern ein Mehr an Propaganda, damit das wahnwitzige Konzept von der zwanghaften „Vermischung der Rassen“ aufgeht, notfalls mit Gewalt.

Denn Deutschland darf nicht Deutschland sein. Das ist nicht mehr In. Deutschland braucht „Buntheit“, „Vielfalt“ und den wertvollen Islam, so heißt es aus dem Munde von Menschen, die schlichtweg nicht mehr gesund wirken, zudem die Anbetung und Hofierung ihrer „Rohdiamanten“ zu Lasten des Steuerzahlers auch Straftäter, gesuchte Mörder, radikale Islamisten und Terroristen einschließt.
Wichtig ist nur, dass die Deutschen das bitte alles finanzieren, denn sie tragen schwere Schuld für das Leid der ganzen Welt.

Während Nachrichten wie z.B. die brutale Vergewaltigung einer Frau vor den Augen des Freundes durch einen  – durch deutsche Staatsmittel finanzierten – 31-jährigen Asylbewerbers aus Ghana, der bereits in Afrika einen Mord begangen hatte und wegen der drohenden Strafverfolgung nach Deutschland »flüchtete«, für Entsetzen sorgten, wurde bereits über weiteren Familienzuzug und berufliche Integration ausreisepflichtiger Migranten diskutiert, die laut Auffassung der rheinland-pfälzischen Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) qualifizierende Arbeitsmaßnahmen finanziert bekommen sollen. Selbst Analphabeten ohne Schulbildung seien eine wichtige Bereicherung des Arbeitsmarktes. Man müsse – wie bei Hans Christian Andersens „Des Kaisers neue Kleider“ nur daran glauben. Wer das nicht wahrhaben will, sei böse, ein Rassist, ein Nazi oder was auch immer.

Parallel dazu wurde in Balingen ein junges Mädchen von einem – ebenfalls durch deutsche Staatsmittel finanzierten – 26-Jähriger Somalier bedrängt und in ein Gebüsch gezerrt. Der „geschenkte Rohdiamant“  drückte das Mädchen zu Boden, versuchte sie auszuziehen und zu vergewaltigen.

 Und wieder wird es eine Menge Menschen geben, die krampfhaft überlegen, wie sie diesem armen Geflüchteten aus Somalia am besten helfen können. Wer hingegen an so etwas wie Abschiebung denkt, mutiert in den Augen und Anklagen der um den „armen Flüchtling“ besorgten Menschen, die stets und überall eine Stimme bekommen, sofort zum „Nazi“. Das ist heute eigentlich jeder, der noch einigermaßen mit gesundem Menschenverstand denkt, anderer Meinung ist und diese ausspricht, was als nicht gesellschaftsfähig und tragbar gilt. Vergewaltigungen sind es jedoch. Sie sind angeblich normal und kommen – so wird uns ständig eingeredet – in den besten Familien vor. Und es gibt genügend Menschen, die das alles glauben, in der Papageiensprache nachäffen und in Talk Shows kräftig klatschen, selbst wenn es hieße: „Wollt ihr den totalen Untergang?“

Ist das eigentlich alles noch normal?

Bei derartigen Nachrichten gehen einem eine Menge Gedanken durch den Kopf und man muss sich täglich aufs Neue fragen: Ist das alles eigentlich noch normal? Egal wie man es dreht und wendet. Man wird feststellen: Nein, das ist es nicht. Das ist schlichtweg irre. Andere Begriffe, die einem dazu einfallen kommen letztendlich auf das Gleiche hinaus. Hier eine kleine Auswahl: Irrsinnig, töricht, unlogisch, unvernünftig, wahnwitzig, wahnsinnig, verblödet, dumm, dümmlich, hirnrissig, idiotisch, verrückt, geistesgestört, geisteskrank, schwachsinnig, unzurechnungsfähig, vielleicht von einem Parasiten wie Toxoplasma gondii infiziert – und vor allem eines: Gefährlich!
Eine Seltenheit, gar Ausnahme? Nein. Unsere Gesellschaft hat sich gewandelt. Ob in Unternehmen, im Job oder in der Politik: Vieles erscheint eher ungesund und abseits des gesunden Menschenverstandes – aber eben auch abseits jener nachgewiesenen Erkenntnisse, die eigentlich vorgeben, was richtig und was falsch ist, was zum Erfolg führt oder schadet.

Politik, Medien und Unternehmen werden von Menschen betrieben – und hier liegt das Problem: Ist der Mensch aus irgendwelchen Gründen nicht gesund bzw. „tickt“ er oder sein Umfeld nicht mehr normal, dann führt das zu eben solchem abnormalen Verhalten und zu ungesunden Entscheidungen, die nicht selten einen destruktiven Charakter besitzen und zu genau solchen Ergebnissen führen, die der Handelnde selbst jedoch gar nicht wahrnimmt, während außenstehende Beobachter die Hände über den Kopf zusammenschlagen und schlichtweg denken: „Ist ja irre!“

Doch auch das Umfeld jener Irren wird infiziert: Dass „Wahn im übertragenden Sinne „ansteckend“ ist, zeigt der induzierte symbiotische Wahn, der der sich auf das unmittelbare Umfeld übertragen kann, auf Menschen, die von der Überzeugung und wahnhaften Scheinwelt des Betroffenen geradewegs sozialisiert und schließlich „überzeugt“ werden, so dass der Wahngedanke schließlich übernommen wird. Wo wir gerade beim Thema Wahn wären: Was ist das eigentlich?

