Der islamische Weltkrieg oder „The Worst Case“

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Ich hatte gestern Nacht einen fürchterlichen Albtraum. Ausgerechnet der JouWatch-Beitrag über „9/11 – reloaded“ diente als Vorlage für diese entsetzlichen, quälend langen Stunden.

Von Thomas Böhm

Ich träumte, dass es einer Bande hervorragend vernetzter Islam-Terroristen aus dem Iran, Irak, Syrien, Libyen, Marokko, Afghanistan, Türkei, Saudi-Arabien und Nigeria gelungen war, einen verheerenden Anschlag gegen den freien Westen durchzuführen, der Washington in Schutt und Asche legte und 50.000 Ungläubige und Unschuldige das Leben gekostet hatte.

Während sich nun die 100 Selbstmordattentäter in der Hölle um die 72 Jungfrauen stritten, holte ein sehr wütender Donald Trump zum gewaltigen Gegenschlag aus und fing an, die Länder zu bombardieren, aus denen, nach Erkenntnissen seiner Geheimdienste, diese Terroristen stammten.

Die meisten Terrornester wurden auch schnell ausgeräuchert, aber es gab selbstverständlich jede Menge Kollateralschäden, wurden unschuldige Muslime durch amerikanische Bomben getötet.

Das wiederum sorgte für Aufruhr in der islamischen Welt. Imame aus den arabischen, asiatischen und afrikanischen Zentren riefen alle Muslime in allen Ländern dazu auf, auf den „Terror“ des freien Westens ebenfalls mit terroristischen Anschlägen zu reagieren.

Zu aller erst waren sämtliche ungläubigen Ausländer, die sich privat oder beruflich in den islamischen Ländern aufhielten, Ziel dieser Gegenschläge. Es wurden massenhaft Geiseln genommen, es wurde massakriert, buchstäblich rollten jetzt überall Köpfe, wo der Islam zu Hause war.

Das war eindeutig ein Fall für die Nato. Etwas Kleingedrucktes in den Verträgen mit den USA machte diesen beginnenden Krieg zu einem Bündnisfall und so schickte die europäische Heeresführung ebenfalls ihre Bomber und Soldaten los, um ihre Bürger dort zu schützen, zu befreien oder zumindest ihre Leichen einzusammeln und wieder in die Heimat zu bringen.

Ein Bündnispartner aber, die Türkei, scherte aus und machte einen Abstecher nach Israel, um die günstige Gelegenheit zu nutzen, sich an den Erzfeinden zu rächen.

Nun nahm der islamische Weltkrieg erst so richtig Fahrt auf. Erdogan befahl seinen Anhängern in Europa, ihn bei seinem Feldzug zur Befreiung Jerusalems, „wo immer ihr auch seid“ zu unterstützen, die Islam-Terroristen wiederum weckten ihre vielen hunderttausend Schläfer in den europäischen Zentren, um dezentral, auch gerne als Einzelkämpfer, für die Sache „Allahs“ das Notwendige zu unternehmen.

In Deutschland wurde währenddessen wieder einmal eifrig diskutiert. Wie würden die vielen moderaten Muslime hier reagieren? Würden sie sich für ihre Glaubensbrüder entscheiden und ebenfalls in den Krieg gegen den Westen ziehen? Was würden die vielen Erdogan-Fans in Deutschland machen? Würden sie ihrem Feldherrn den Befehl  verweigern und Seite an Seite mit den Deutschen kämpfen gegen diejenigen, die ja „nichts mit dem Islam zu tun“ haben? Würden sie sogar gemeinsam mit deutschen Soldaten Israel zur Seite stehen, um den türkischen Aggressor zurückzutreiben?

Dann fiel die Entscheidung, die die Welt verändern würde und ich wachte Gott sei Dank auf.

Große JouWatch-Umfrage:

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Wie würden die Muslime in Deutschland reagieren, wenn es zum Krieg gegen die islamischen Länder kommen würde?

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