Ein neues 9/11 steht bevor!

Foto: Durch Anthony Correia/Shutterstock
Gibt es bald eine Wiederholung (Foto: Durch Anthony Correia/Shutterstock)

Der IS plant einen großen Anschlag im Stil von 9/11, das gab die stellvertretende Ministerin für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten Elaine Duke bekannt. Die derzeitigen kleinen Angriffe sollen nur ihre Anhängerschaft bei der Stange halten.

Von Marilla Slominski

Nur einen Tag nach den Terror-Warnungen des britischen MI5 Geheimdienstchefs Andrew Parker (JouWatch berichtete), meldete sich die Trump-Sicherheitschefin zu Wort und warnte vor einer erneuten islamischen Attacke in den Vereinigten Staaten.

Der IS nutzte im Augenblick Messer und Autos für seine Angriffe, um die Anhänger bei Laune und die finanzielle Unterstützung am Fließen zu halten, im Hintergrund würden die islamischen Eroberer aber an einem ganz großen Szenario arbeiten.

„Die Terrororganisationen, sei es der IS oder andere, wollen die ganz große Explosion wie am 11. September. Sie wollen wieder Flugzeuge nutzen, daran haben unsere Geheimdienste keine Zweifel“, so die 59-Jährige, die schon unter Bush und Obama diente.

„In der Zwischenzeit nutzen sie, um den Geldfluß am Laufen zu halten und ihre Anhängerschaft zu motivieren, kleinere Attacken und sie freuen sich über diese kleinen Anschläge“, erklärte Duke.

Ein Laptop kann zur Gefahr für Flugzeuge werden

„Terror zu verbreiten und so die Gesellschaften zu zerreißen – und genau das tun sie mit ihren Auto- oder Messerattacken – ist ihr Ziel, das heißt aber nicht, dass sie die Idee eines großen Angriffs mit einem Flugzeug aus den Augen verloren haben.“

Ein Flugzeug mit Hilfe eines Laptops in ihre Gewalt zu bringen und vom Himmel zu holen, sei derzeit die größte Bedrohung, der die Airlines weltweit gegenüberstünden.

Wegen des freien Waren- und Personenverkehrs müssten die Sicherheitsmaßnahmen weltweit weiter erhöht werde, es reiche nicht, nur die Grenzen zu sichern, warnte Duke weiter.

„Einige Terrororganisationen sind, nach der Befreiung von Raqqa, gerade unterwegs und wenn wir es schaffen sie zurückzudrängen und sie in Bewegung zu halten bleiben, haben sie weniger Möglichkeiten sich niederzulassen und Anschläge zu planen“, hofft die US-Sicherheitschefin.

Doch auch die Terrorbedrohung innerhalb der USA sei unvermindert hoch. Die Möglichkeit des IS nach der Niederlage in Syrien und dem Irak, über das Internet seine Propaganda zu verbreiten, werde zu immer mehr Extremisten führen. Auch sie sieht, wie der britische Geheimdienstchef Andrew Parker, hier besonders die Internetfirmen in der Verantwortung. Sie müssten mehr tun, um die islamischen Extremisten zu enttarnen.

„Die Terroristen sind stark. Sie sind anpassungsfähig und wir erleben die höchste Terrorbedrohung seit 9/11. Wir müssen jedes Werkzeug nutzen, dass uns zur Verfügung steht,“ mahnt Elaine Duke.

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