„Das ist ja Wahnsinn!“

Was ist ein Wahn eigentlich? Bei einem Wahn handelt sich um eine schwere inhaltliche Denkstörung, welche die Wahrnehmung umfasst und die eine Störung der Urteilsfähigkeit bis zum völligen Realitätsverlust zur Folge haben kann. Wahn umfasst eine nicht korrigierbare Falschbeurteilungen der Wirklichkeit, die unbeeinflussbar von persönlichen Erfahrungen auftritt und an der mit absoluter subjektiver Gewissheit festgehalten wird. Die wahnhafte Überzeugung wird von vielen Mitmenschen nicht geteilt und kann nicht nachvollzogen werden, da sie der Realität widerspricht.

Wahn ist eine subjektive persönliche Wirklichkeit, von deren Richtigkeit der Betroffene absolut überzeugt ist. Das Krankhafte am Wahn liegt nicht im Inhalt, sondern vielmehr in der Unbeeinflussbarkeit durch Erfahrung und zwingende Schlüsse. Erklärungen, warum die Vorstellungen absurd sind, verändert nicht die vermeintliche Gewissheit und Überzeugung. Menschen, die versuchen, jemandem seine Wahnideen auszureden, werden als parteiisch oder als Feinde angesehen.

Ein Wahn bedarf für den am Wahn erkrankten Menschen keines Beweises. Bereits harmlose Ereignisse werden als Bestätigung der eigenen wahnhaften Überzeugung interpretiert. Wahnhaft erkrankte Menschen schaffen sich ihre Beweise sogar selbst, z.B. indem sie ihre Aufmerksamkeit fokussieren und selektiv wahrnehmen (Selektive Wahrnehmung). Sie konzentrieren sich solange auf die Beobachtung bestimmter Vorgänge bis sie etwas daraus ableiten können. Aus jedem Verhalten lesen sie genau das heraus, was ihre Wahnvorstellung bestätigt und bekräftigt.

Während sich bei anderen ähnlichen Denkstörungen (z.B. überbewerteten Ideen oder Zwangsgedanken) der Betroffene selbst bewusst ist, dass die sich ihm aufdrängenden Gedanken nicht der Normalität entsprechen, ist bei einem Wahn der Betroffene von der Normalität und Richtigkeit seiner Gedanken felsenfest überzeugt. Obwohl die Realität einer Fehlbeurteilung unterliegt, hält der Betroffene hartnäckig und überzeugt an dieser Fehlbeurteilung fest und ist (durch andere oder durch Beweise) nicht von seiner Fehlbeurteilung abzubringen.

Die 3 Wahnkriterien nach Karl Jaspers (1913) sind 1. die Subjektive Gewissheit, 2. die Unkorrigierbarkeit durch Erfahrung und zwingende Schlüsse und 3. Die Unmöglichkeit des Inhalts. Allgemeiner, moderner und konkreter formuliert, muss ein pathologischer bzw. „echter“ Wahn folgende Merkmale erfüllen:

1. Die Irrealität des Wahninhaltes (Der subjektiv erlebte Wahninhalt stimmt aus einer gesunden, rationalen Wahrnehmung heraus betrachtet, mit der objektiven Realität nicht überein), 2. Die Unkorrigierbarkeit (Der Wahninhalt ist durch kein Argument von außen zu korrigieren). 3. Die Unwiderlegbarkeit (Der Wahninhalt ist durch keinen vorgelegten Beweis zu widerlegen). Finden wir Zutreffendes nicht überall in der Politik und in den Medien?

Menschen mit wahnhaften Störungen deuten Wahrnehmungen oder Erlebnisse um und konstruieren gelegentlich komplexe, für den Außenstehenden konfuse, für den Betroffenen allerdings schlüssige „Wahnsysteme“, in denen sie wie in einer zweiten, subjektiven Realität leben, welche sie ggf. durch neue Konstrukte erklären, schützen und verteidigen. Die Betroffenen halten sich selbst weder für krank, noch für behandlungsbedürftig. Ihre Gedanken halten sie für schlüssig und logisch. Selbst gegenteilige Beweise können sie nicht davon abbringen. Menschen, die gegenteilige Beweise antreten, werden von Menschen mit einem Wahn für Feinde oder selbst für verrückt gehalten.

In der Regel werden wahnhafte Gedanken, Vorstellungen und Annahmen von den Betroffenen gegenüber der Außenwelt so stark verteidigt, dass Zuschreibungen oder Anschuldigungen jeglicher Art zu einer sogenannten „Umkehr“ führen. Das eigene Denkkonstrukt der vom Wahn Betroffenen kann so stark sein, dass sie das, was ihnen von Außenstehenden zugeschrieben wird (der Wahn an sich oder ein bestimmtes Verhalten), in das Gegenteil umkehren und den anderen zuschreiben. Interessant ist dabei, dass von einem Wahn Betroffene sämtliche Zuschreibungen fast 1:1 umkehren. Beleidigen sie andere Menschen, so werfen sie den anderen genau diese Beleidigungen vor. Absprachen, Schuld- und Rechtsverhältnisse werden oft so herumgedreht, dass sie genau gegensätzlich sind. Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die mit Wahnsymptomen einhergehen. Dazu zählt u.a. die Schizophrenie bzw. schizophrene Psychosen.

