Filmdreh von „Heldt“ abgebrochen: Die Herren Ganoven fühlten sich gestört

Kai Schumann: Angst vor richtigen Ganoven? Von Siebbi - Kai Schumann, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46916597
Kai Schumann: Angst vor richtigen Ganoven? Von Siebbi - Kai Schumann, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46916597

Der Ebertplatz in Köln ist als NO-GO-Area ja schon bekannt. Jetzt mussten Dreharbeiten für die ZDF-Serie „Heldt“ abgebrochen werden. Die Herren Dealer fühlten sich wohl gestört

Von Volker Kleinophorst

Das Leben ist der wahre Krimi. Das musste man auch bei Sony Pictures erfahren, die in Köln die Serie „Heldt“ mit Kai Schumann und Janine Kunze, produzieren. Bei den Dreharbeiten hatte man doch ernsthaft geglaubt man könnte mitten in Deutschland einfach nachts ein paar Szenen drehen. In Köln. Am Ebertplatz. Nachts!

Lesen die keine Zeitung?

„Überraschenderweise“ kam es an dem Kriminalitätsschwerpunkt zu Übergriffen von Dealern und Junkies. Die Dreharbeiten mussten abgebrochen werden. Carina Hackemann, Produzentin der Serie zum Kölner Express mit politische korrektem Statement: „ Bei unserem Nachtdreh an der Unterführung haben sich die dort verweilenden MENSCHEN offenbar gestört gefühlt.“ Die aggressive Stimmung habe die Mitarbeiter verschreckt, die auch noch teilweise als „leichte Mädchen“ kostümiert waren. Die Polizei wurde gerufen, weil die Sicherheitsleute überfordert waren.

Die Beamten hätten aber nicht die ganze Nacht auf das Filmteam aufpassen können, deswegen wurden die Dreharbeiten nach einer statt vier Szene abgebrochen.

Hackemann: „Dort drehen wir nicht mehr.“

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