UK: Verbrechensbekämpfung mit lackierten Fingernägeln

(Foto: Screenshot/Twitter)
Hilft angeblich gegen Islam-Terror (Foto: Screenshot/Twitter)

In Großbritannien steigen die Kriminalitätszahlen in Sachen Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung in ungeahnte Höhen. Doch die Polizei beschäftigt sich lieber mit „Hass-Rede“ und lackiert sich als Zeichen der Solidarität mit den LGBT-Minderheiten die Fingernägel bunt.

Von Marilla Slominski

Fünf Millionen Straftaten verzeichnet die britische Polizei in diesem Jahr, ein Anstieg von 13 Prozent. Darunter rund 1,3 Millionen Körperverletzungen (+19%), fast 130.000 Sexualstraftaten (+19%), mehr als 45.000 Vergewaltigungen (+22%), knapp 37.000 Messerattacken (+26%) und annähernd 6.700 Mal wurden Schusswaffen gebraucht (+27%).

Auch Überfälle, Einbrüche und Diebstahlsdelikte stehen dem in Nichts nach. Aufgeklärt werde inzwischen nur noch einer von zehn Einbrüchen.

„Die Polizisten versuchen, trotz der massiven Einsparungen, ihren Job zu machen und die Gemeinden zu schützen. Doch wie die Statistiken zeigen, hat die Bevölkerung immer mehr zu leiden und deren Sicherheit steht auf dem Spiel“, klagt ein Polizeisprecher.

Und während die britischen Bürger um Leib und Leben fürchten und sich der radikale Islam immer mehr Raum verschafft, ist die Polizei mit den „wirklich wichtigen Dingen“ beschäftigt, sie kämpft gegen sogenannte „Hass-Verbrechen“.

Screenshot Twitter
Screenshot: Twitter

Die Polizei in Gloucestershire startet Aufrufe, „Hass-Vorfälle“ zu melden, nur Tage nachdem die Polizei für die Verhaftung von fast viertausend Bürgern im vergangenen Jahr kritisiert wurde, die sich im Internet nicht angemessen geäußert haben. Ein 53prozentiger Anstieg seit 2014.

Am 18. Oktober wurde in Großbritannien der „Anti-Slavery-Day“ (Tag gegen Sklaverei) begangen und einige männliche Polizeibeamte nahmen auf ganz besondere Weise daran teil. Sie lackierten sich die Fingernägel blau und zeigten ihre Hände stolz dem Twitter-Publikum.

Und auch in Lancashire zeigen die Beamten Kreativität und vollen Einsatz. Hier ist jetzt ein Streifenwagen im Einsatz, geschmückt mit der Regenbogenflagge und dem Schriftzug „Police with Pride“, in Anlehnung an die Schwulen-Paraden unter dem „Pride“-Motto. So wollen die fleißigen Gesetzeshüter ihre Solidarität bekunden  und mehr Menschen dazu bringen, Vorfälle und Aussagen , die sich gegen „Schwule , Lesben, Bi- und Transsexuelle“ richten, umgehend den Behörden zu melden und so endlich Frieden zu schaffen auf den Straßen Großbritanniens.

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