In Form der isolierten Wahnstörung (delusional disorder) (ICD-10 / F22.0) kann Wahn auch als für sich eigenständiges Krankheitsbild auftreten. Dabei handelt es sich jedoch um eine stark unterdiagnostizierte psychische Störung. Das liegt daran, dass die Betroffenen nichts von ihrem Wahn wissen, ihn nicht wahrhaben wollen und keine Veranlassung dafür sehen, sich entsprechende Hilfe zu holen. Menschen, die einem Wahn „verfallen“ sind, halten höchstens andere für krank bzw. gestört, sich selbst aber nicht. Wenn man von den Wahnideen und -themen absieht, machen die vom reinen Wahn Betroffenen einen völlig normalen Eindruck. Sie haben ihr Alltagsleben voll im Griff und treten auch kommunikativ souverän bzw. unauffällig auf.

„Das ist ja Toxi!“

Damit ist nicht etwa der gleichnamige deutscher Film von 1952 von Robert Adolf Stemmle gemeint, der erstmals die Situation der von farbigen Besatzungssoldaten mit deutschen Frauen gezeugten Mischlingskinder (Brown Babies) in melodramatischer Form aufgriff, sondern der Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Bipolarer Störung mit einem gefährlichem Erreger bzw. einem heimtückischen Parasiten, der sich beim Menschen immer weiter ausbreitet und hier zu Veränderungen des Denkens und entsprechenden Entscheidungen führt.

Neben immer mehr Menschen mit abstrus anmutenden überwertigen fixen Ideen ggf. sogar Wahn-Ideen), die eine massive externale Fokussierung aufweisen, finden wir immer mehr Menschen, die ihre – üblicherweise auf einem gesunden Überlebensinstinkt basierende – natürliche Hemmung bzw. Angst verloren haben, wobei sie sich und andere besonders vordringlich potentiellen Gefahren aussetzen. Dazu zählt auch, dass sie sich – einer bizarren Drang bzw. Trieb folgend – auf eine besondere Art und Weise zu potentiellen „Feinden“ hingezogen fühlen wie dies beim Befall durch Toxoplasma gondii der Fall ist, ein heimtückischer Parasit, der das Gehirn in Richtung Selbstzerstörung manipuliert.

Die durch den Parasiten hervorgerufenen Persönlichkeitsveränderungen weisen vornehmlich eine a) angsthemmende und b) naive Richtung auf, die in einer bestimmten Art und Weise zusammenspielen. Am besten erklären lassen sich die durch den Parasiten herbeigeführten Persönlichkeitsveränderungen durch einen Vergleich mit der masochistisch (selbstzerstörerischen) Persönlichkeitsstörung beschreiben, ebenso über das Phänomen des sogenannten „Gutmenschen“, der sich – ähnlich wie die Flohkrebse oder Nagetieren (z.B. Ratten) in den entsprechenden wissenschaftlichen Experimenten seinen Fressfeinden zum Fraß ausliefert. Hinzu kommen weitere Auswirkungen, die wie im Hinblick auf Wahrnehmung und Denken wie eine Schizophrenie anmuten, wobei die Betroffenen jedoch in Bezug auf ihr Alltagsverhalten zumeist absolut unauffällig sind und sich sicher und eloquent geben.

In Bezug auf die intuitiven (unbewussten) Motive sieht das dann aber schon ganz anders aus. Hier wirken nach Veränderung des Gehirns – selbst bei vorher eher vorsichtigen Menschen – plötzlich selbstzerstörerische Kräfte im Hinblick auf Einstellungen und entsprechende Entscheidungen, die in eine ungünstige bzw. negative Richtung gehen. Aufgrund der Gehirnmanipulation und entsprechenden „Umprogrammierung“ durch den besagten Parasiten wird der natürliche Selbstschutz und der gesunde Überlebensinstinkt aufgegeben und genau das gesucht, was nach Möglichkeit eben nicht nur „nicht einträglich“, sondern schadhaft ist. Das Freund-Feindbild wird völlig verdreht bzw. verkehrt. Das Ergebnis: Der gefährlichste Feind wird aufgrund der Wirkung des Parasiten im Gehirn plötzlich als bester Freund verstanden.

Mittlerweile weiß man um den Zusammenhang von Toxoplasma und Schizophrenie. Laut Gehirn und Geist, Magazin für Psychologie und Hirnforschung Nr. 10/2015 berichten der Psychiater Fuller Torrey vom Stanley Medical Research Institute in Chevy Chase nahe Washington und der Neurovirologe Robert Yolken von der Johns Hopkins University in Baltimore, dass ihre Patienten während der ersten schizophrenen Episode bedeutend mehr Toxoplasma-Antikörper im Blut hatten als gesunde Vergleichspersonen.

