Antifa-Kongress nun doch im DGB-Haus

Zieht unter Triumphgeheul ins Gewerkschaftshaus ein: Die Antifa. (Bild: JouWatch)

Nach einigem Hin und Her schwenkt der Gewerkschaftsbund erneut um. Hatte der DGB zunächst den Antifa-Kongress zugelassen, kündigte er den Linksextremisten. Grund der Absage waren Proteste von gewerkschaftlich organisierten Polizeibeamten. Doch keine zwei Tage nach der Absage haben sich Antifa und DGB doch noch geeinigt. Ohne Abstriche wird der Kongress der Linksextremen im Haus der Gewerkschaft laut Angaben der Veranstalter stattfinden. Deren Verbindungen in die gewaltbereite Szene sind indes augenfällig.

JouWatch hatte zunächst beim DGB angefragt, ob der auf einschlägigen Internetseiten ankündigte Antifa-Kongress tatsächlich in dessen Münchner Zentrale abgehalten wird. Zunächst stellte sich die Presseabteilung unwissend, um nach Erscheinen des Artikels den Veranstaltern zu kündigen (JouWatch berichtete).

AfD Bayern: Verständlich, wenn Polizisten den DGB verlassen

Zuvor hatte die Deutsche Polizeigewerkschaft den Artikel von JouWatch benutzt, um Mitglieder von der Gewerkschaft der Polizei abzuwenden. Denn diese gehört dem DGB an. Eine Zusammenarbeit mit der linksextremen Antifa, aus deren Reihen regelmäßig Polizisten beschimpft und verletzt werden, dürfte tatsächlich das ein oder andere DGB-Mitglied im Polizeidienst ins Grübeln bringen.

Das meint auch der Landesvorsitzende der AfD, Petr Bystron: „Es ist eine Ohrfeige ins Gesicht aller Polizeibeamten, wenn die Gewerkschaft, die ihre Interessen vertreten soll, militanten Linksextremisten für deren Umtriebe sogar das eigene Gebäude zur Verfügung stellt.“

Bystron kann sich vorstellen, die Befürchtungen des DGB könnten wahr werden und so mancher Polizeibeamte wechselt zur Deutschen Polizeigewerkschaft: „Es ist verständlich, wenn Polizisten und auch alle rechtschaffenen Mitglieder den DGB verlassen.“

Der Antifa-Kongress und seine kurzen Verbindungen in die Gewaltszene

Zumal der DGB die Kündigung nur wenige Stunden aufrecht erhielt. Der Absage des Antifa-Kongresses folgten alsbald Solidaritätsadressen der üblichen Verdächtigen. Von Grüner Jugend bis linksextremer Prominenz setzte sich nahezu die gesamte Szene für die Antifa-Mitstreiter ein.

Die erklären nun, es sei absurd, den Antifa-Kongress mit Gewalt in Verbindung zu bringen. Jedoch tun die Veranstalter alles, um diese Assoziationskette herzustellen. Denn nicht nur der Begriff Antifa zeigt die Ausrichtung der Veranstaltung, sondern auch die Verbindungen. Da ist etwa Antifa NT. Die Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet und von diesem als gewaltbereit eingestuft wird, findet auf der Facebook-Seite des Kongresses positiven Wiederhall.

Antifa NT wiederum gehört dem kommunistischen Bündnis „ums Ganze“ an und nimmt gemeinsam mit dieser an der gewalttätigen Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ teil. Die Kampagne wird auch durch die Interventionistische Linke unterstützt. Der Organisation also, die durch den Hamburger Verfassungsschutz als eine der treibenden Kräfte hinter den Gewaltorgien während des G 20 Gipfels ausgemacht wurde. Bei Antifa NT finden sich Aufrufe zu nahezu allen in letzter Zeit durch einen gewalttätigen Verlauf aufgefallenen „Demonstrationen“.

Derzeit freut man sich bei Antifa NT wieder auf eine Veranstaltung: Den Antifa Kongress im Münchner DGB-Haus. Wohl kaum deshalb, weil man dort gemeinsam der Gewalt abschwören wird. Die im DGB organisierten Polizisten werden es hautnah erfahren. (CJ)

Hier noch einmal unsere Video-Berichterstattung zu den Gewaltexzessen in Hamburg:

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