Britische Polizei nur noch unter der Lachnummer erreichbar?

Foto: Screenshot
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Wie die britische Zeitung „express“ mitteilt, hat eine landesweit gestiegene Kriminalitätsrate in Großbritannien dazu geführt, daß die öffentliche Sicherheit in London hinter die von New York zurückgefallen ist. Sie beruft sich dabei auf eine Statistik der Regierung. Im Verlauf der letzten zehn Jahre ist die Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit so weit reduziert worden, daß dies von Kriminellen als Einladung zur Begehung von Straftaten  verstanden worden sei.

Die verstörenden Zahlen wurden ausgerechnet zu einer Zeit veröffentlicht, in der die Polizei der britischen Hauptstadt unter Druck steht. Sie soll bis zum Jahre 2020 eine Kosteneinsparung von 400 Millionen Pfund bewerkstelligen, was bedeutet, daß die Zahl der Polizisten unter die 30.000er-Marke fallen wird, den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt.

Allein im letzten Jahr hat es im Großraum London fast 70.000 Einbrüche gegeben, davon 43.000 in Privathäuser. Die Zahl der Überfälle hat sich ebenfalls drastisch erhöht. Besonders Mobiltelefone seien ein begehrtes Raubgut gewesen. Die angezeigten Vergewaltigungsfälle in London übersteigen die von New York inzwischen um das Dreifache.

Der Statistik zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, in London Opfer eines Einbruchs zu werden, sechsfach höher als in New York, bei Raubüberfällen immerhin noch anderthalb mal so hoch. Letzte Woche kam außerdem heraus, daß Scotland Yard eine große Zahl kleinkrimineller Verbrechen im Zuge der verlangten Kosteneinsparungen überhaupt nicht mehr verfolgt. Offizielle von Scotland Yard verteidigen die Kosteneinsparungen jedoch mit dem Hinweis auf eine „Kriminalitäts-Bewertungs-Politik“, mit deren Hilfe Polizisten selbst entscheiden sollen, welche Straftaten aufklärungswürdig seien und welche nicht.

Derweil berichtet Mail-Online von bizarren Eskapaden bei der Polizei. Anstatt sich um die Verbrechensbekämpfung zu kümmern, posierten Polizisten mit drolligen Bärenmasken, lackierten sich die Fingernägel in Neonfarben, um auf die „moderne Sklaverei“ hinzuweisen – und streichelten öffentlich Hundebabies zur „Stressreduzierung“. Eine Polizeieinheit bestand darauf, von Cannabis-Pflanzern zu erfahren, ob es sich bei ihnen um Opfer von Sklaverei handelt. In Cardiff stöckelten männliche Polizisten in roten High-Heels durch die Stadt und erklärten, sie seien beauftragt, auf diese Weise Sensibilisierung für das Übel der Häuslichen Gewalt zu betreiben. (ME)

Screenshot: Britische Polizei in Pumps
Screenshot: Britische Polizei in Pumps

 

 

 

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