Weitere Untersuchungen bestätigen diesen Zusammenhang

Hier ein paar Auszüge:
Longitudinale offene klinische Multizenter-Studie: „A German multicenter study on Toxoplasma Gondii in first-episode schizophrenia“ (Universitätsklinikum Heidelberg im Bereich der Allgemeinen Psychiatrie), Can the common brain parasite, Toxoplasma gondii, influence human culture? (The Royal Society Publishing), Toxoplasma gondii causes increased aggressive behavior in humans.Toxoplasma gondii causes schizophrenia. Parasites and Pestilence (Stanford University), Toxoplasma’s Dark Side: The Link Between Parasite and Suicide (Scientificamerican.com), Study: Cat Parasite Affects Human Culture (Lifescience.com), Toxoplasma gondii Infection and Self-directed Violence in Mothers (JAMA Psychiatry), Parasites – Toxoplasmosis (Toxoplasma infection)
(CDC Centers for Disease Control ans Prevention), Clinical Microbiology and Infection
Toxoplasma gondii: transmission, diagnosis and prevention (ScienceDirect.com), Toxoplasma gondii as a Risk Factor for Early-Onset Schizophrenia (ScienceDirect.com), Toxoplasma gondii

(CAPC Companion Animal Parasite Council), Toxoplasma gondii and Schizophrenia PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health (NCBI.com), Toxoplasma gondii infection, from predation to schizophrenia: Can animal behaviour help us understand human behaviour? PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health (NCBI.com), Toxoplasma gondii: from animals to humans PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health

(NCBI.com), Toxoplasma gondii: from animals to humans, PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health (NCBI.com), Fatal attraction in rats infected with Toxoplasma gondii.

PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health (NCBI.com), Toxoplasma gondii Seropositivity and Suicide rates in Women, PMC US National Library of Medicine – National Institutes of Health (NCBI.com), Early Infections of Toxoplasma gondii and the Later Development of Schizophrenia (Schizophreniabulletin.oxfordjournals.org), Toxoplasma gondii and Other Risk Factors for Schizophrenia: An Update (Schizophreniabulletin.oxfordjournals.org), Toxoplasma gondii in Individuals With Schizophrenia: Association With Clinical and Demographic Factors and With Mortality
(Schizophreniabulletin.oxfordjournals.org), Antibodies to Toxoplasma gondii in Individuals with First-Episode Schizophrenia, Clinical Infectious Diseases (oxfordjournals.org), Schizophrenia Research
Drugs used in the treatment of schizophrenia and bipolar disorder inhibit the replication of Toxoplasma gondii (ScienceDirect.com), Biological Psychology, Decreased level of psychobiological factor novelty seeking and lower intelligence in men latently infected with the protozoan parasite Toxoplasma gondii Dopamine, a missing link between schizophrenia and toxoplasmosis? (ScienceDirect.com), Schizophrenia Research, Herpesviruses and Toxoplasma gondii in orbital frontal cortex of psychiatric patients (ScienceDirect.com), International Journal of Infectious Diseases Toxoplasma gondii infection in first-episode and inpatient individuals with schizophrenia (ScienceDirect.com), Toxoplasmosis
Toxoplasma gondii infection, from predation to schizophrenia: Can animal behaviour help us understand human behaviour? Journal of Experimental Biology (biologists.org), Serum antibodies to Toxoplasma gondii and Herpesvidae family viruses in individuals with schizophrenia and bipolar disorder: a case-control study (Europe Pub Med Central), Toxoplasma gondii and Schizophrenia:

Linkage Through Astrocyte-Derived Kynurenic Acid? (Schizophreniabulletin.oxfordjournals.org), Parasitology Research, Toxoplasma gondii: host–parasite interaction and behavior manipulation
(link.springer.com), The schizophrenia and Toxoplasma gondii connection: Infectious, immune or both? (link.springer.com) usw.

Zurück zum beobachtbaren täglichen Irrsinn:

Das Spektrum des täglich beobachtbaren Irrsinns ist vielfältig und reicht von Unternehmensentscheidungen zu Ungunsten des jeweiligen Unternehmens bis hin zu politischen Entscheidungen, die aus dem Blickwinkel des gesunden Menschenverstandes – egal unter welchem Vorwand diese erfolgen – eindeutig, unmissverständlich und messbar zum Nachteil der eigenen Staatsbürger und zu schweren Schäden führen.

Die Folgen: Schwere Schäden

Schwere Schäden finden wir nicht nur in den bekannt gewordenen Skandalen (z.B. sogenannter Abgas-Skandal“ der Automobilindustrie, sondern so ziemlich überall, sofern man genau hinschaut und sachlich-nüchtern nachmisst. Es handelt sich um selbst initiierte und verursachte Schäden für die auf der einen Seite „jecke“ bis unzurechnungsfähige Führungskräfte in den jeweiligen Unternehmen, auf der anderen Seite aber auch eine Politik verantwortlich ist, die mit geradewegs masochistisch anmutenden Fehlentscheidungen nicht nur Unternehmen, sondern auch die normalen Bürger immer mehr gängelt und in Bezug auf die informative Meinungsbildung u. a. durch einseitige oder frisierte Wunsch-Statistiken, durch wahrnehmungstechnisches „Verschwinden lassen“ von Daten und durch zusätzliche statistische Umdeutung nicht selten sprichwörtlich an der Nase herumführt.

