Polizei europaweit vor dem Kollaps – Terror und Kriminalität außer Kontrolle!

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Keine Gegenwehr mehr, nur noch hilflos wird den Opfern gedacht (Foto: Durch lonndubh/Shutterstock)

Großbritannien stehe vor der größten Terrorbedrohung aller Zeiten, warnt der Chef des Geheimdienstes MI5. Steigende Kriminalität und Verbrechen in London stehen einer immer kleiner werdenden Polizeitruppe gegenüber, denn unter dem islamischen Bürgermeister der linken Labour-Partei Sadiq Aman Khan wird kräftig weiter eingespart. Ein Weg, den auch Deutschland beschreitet. „Wir sind am Ende“, erklärt jetzt auch der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Jan Reinecke in Hamburg.

Von Marilla Slominski

Die Londoner Polizei hat bekanntgegeben, Kleinkriminalität wie Ladendiebstahl, Verkehrsdelikte und Vandalismus nicht mehr länger zu verfolgen.

Bis 2020 müsse die Polizei fast 450 Millionen Euro einsparen. Angesichts dieser ständigen Haushaltskürzungen müssten sich die verbleibenden Polizeibeamten darauf konzentrieren, die Kräfte zu bündeln, um den Bürgern weiterhin an Ort und Stelle helfen zu können.

Auf Grund der immer weiter sinkenden Zahl an Beamten und der immer weiter steigenden Kriminalität, müsse die Verfolgung dieser „kleineren“ Straftaten zurückstehen. Die Ermittlungen könnten durchaus zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, so der DAC Kommissar Mark Simmons in einer offiziellen Erklärung der Metropolitan Police London.

Schießereien, Messerangriffe und sexuelle Übergriffe und die Anzahl der Notrufe sind in der britischen Hauptstadt um 10 Prozent angestiegen. Auch die ständige wachsende islamische Terrorbedrohung bräuchte die ganze Aufmerksamkeit der Polizei, erklärte Mark Simmons.

MI5 warnt, die Angriffe kommen in immer kürzeren Abständen

Der Chef des britischen Geheimdienstes MI5 hat vor der größten Terrorbedrohung gewarnt, die er in seiner 34jährigen Karriere erlebt habe.

Die großen Internet-Firmen hätten eine „moralische Verantwortung“ gegen Extremisten hart durchzugreifen, so MI5 Chef Andrew Parker.

Extremisten könnten inzwischen innerhalb von wenigen Tagen tödliche Anschläge planen. Sie nutzten online „sichere Plätze“, von denen aus sie agieren und die es den Geheimdiensten schwermachen würden, sie aufzuhalten.

Die Online-Portale stünden seiner Meinung nach in der Verantwortung, den Behörden zu helfen.

Wir sehen uns heute immer mehr islamischen terroristischen Aktivitäten gegenüber, sie kommen immer schneller und es wird immer schwerer, sie zu entdecken“, so Parker in London.

In diesem Jahr wurde Großbritannien von fünf Terroranschlägen mit dutzenden Toten, darunter viele Kinder, und hunderten Verletzten getroffen.

In den vergangenen vier Jahr seien zwanzig Attacken vereitelt worden, sieben allein in den letzten sieben Monaten.

Zeitfenster für Geheimdienste wird immer kleiner

„Wir sehen uns einem dramatischen Anstieg in diesem Jahr gegenüber“, erklärte Andrew Parker. IS-Kämpfer seien nach dem Zusammenbruch des islamischen Staates in Syrien auf der Flucht aus dem Nahen Osten. 20.000 islamische Extremisten stehen in Großbritannien unter Terror-Beobachtung. „Viele gewaltbereite Extremisten sind uns noch gar nicht bekannt“, gibt der MI5 Chef zu.

Die mörderische Strategie der IS online-Propaganda bringe „Extremisten allen Alters, Geschlechts und Hintergrunds hervor, vereint unter der hasserfüllten islamischen Ideologie, die sie vorantreibt“.

Die Bedrohungen würden immer schneller aufeinander folgen und das Zeitfenster der Geheimdienste und der Polizei, darauf zu reagieren, werde immer kleiner, warnte der Geheimdienstchef.

Alarm auch in Hamburg: „Wir sind am Ende“

Auch in Hamburg sei man laut des Chefs des BDK Jan Reinecke „am Ende“. Er warnt jetzt vor dem Zusammenbruch. Allein in einer der Dienststellen würden 5000 Straftaten nicht mehr verfolgt.

„Die Situation lässt nicht mehr zu, die Kriminalität richtig zu bekämpfen. Das betrifft die Organisierte Kriminalität inzwischen ebenso wie Kapitalverbrechen. Der Zustand ist nicht tragbar,“ so Reinecke. Die Hamburger Polizei stehe derzeit vor großen Herausforderungen bei einer gleichzeitig dünnen Personaldecke. Ob Hamburg oder London, die Politiker im „weltoffenen“ Europa haben scheinbar nicht mehr das geringste Interesse daran, ihrer vorrangigen Aufgabe, dem Schutz der Bürger, nachzukommen.

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