Hamburger Uni führt religiösen Verhaltenskodex ein

(Bild: Teresa Grau Ros; CC BY-SA 2.0: siehe Link)
Universität Hamburg (Bild: Teresa Grau RosCC BY-SA 2.0: siehe Link)

Hamburg – Als erste Hochschule in Deutschland hat die Universität Hamburg einen eigenen Verhaltenskodex zur Religionsausübung auf dem Campus herausgebracht.

Anlass hierfür waren nicht etwa religiöse Befindlichkeiten zwischen christlichen, jüdischen oder buddhistischen Studenten. Die Notwenigkeit schien der Universität gegeben, nachdem junge Muslime muslimische Studentinnen dazu „anhielten“, ein islamisch korrektes Kopftuch zu tragen und auf dem Flur öffentlich zum muslimischen Gebet aufgerufen wurde.

Nun hat die  Universität Hamburg (UHH) einen „Verhaltenskodex verabschiedet, der das „respektvolle und friedliche Miteinander bei der Ausübung verschiedener Glaubensüberzeugungen“ regeln soll.

Expertise notwendig um vormals Selbstverständliches festzulegen

In der Veröffentlichung der UHH heißt es hierzu, dass „vereinzelte Vorkommnisse“ eine Reihe von Fragen zum Umgang mit dem Religiösen in Studium, Lehre, Forschung und im alltäglichen Miteinander an der Hochschule aufgeworfen hätten, für deren Klärung man bewusst die Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen hinzugezogen habe, so Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen.

Im Nachfolgenden wird in einer langatmigen Erklärung dargelegt, das der daraus resultierende Verhaltenskodex zum einen die im Grundgesetz festgeschriebene Religionsfreiheit in keiner Weise einschränke und die Verwendung religiöser Symbole wie das Kreuz, den Davidstern oder Kopfbedeckungen garantiere. Zum anderen werde darum gebeten, die Religionsfreiheit aller Mitglieder und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu respektieren.

Der Kodex betone jedoch auch, dass die UHH als säkulare Institution den Methoden und Standards wissenschaftlicher Forschung und Lehre verpflichtet sei und es deshalb nicht gehe, dass wissenschaftliche Standards, Inhalte, Methoden oder Personen aus religiösen Gründen abgelehnt würden. Auch dürften Vorlesungen nicht durch „religiöse Alltagsgestaltung“ beeinträchtigt werden.

Warum wurde nicht Ross und Reiter benannt?

Die Expertenkommission hat tatsächlich das Kunststück zustande gebracht, über sämtliche Passagen des Kodexes hinweg nicht ein einziges Mal jene zu benennen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass in einem einst aufgeklärten Land wie Deutschland solche Regel notwendig geworden sind.  Weshalb nur fällt es den Bedrängten wie auch den Verantwortlichen an der UHH so schwer, dem Islam und seinen offensiven Anhänger die Tür zu weisen und somit klar zu machen, dass diese Ideologie keinen Platz an einem Ort der Wissenschaft haben kann und darf.  (SB)

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