Irrsinn ist grundsätzlich nichts Neues

Irrsinn und Masochismus kennen wir aber auch bereits von früher: Damals wollte Deutschland die ganze Welt unterjochen und zudem den „totalen Krieg“ zu Lasten der eigenen Bevölkerung, die sich schließlich in Schutt und Asche bomben ließ und sehr lange dabei jubelte, was irgendwie an die Bahnhofsklatscher 2015 erinnert. Im 16. Jahrhundert etablierte die Sekte der sogenannten „Wiedertäufer“ in Münster ein Schreckensregime, bei der die Bürger ihr gesamtes Hab und Gut abtraten, die „Vielweiberei“ einführten und – wie z.B. der Bürgermeister Knipperdolling – öffentlich ihre Kinder verbrannten, weil diese die Richtigkeit des Regimes anzweifelten. Die Bürger fanden das alles „toll“ und „richtig“ – bis der Bischof als Landesherr die Stadt eroberte und die Ordnung wieder herstellte.

Heute fehlt allerdings solch ein „Landesherr“, der die Ordnung wieder herstellt. Das muss das Volk schon selbst organisieren: Über Bildung und Aufklärung, über Protest und Demonstrationen und natürlich über Wahlen. Wie sollen Menschen aber eine Alternative zum Irrsinn wählen, wenn ihnen doch eingeimpft wird, dass eine solche Alternative böse, gefährlich, falsch und eigentlich unzulässig ist und die Menschen derartige Propaganda und Persuasion schlucken. Aber zurück zum Rückblich in die Geschichte: Wir erinnern uns an den Hexenwahn bzw. an systematisch institutionell durchgeführte Hexenprozesse, die in regelrechten Verleumdungs-, Denunzierungs-, Folter- und Hinrichtungsorgien mündeten, bei der alle möglichen „Gelehrten“ eine regelrechte Wissenschaft daraus machten, sich die brutalsten und schmerzhaftesten Qualen für die armen und unschuldigen Delinquenten auszudenken und die Aussagen der Gefolterten peinlich genau dokumentierten.

Auch hier machten die meisten mit, nicht etwa aus Überzeugung, sondern aus Angst. Wir erinnern uns weiterhin an das Gladbecker Geiseldrama im August 1988, in dessen Verlauf drei Menschen starben. Die Täter Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner nahmen im Anschluss ihres Überfalls auf eine Filiale der Deutschen Bank am 16. August 1988 mehrmals ungehindert Geiseln und flüchteten mit ihnen zwei Tage lang ebenso ungehindert durch Deutschland und die Niederlande. Während der Flucht erschoss Degowski den 15-jährigen Emanuele De Giorgi und bei der Verfolgung in den Niederlande kam ein Polizist ums Leben. Eine zweite Geisel, die 18-jährige Silke Bischoff, starb während der abschließenden Polizeiaktion auf der Autobahn.

Die heute die sogenannten „Flüchtlinge“ und „Islamisten“, so wurden die Täter (Degowski und Rösner) von Journalisten wie Stars hofiert und fast schon gefeiert. Ein anschauliches Beispiel bietet die Band Rammstein unter dem Titel „Ich will“. Hier das Video: YouTube. Journalisten fuhren sogar die meiste Zeit im Fluchtfahrzeug mit und behinderten die Polizeiarbeit in erheblichem Maße. Kritisiert wurde jedoch überwiegend die Polizei, der sogar der tödliche Schuss unterstellt wurde, obgleich dieser nachweislich aus der Waffe Rösners stammt.

Und dann ist das noch das Phänomen des Holocaust, dem Millionen Juden (und auch Andersdenkende) zum Opfer fielen: Systematische Menschen-Aussonderung, Ausgrenzung, Verfolgung, Vernichtung – und das alles offen und frei als „richtig“ proklamiert, während Millionen Mitläufer und ängstliche Menschen wie heute auch bei diesem Wahnsinn zuschauten und sogar kräftig mithalfen – alles unter dem Deckmantel von „gut“ und „richtig“ . Auch heute ist es wieder „gut“ und „richtig“ Judenhasser ins Land zu holen, denn überall wird lauthals und ständig proklamiert: Der Islam gehört zu Deutschland. Was ist aber mit Juden und Buddhisten, die nicht durch brutale Gewaltakte auffällig werden? Sie gelten offensichtlich als uninteressant, natürlich auch, weil sie eher seltener wegen Anmaßungen, Anfeindungen, Übergriffen und Terrorakten in der Presse landen. Du musst also schon negativ auffallen, wenn Du dazugehören willst.

Bei diesem kurzen Beispielen wird deutlich: Wahnwitziges Verhalten und irrsinnige Entscheidungen sind nichts Neues, nur die sichtbaren Ausmaße im Detail und deren plötzlicher rapider Anstieg stellen heute eine völlig neue Dimension dar, so gravierend und vielzählig sind die aktuellen Beobachtungen allein in Unternehmen, in der Politik und in den Medien, insbesondere seit 2015.

