IS breitet sich immer weiter aus

Foto: Collage
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Der IS hat zwar in Syrien und dem Irak Niederlagen erlitten, doch dafür breitet er sich weltweit weiter aus. In den letzten vier Monaten ist eine Vielzahl von islamischen Terrorzellen in den entlegensten Winkeln entdeckt worden.

Seit Ende September wurden 12 IS-Ableger in acht verschiedenen Ländern ausfindig gemacht, darunter in Irland, Belgien, Russland und Saudi-Arabien.

Die Anhänger des Kalifats, die in dieser Woche in ihrer syrischen Metropole Raqqa geschlagen wurden, haben sich in den Nahen Osten, nach Nordafrika und in die Golfstaaten zurückgezogen.

Die erste Zelle flog am 27. September in Belgien auf, hier wurde ein Rekrutierer des Islamischen Staates in der Nähe von Brüssel gefasst.

Einen Tag später wurde bekannt, dass eine weitere Terrorzelle im Westen Irlands unter Beobachtung steht, betrieben von zwei tschechischen Brüdern.

IS nun weltweit auf dem Vormarsch

Am 30. September wurde in Tunesien eine sechsköpfige IS-Gruppe entdeckt, eine zweite Gruppe, die vier Mitglieder hatte, flog dort am 11. Oktober auf. 14.Oktober: Elf Dschihadisten werden in Marokko verhaftet. Anfang Oktober geraten zwei IS-Zellen in Moskau ins Visier der Ermittler.

Zwei weitere Zellen werden in Ägypten, eine im Iran und eine in Saudi-Arabien enttarnt. In Ägypten wird dadurch ein Selbstmordanschlag auf der Sinai-Halbinsel verhindert.

Der IS ist weiterhin in Libyen präsent. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um Kämpfer aus dem Iran und Syrien handelt, die sich nun neu organisieren.

Auch auf den Philippinen wird der IS vertrieben, dort sucht er sich neue Stützpunkte in Malaysia.

IS-Schläfer-Zellen befinden sich nun in den europäischen Ländern, dem Nahen Osten, dem Iran, den Golf-Staaten und Saudi-Arabien und wohl auch in Europa und damit Deutschland. (MS)

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