Stanislaw Tillich tritt im Dezember zurück

Stanislaw Tillich (Foto: Von Laurence Chaperon - CDU Sachsen, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33743099

Sachsen – Als Konsequenz aus dem CDU-Wahldebakel hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Am 24. September quittierten die Sachsen das politische Tun der CDU und entschieden sich mehrheitlich mit 27 Prozent der Stimmen für die AfD. Die CDU kam nur auf 26,9 Prozent.

Am Mittwoch verkündete der 58-jährige Tillich in der Staatskanzlei öffentlich seinen Rücktritt als Ministerpräsident am 9. Dezember. Am gleichen Tag will er den Landesvorsitz niederlegen. Als seinen Nachfolger empfiehlt er seinen Parteikollegen Michael Kretschmer (CDU). In einem Statement erklärte er laut übereinstimmenden Medienberichten, „die Verantwortung in jüngere Hände zu übergeben“ zu wollen. (SB)

Und hier eine erste Reaktion:

Zum Rücktritt des CDU-Ministerpräsidenten Tillich erklärt das AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban:

„Der Rücktritt verdient unseren großen Respekt. Es ist eine konsequente Reaktion auf das desaströse Wahlergebnis der sächsischen CDU bei der vergangenen Bundestagswahl. An Tillich sollte sich Kanzlerin Merkel ein Beispiel nehmen, die ein schlechtes Wahlergebnis nach dem anderen einfährt, aber offenbar überhaupt nicht daran denkt, Platz für einen Neuanfang zu machen.

 

Der von Tillich favorisierte Nachfolger für das Amt des Ministerpräsidenten, Generalsekretär Kretschmer ist allerdings alles andere als ein Neuanfang. Kretschmer ist genauso ein Wahlverlierer wie Tillich. Er verlor gegen den AfD-Kandidaten seinen Wahlkreis Görlitz. Man kann aber einen zurückgetretenen Wahlverlierer schlecht mit einem anderen Wahlverlierer austauschen und einfach weiterwursteln.

Zudem steht auch Kretschmer inhaltlich und politisch dem linken Flügel der CDU nahe und somit für den zerstörerischen Kurs der Kanzlerin.“

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