So werden in Unternehmen nicht selten Führungskräfte eingestellt, bei denen Misswirtschaft und Fehlentscheidungen geradewegs vorprogrammiert sind. Am deutlichsten wird dies aber für den Laien immer noch in Politik und Staatsführung, wo wir – neben einer extrem ausgeprägten Naivität  und Unbekümmertheit eine massive externale Fokussierung auf alles Fremde und möglichst Gefährliche – folglich eine Anziehung von Risiken – verzeichnen können, fern ab von risikoarmen Entscheidungen, die vorrangig dem Wohle der eigenen Bürger dienen, wie es der eigentliche Auftrag doch gemäß unserem Grundgesetz vorsieht.

Vielmehr noch: Masochistisch anmutende Entscheidungen sind offensichtlich sogar bereits gesellschaftsfähig. Kritik daran wird unterbunden und bekämpft, Informationen über die massiven negativen Folgen derartiger Entscheidungen für die Bürger und den Staat unter den Tisch gekehrt oder im Social Media Bereich unter staatlichem Druck (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) gelöscht. Die Medien als 4. Staatsgewalt versagen dabei gänzlich – sie stützen derartige Einstellungen und Entscheidungen, die einem regelrechten Wahn, zumindest aber einer überbewerteten fixen Idee gleichen – sogar und erinnern eher stark an Goebbels „Wochenschau“. Irrsinn ist folglich keine Randerscheinung, er scheint gesellschaftlich etabliert. Nur wo soll das hinführen?

Persönlichkeitsstörungen und Psyche

Immer sind es Menschen, die bezüglich ihrer Wahrnehmung, ihres Verhaltens und ihren Entscheidungen auffällig werden. Fakt ist, dass wir seit Jahren eine enorme Zunahme schwerwiegender Persönlichkeitsstörungen und ebenso eine starke Zunahme an psychischen Erkrankungen verzeichnen können. Tatsache ist auch, dass sich dieser gesellschaftlichen Problematik – bis auf ein paar Wissenschaftler – offensichtlich niemand ernsthaft annimmt.

Verdummung und Medien

Auf der anderen Seite finden wir in vielen Bereichen aber auch eine regelrechte gesellschaftliche Verdummung. Ob „Fachkräftemangel„, „Employer Branding“ (nur wenige Beispiele): Es werden uns – medial allgegenwärtig – immer mehr Sachverhalte und Lösungen eingeredet, die aus der Sicht von Insidern heraus jedoch schlichtweg falsch sind. PersuasionStorytellingNudgingManipulationInvolvement-Erzeugung und Co. über die Medien sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – und niemand kann sich dem entziehen.

Interessant dabei ist die Beobachtung, dass Werbeaussagen und Fake News oft geglaubt werden, während die eigentliche Wahrheit häufig als Fake News erachtet (oder von höchster Instanz deklariert) wird. Hinzu kommt, dass das Vertrauen in die Leitmedien noch immer sehr hoch ist. Werbebotschaften wie auch politische Propaganda können sich dadurch sehr gut in den Köpfen der Rezipienten festsetzen. Dadurch kommt es zu massiven Fehleinschätzungen, die sich wiederum in eben solchen Entscheidungen manifestieren.

Dekadenz und sozialer Einfluss

Auch dürfen wir nicht vergessen, dass wir in Deutschland immer dekadenter werden. Aufgrund dieser Dekadenz und Abgestumpftheit und der Psychologie der Massen (Sozialer Einfluss zuzüglich der pluralistischen Ignoranz) sind wir für die Realität weniger offen. Es kommt zum Realitätsverlust, zu selbstwertdienlichen Verzerrungen zur Überlegenheitsillusion und zur Selbstermächtigung.

Des Kaisers neue Kleider & Co.

Es fehlen schlichtweg die Motive, um die vielleicht unangenehme Wahrheit sehen zu können bzw. sehen zu wollen – wie sie uns z. B. Hans Christian Andersen in seinem bekannten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ aufzeigt oder aber auch Edgar Allan Poe in seiner Short Story „The System of Doctor Tarr and Professor Fether“. Hier hatten die Irren eine Irrenanstalt übernommen und niemandem inklusive dem Erzähler fiel auf, dass es sich bei dem vermeintlichen Anstaltspersonal um die Irren selber handelte, die ihre Aufseher und Ärzte gefangen hielten.

Auch Hans Christian Andersens Kaiser fällt nicht auf, dass er – während er seine „tollen neuen und teuren“ Kleider trägt, in Wirklichkeit nackt ist. Denn niemand gibt ihm ein aufrichtiges Feedback. Vielmehr glaubt der ganze Hofstaat daran, dass man dumm sei, wenn man die tollen (nicht vorhandenen) Kleider am Körper nicht sähe. Von Till Eulenspiegel kennen wir ein ähnliches Beispiel als er in Marburg dem Landgrafen eine weiße Wand als Kunst präsentierte. Niemand – bis auf die Hofnärrin – lobte oder tadelte das vermeintliche Bild, das in Wirklichkeit gar nicht vorhanden war.


Bloß nicht die Wahrheit sagen: Irrsinn als Selbstläufer

Wir sehen, was passiert: Wir lassen die Verrückten walten und schalten wie es ihnen beliebt und trauen uns nicht, die Wahrheit zu sagen. Dadurch werden wir selber zu „Irren“, denn wir irren – und aufgrund des sozialen Drucks, der auf uns lastet, machen wir bei diesem Irrsinn teilweise auch noch mit. Selbst wenn wir nicht mitmachen, so sitzen viele von uns doch abends vor dem Fernseher und konsumieren mehr oder weniger direkt die Propaganda des Staatsfernsehens oder jener anderen Medien, die politisch dem Irrsinn zugehörig und befangen sind.

