Japan: Gesunder Menschenverstand statt unkontrollierte Zuwanderung

(Bild: Shutterstock)
Japanische Familie (Bild: Shutterstock)

Japan bedient sich nicht dem Mittel der Zuwanderung, um sein demographisches Problem zu lösen. Nach wie vor verhält sich Japan, ganz im Gegensatz zu  Deutschland, das die ungeregelte Massenmigration bevorzugt, auch in der Asylpolitik hoch restriktiv.

Wie der britische Independent berichtet, akzeptierte das für die Einwanderungspolitik zuständige Justizministerium  – obwohl 2016 insgesamt 5.011 Asylanträge gestellt wurden- gerade einmal vier Asylanten. Im ersten Halbjahr 2017 wurde sogar nur drei Asylbewerbern der Antrag positiv beschieden, obwohl die Behörde 8.561 neue Asylanträge erhalten hatte.

Asyl: Hohe Kosten und wenig Nutzen für die Gesellschaft

Die ablehnende Haltung begründen die japanischen Behörden damit, dass die „Einwanderer das System ausnutzen wollen“. Für die Justizbehörde sei es unzweifelhaft, dass die meisten der angeblichen Asylsuchenden diesen Status missbrauchen wollen. Diese Feststellung machte zumindest Yasuhiro Hishida, ein Beamter, der Anträge im Justizministerium prüft. Die Aufnahme und Integration kulturfremder Menschen, so die Leitlinie der Regierung, sei mit hohen Kosten und wenig Nutzen für die Gesellschaft verbunden.

Naturgemäß wird diese Haltung von sogenannten Menschenrechtsorganisationen kritisiert. So beschrieb Human Rights Watch den Bericht Japans über Asylsuchende als „abgründig“. Diese permanente Kritik, die von Menschenrechtlern diverser Couleur aufgebaut wird, kontert Japan mit hohen Zahlungen, so die Internetseite Freie Welt. Nach den USA sei Japan der zweitgrößte Geldgeber des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).

Drei-Kinder-Familie zum Staatsziel ausgerufen

Japan ist, neben den beiden koreanischen Staaten und Island, eines der letzten Länder der Welt mit einer fast homogenen Bevölkerung. 98,5 Prozent der in Japan lebenden Menschen sind Japaner. Der Rest der Bevölkerung setzt sich aus Koreanern, Chinesen und den indigenen Ainu im Norden des Landes zusammen. Wie die Freie Welt weiter berichtet, wird voraussichtlich bis 2065 die Zahl der Japaner um rund 30 Prozent auf 88 Millionen schrumpfen. Zudem gilt Japan als das in seiner demografischen Entwicklung älteste Land der Erde mit gleichzeitig der weltweit höchsten Lebenserwartung.

Trotzdem sehen die Japaner keine Veranlassung, ihre Grenzen zum Zweck einer etwaigen Verjüngungskur zu öffnen, sondern haben im Jahr 2014 einige Pläne aufgelegt um diesem Trend entgegen zu wirken. So will Japans Regierung die Drei-Kinder-Familie zum Staatsziel ausrufen.

Staatlicher Interventionismus bremst Geburtenrate

Zudem ist der japanischen Bevölkerung der Umstand bewusst, dass vor allem Nationen, in denen die älteren Menschen auf eine staatliche Rundum-Versorgung bauen können, eine niedrigere Geburtenrate aufweisen. Das Rentenmodell in Japan versucht, die Lasten zwischen den Generationen gerechter zu verteilen, als das beispielhaft in Deutschland geschieht.

Dabei basieren die Maßnahmen auf der Annahme, dass es nur zwei nachhaltige Investitionen für die nächste Generationen gibt: Kinder und Kapital. Wer Kinder hat, bedient den Generationenvertrag und sorgt für eine ständige Erneuerung der Nation. Er ist auch im Generationenvertrag im Alter dadurch wieder abgesichert. Wer aber keine Kinder hat, ist im bestehenden System Kostgänger des Generationenvertrags und sollte nach japanischem Modell ausgeschlossen werden. Er muss entsprechend Kapital ansammeln: für die erhöhten Krankenkosten im Alter, für die Rente und vor allem für die Pflege.

Noch liegen keine Auswertungen vor, aber es sieht so aus, als seien die Japaner übereingekommen, dass es billiger sei, Kinder zu haben als kinderlos zu bleiben, da die Summen, die das Alter verschlingt, für den Einzelnen sehr hoch sein werden. Auf dieser Basis setzt das oben genannte Regierungsprogramm auf.

Wir wissen es wieder einmal besser: Muslimische Massenzuwanderung ist die Lösung!

Deutschland indes – insbesondere unter der Regierung von Angela Merkel – scheint es wieder einmal besser zu wissen und glaubt, dem Problem mit Zuwanderung von mehrheitlich kulturfremden, muslimischen Menschen begegnen zu müssen. (SB)

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