Vorbild für linke Bücherverbrenner in Deutschland: Die Türkei säubert ihre Bibliotheken

Foto: Durch Don Pablo/Shutterstock
Sehen so bald die deutschen Bibliotheken aus? (Foto: Durch Don Pablo/Shutterstock)

Dass sich die Linken in Deutschland immer mehr den Islamfaschisten dieser Welt ähneln, haben wir auf der Frankfurter Buchmesse erkannt. Hier ein neuer Hinweis, wie es demnächst mit der deutschen Literatur weitergehen könnte. Voltaire.net schreibt:

Nach dem Fethullah Gülen zugeschriebenen Staatsstreich von Juli 2016 hatte die türkische Regierung die Universitätsbibliotheken gesäubert. Sie hatte vor allem die Zerstörung ihrer 1.800.000 Exemplare der Lehrbücher (einschließlich der Mathematik) verordnet, die von dem Prediger nahestehenden Verlegern oder einfach seine Initialen tragend, herausgegeben wurden. Diese erste Säuberungsaktion gestattete 13.000 Tonnen Alt-Papier zu recyceln aber kostete 16 Millionen Dollar.

Foto: von Voltaire.net
Foto: von Voltaire.net

Der Vizepremierminister und Minister für Kultur, Numan Kurtulmuş, sagte am 11. Oktober 2017 vor der Nationalversammlung, 140 000 zusätzliche Bücher von 1142 identifizierten Bibliotheken, die von ihm verwaltet werden, zerstört zu haben (Foto: die neue Kamil Güleç Bibliothek der Universität Karabük).

Diese zweite Säuberung berührte nicht nur die Bücher von Fethullah Gülen, oder seiner Anhänger, oder die von ihm sprechen, sondern auch jene Autoren die der islamische Doktrin der AKP widersprechen, darunter jene des englischen Biologen Charles Darwin (1809-1882) oder jene, die seine Theorie der Evolution der Arten lehren.

Numan Kurtulmuş ist ein ehemaliger Professor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität von Istanbul.

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