Streiche des Unterbewusstseins

Manchmal ist es aber auch schlichtweg unser eigenes Unterbewusstsein, dass uns einen Streich spielt. Das stellten Personalpsychologen bei Führungskräften fest, die bewusst etwas Positives anstreben, unbewusst aber die genau entgegengesetzten Entscheidungen zum Schaden des Unternehmens und zum Schaden ihrer selbst treffen. Aber auch bei Jobsuchenden stellen Profis häufig fest, dass nicht wenige bei der Jobsuche und Stellenauswahl unbewusst immer die gleichen – für sie falschen – Arbeitgeber anziehen bzw. dass sie bereits bei der Stellenauswahl (aufgrund selektiver Wahrnehmung) die immer gleichen eher ungünstigen Entscheidungen treffen, die einem bestimmten Muster folgen.

Wie in der (falschen) Personalauswahl auch wirkt hier u. a. das sogenannte „Gesetz der Anziehung“, ganz nach dem Motto: „Gleiches zieht gleiches an“. Ebenso wirken eingefleischte Denkstrukturen und sozialisierte Denkmuster, die offensichtlich zu den immer gleichen Entscheidungen führen, die aber im Hinblick auf individuelle vergangene Erfahrungen eben nicht immer die richtigen Entscheidungen sind. Damit verbauen sich viele ein ganzes Berufsleben und auch ihr Privatleben.

Was verbauen wir uns, wenn wir uns nicht langsam mehr mit diesem Wahnsinn auseinandersetzen? Unser Land, unsere Demokratie, unsere Freiheit, unseren Wohlstand, unsere Kultur, unsere Errungenschaften. Das alles ist derzeit mehr als gefährdet. Es droht zu kippen, während wir schreiben, während wir diskutieren, selbst da, wo es vom logischen Menschenverstand her und angesichts von Zahlen und Fakten eigentlich gar nichts mehr zu diskutieren gibt. Und die Naiven und Gutgläubigen schauen dabei zu und klatschen. Sie wählen weiter jene Irren, die ihnen letztendlich an den Kragen wollen.

Die Pyramide des Wahnsinns

Es bringt nichts, entsetzt zu sein. Es bringt nichts, zu meckern. Es muss vielmehr endlich gehandelt – und die „Pyramide des Wahnsinns“ entlarvt und zum Einsturz gebracht – werden! In dieser Pyramide des Wahnsinns sitzen ganz oben „Irre“, die „an die Macht gelangt“ sind und dort ganz frei walten und schalten können. Irrsinn kann nicht selten sehr eloquent anmuten und so überzeugend auftreten, dass andere das gar nicht bemerken, irrwitzige Überzeugungen übernehmen und das irgendwie Hip finden.

Unterhalb der leitenden, führenden und in der Öffentlichkeit wahnwitzige Statements abgebenden Irren gesellen sich die „infizierten“ symbiotisch wahnhaften Mitläufer, darunter eine teilweise über einseitige Bildung und Konsumzwang „verdummte“ oder naive Masse, die über den Effekt des sozialen Einflusses (Social cognition effect) die törichtesten, irrsinnigsten, wahnwitzigsten, hirnrissigsten Meinungen und Ansichten in der Papageiensprache nachplappert, sich anpasst, wegschaut und die falschen „Wahrheiten“ als Erkenntnis übernimmt. Darunter sind aber auch jene, die – sage und schreibe – wie damals eben im Dritten Reich – von all dem Wahnsinn und Irrsinn gar nichts mitbekommen. Die viele Arbeit, die sie zur steuerlichen Finanzierung des Irrsinns leisten, gewährt ihnen weder Zeit noch Muße, sich umfassend und alternativ – weg vom einfach abrufbaren Mainstream – zu informieren. Bekommt man doch die von den Irren ausgewählten Informationen überall präsentiert, ohne Zeit für aufwändige Recherchen aufwänden zu müssen.
Es gibt in der 3. Stufe der „Pyramide des Wahnsinns“ aber auch jene, die aus Gründen des Konsums viel zu abgelenkt sind, um sich umfassend zu informieren und die Dinge zu hinterfragen. Es geht ihnen schlichtweg noch zu gut und es fehlen aufgrund der daraus entwickelten Dekadenz schlichtweg die Motive, die Dinge zu hinterfragen und  die vorgegebene „Wahrheit der Irren“ als Irrsinn, der er ist, anzuzweifeln.

„Tuet Buße!“ Oder: Warum darf es uns nicht zu gut gehen?

Würden wir allein jene Gelder, die für all den Irrsinn und Wahnsinn sinnlos verprasst werden (z.B. zur Bekämpfung Andersdenkender, zur staatlichen Medien-Propaganda, zur Ausbeutung der Sozialsysteme, zur Rettung der ganzen Welt etc.) allein für unser Sozialsystem behalten, so würde es selbst armen Menschen gut gehen und sie müssten keine Angst vor Altersarmut haben, die aus nach jetzigem Wissen in absehbarer Zeit wie eine geballte Ladung Dynamit  über dieses Land kommen wird. Menschen würden in vielerlei Hinsicht entlastet. Es ginge ihnen und ihren Kindern besser. Aber das wollen die irren Masochisten nicht. Es darf uns ihrer Auffassung nach nicht zu gut gehen. Viele meinen aber auch, es ginge allen Menschen in Deutschland  so gut, dass dies die Verschwendung von Steuern rechtfertige. Nein, es geht eben nicht allen Menschen in Deutschland gut. Und warum soll es ihnen nicht besser gehen. Ist das nicht der Sinn und die gesunde Logik eines Staatssystems?

