Mogadischu und heute

Lang, lang ist's her (Foto: Von Bundesarchiv, B 145 Bild-F051866-0010 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5457536
Lang, lang ist's her (Foto: Von Bundesarchiv, B 145 Bild-F051866-0010 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5457536

Operation Feuerzauber

Deutscher Herbst in Mogadischu

 „Am 13. Oktober vor vierzig Jahren entführten vier palästinensische Terroristen die Maschine mit 86 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Flug von Mallorca nach Frankfurt am Main, um die in Deutschland im Gefängnis sitzenden Terroristen der linksextremistischen Roten Armee Faktion (RAF) freizupressen…[…] Fünf Tage später, nach Zwischenstationen in Rom, auf Zypern, Dubai und Aden, stürmte die deutsche Spezialeinheit GSG 9 auf dem Flughafen von Mogadischu in Somalia die Maschine und befreite alle Geiseln unverletzt und tötete drei der Entführer. Lediglich ein GSG-9-Mann wurde dabei leicht verwundet. Bereits in Aden war Flugkapitän Jürgen Schumann von den Geiselnehmern erschossen worden.“

Von Thomas Schlawig

Heute vor 40 Jahren wurde die von Moslem-Terroristen entführte „Landshut“ nach einem  5-tägigem Irrflug auf dem Flughafen von Mogadischu von der GSG 9 befreit. Ich war  damals 21 Jahre alt und kann mich an dieses Drama noch sehr gut erinnern. In Mitteldeutschland wurden die Ereignisse um die RAF, den Links-Terrorismus, die Entführung der „Landshut“ mit der Ermordung des Kapitäns Jürgen Schumann und die späteren Ereignisse wie die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, sowie weitere Morde durch die RAF, ebenso mit Spannung verfolgt wie im Westen. Das letzte von über dreißig Mordopfern der RAF war der Treuhand-Chef Detlev Carsten Rohwedder, der am 1. April 1991 in seiner Wohnung in Düsseldorf-Oberkassel  erschossen wurde. Verbunden mit der RAF sollen „Rechtsanwälte“ und spätere „Politiker“ von Grünen und SPD wie Schily und Ströbele, welche teilweise Waffen, Sprengstoff  und Informationen für ihre „Mandanten“ in den Hochsicherheitstrakt der JVA Stuttgart-Stammheim gesschmuggelt haben. „Zeitweise gab es mehr als ein Dutzend RAF-Anwälte, die zum Teil deutlich die Grenze zwischen zulässiger Verteidigung und illegaler Unterstützung überschritten. In der liberalen Öffentlichkeit kursierte für sie die halb scherzhaft, halb zynisch gemeinte Bezeichnung „Linksanwälte“. Unter ihnen waren nämlich viele, die immer wieder und mit vollem Bewusstsein aus ihrer Ansicht nach politischen Gründen zu Unterstützern, teilweise zu Mittätern der Terroristen wurden….[…] Jede Form dieser Kommunikation war illegal, denn Untersuchungshäftlingen in derselben Sache ist der Austausch von Informationen untereinander verboten. Für die Organisation des so genannten Info-Systems zu Haftstrafen verurteilt wurden die RAF-Anwälte Klaus Croissant (zweieinhalb Jahre), Kurt Groenewold (zwei Jahre auf Bewährung) und Hans-Christian Ströbele (zehn Monate auf Bewährung).“

Vor diesem Hintergrund muß es deswegen nicht verwundern, wenn der 40. Jahrestag der Befreiung der „Landshut“ mit einem beschämenden und lautstarken Schweigen begangen wird.  Wollen die damaligen Akteure und langjährigen „Politiker“ und Bundestagsabgeordneten wie Hans-Christian Ströbele, bis hin zum ehem.  Bundesinnenminister Otto Schily und ihre Parteien nicht an ihre unrühmliche Vergangenheit erinnert werden? Oder liegt es an dem neuen Terror durch Moslems in Deutschland und Europa, welchen man gern totschweigen möchte, was aber immer weniger gelingt, weil sich die Menschen zunehmend wehren und die Verantwortlichen „Politiker“ und Parteien abwählen und nun wieder die „Regierung“ unter Druck gerät? Allerdings hat vor 40 Jahren der Bundeskanzler (ihn konnte man noch so nennen) Helmut Schmidt dem Terror nicht nachgegeben. Im Gegensatz zur Merkel-„Regierung“, denn diese läßt den Terrorismus tausendfach in Deutschland Fuß fassen und nach Belieben agieren                                                                Der Verfassungsschutz rechnet mehr als 43.000 Menschen zur islamistischen Szene in Deutschland. Diese ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen – vor allem durch den starken Zulauf bei der Gruppe der Salafisten, einer besonders konservativen Strömung innerhalb des Islam. Rund 8650 Leute werden inzwischen der Salafisten-Szene zugerechnet.

Die Sicherheitsbehörden stufen viele Islamisten als gefährlich ein. Etwa 1100 Menschen in Deutschland werden dem „islamistisch-terroristischen“ Spektrum zugeordnet. Darunter sind fast 500 sogenannte Gefährder – also Menschen, denen die Polizei grundsätzlich zutraut, dass sie einen Terrorakt begehen könnten. Die Zahl ist so hoch wie nie zuvor. Zum Teil sind auch Rückkehrer aus Dschihad-Gebieten darunter.“

Diesbezüglich zitiere ich immer wieder gern Henryk M. Broder : „Wir reden nicht über Mehrheiten, wenn wir von Problemen reden. Das Verhalten der Mehrheit ist vollkommen irrelevant…[…] die gesamte RAF bestand aus 60-70 Leuten… diese Leute haben es geschafft, die ganze Bundesrepublik auf den Kopf zu stellen. Und wir reden selbstverständlich in diesem Zusammenhang nur über Leute die sich nicht an die Spielregeln halten. Und wir wissen, daß es eine Minderheit ist, wir wissen aber auch, daß die Mehrheit nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Minderheit zu disziplinieren.“

Im Jahr 2017 befinden sich hunderte oder tausende, wer weiß das schon, dieser Terroristen in Deutschland und alles was dem „Bundesinnenminister“ de Maiziere dazu einfällt, ist, Zitat: „Wir werden auf Dauer mit der terroristischen Gefahr leben müssen“.

Ebenso widerwärtig hat sich der ehemalige  EU-„Parlamentspräsident“ und  Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz geäußert: „Der Terror gehört zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts.“ Die Quittung dafür haben er und seine Partei bekommen und das ist gut so. Man sollte diesen Leuten den vom Steuerzahler finanzierten, gepanzerten Dienstwagen und den 24h-Schutz durch Personenschützer entziehen und sie den Zorn der Bevölkerung spüren lassen. Spätestens nach ihrer Amtszeit sollten sie allerdings für ihre Vergehen vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gezogen werden. Man kann diese gewissenlosen und kriminellen Volkszertreter einfach nur noch hassen.

 „Eine feige Politik hat noch immer Unglück gebracht“ Otto von Bismarck

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