Wird nicht auch in unserer Nationalhymne davon gesprochen? Oder soll diese auch abgeschafft und der Text eingetauscht werden gegen „Deutschland, Deutschland, Buntheit, Vielfalt“, „Allahu akbar!“ , „Deutschland verrecke“ oder „Deutschland rettet die ganze Welt“? Angesichts dieses Irrsinns und Wahnsinns in unserem Lande dürfte dies niemanden wundern.
Das erkennt auch der österreichische Liedermacher Peter Cornelius ( „Reif für die Insel“), der sich in die immer größer werdende Gruppe von Prominenten einreiht, die keine Scheu mehr haben, die Wahrheit auszusprechen und sich dadurch politisch inkorrekt zu äußern: „Für mich hat Angela Merkel die Deutschen praktisch ins Koma regiert“ (Kronen Zeitung). Cornelius spricht an, dass Merkel auf viele Dinge überhaupt nicht reagiere und immer wieder betont, dass es Deutschland gut ginge. Vielleicht zu gut, so dass man das ändern müsse? Laut Cornelius könne das aber nicht ewig so weitergehen. Irgendwann kämen die unmittelbaren Spätfolgen, wo es die Menschheit hochreißen wird, es dann aber zu spät sei. In diesem Zusammenhang spricht Peter Cornelius von  einem schlimmen Erwachen. Ebenso sagt er: „Die Leute kriegen nicht mit, was sich da alles tut und es ist komisch, dass nicht offenbar ist, was sich tut“.

Auch viele Menschen, die bereits vor vielen Jahren aus dem Ausland in unser Land eingewandert sind, weil sie hier Recht und Ordnung, Logik und  Realitätssinn sowie Freiheit und Wohlstand suchten und vorläufig fanden, sind aufgrund der Entwicklungen enttäuscht. Man findet ihre diesbezüglichen Statements in unzähligen YouTube-Videos. Was in Deutschland und mit den Deutschen plötzlich los ist, macht ihnen Angst – und auch sie fürchten – so sie denn hier integriert und etabliert sind – um ihre Zukunft. Denn eines ist klar: Sie selbst wurden damals nicht hofiert und angebetet – sie mussten sich alles selbst und hart erarbeiten. Sie lieben dieses Land und wollen nicht, dass alles wegen einiger Irren den Bach hinuntergeht. Sie wollen weder Burka noch Kopftuch tragen und sich ebenso wenig einreden lassen, dass dies vom Islam so gewollt sei. Sie empfinden das als Quatsch, sehen sich aber dennoch als gläubige Muslime – aber eben solche, die keinem Wahn und keiner  Radikalisierung verfallen sind

Ebenfalls wissen auch sie: Strom, der den Verbrennungsmotor möglichst schnell ersetzen soll, kommt eben nicht einfach nur (umweltfreundlich) aus der Steckdose – wie uns dies eingeredet wird, er muss produziert werden, wobei sich die Umweltbelastung lediglich verlagert. Ausländische Straftäter,  immer wieder freizulassen und nicht abzuschieben, ist eben kein humaner Akt. Und Millionen neue und langfristige Sozialleistungsbezieher eben keine Bereicherung, ebenso wenig Gewalt, Scharia, Burka und andere Importe, die Deutschland nun nachhaltig aufmischen und „bunter“ machen sollen.

Das sagen sogar jene Flüchtlinge, die die Einstellungen und das Verhalten vieler ihrer Mitbewohner in und außerhalb von Asylbewerberunterkünften weder nachvollziehen können, noch gutheißen, aber ebenso wenig die politische Lüge von Deutschland als gelobtes Land, in dem Jobs und Geld – wie versprochen – quasi von den Bäumen fallen und islamistischer Druck wegfällt. Von wegen. Vieles erscheint ihnen in Deutschland diesbezüglich sogar auffälliger und radikaler als in ihrer Heimat. Wegen solch einem Irrsinn, den sie hier teilweise erleben, sind sie aber nicht nach Deutschland gekommen, erst recht nicht, um zu sehen, dass sie manches, von dem sie eigentlich entflohen sind, hier wiederfinden.

Das, was sich manche Irre und ihre Mitläufer in diesem Land in ihren Köpfen und Taten aushecken, ist eben nicht „gut“, „bunt“, „bereichernd“ und „demokratisch“ – und wenn ein Optiker hier nicht helfen kann, dann zumindest ein Psychiater oder Psychotherapeut. Die sind jedoch so ziemlich ausgebucht. Ratsam wäre in jedem Fall eine Testung auf Toxoplasma, zumindest, um Gewissheit zu haben und sich das alles selbst ein wenig besser erklären zu können.

Wandere aus, solange es noch geht!
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