Wenn der „Spiegel“ über Österreich schreibt…

Foto: Collage
Der "Spiegel" sucht Auswege (Foto: Collage)

Das muss man sich einmal auf der Zunge vorstellen (von Rolf Miller, Komiker):

Da kämpft eine indisch/pakistanisch gemischte Familie jahrelang um die Einbürgerung in Deutschland (warum gerade hier, was bewog sie wohl zu einem „jahrelangen“ Kampf, endlich Deutsche sein zu dürfen?), endlich hat sie Erfolg.

In Norddeutschland wird dann ein kleiner Inder/Pakistaner geboren, der sich natürlich jetzt „Deutscher“ nennen darf!

Von: Michel Zornickel

Er genießt alle Vorzüge des deutschen, kostenlosen Bildungswesens, leistet Wehrdienst, tritt in die FDP ein und verläßt sie wieder, um als „Journalist“ nicht einseitig politisch vorbelastet zu sein, sondern neutral zu berichten, wie edel! (Wenn eine Grüne austritt und zur CDU wechselt, wird sie sogar im Öffentlich-Rechtlichen angefeindet, weil dadurch eine Regierung in Niedrsachsen stürzte).

Nun denn, dieser Jungdeutsche schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine.

Dann berichtet er aus der Türkei. Fällt dort unangenehm auf, und erhält keine neue Akkreditierung.

Überflüssige Politiker schiebt man nach Brüssel ab, er wurde in Österreich placiert.

Dort hält er sich unter anderem damit über Wasser, daß er Beiträge über eine Radtour mit seinem Söhnchen schreibt, na ja, suum cuique!

Und nun die Wahl in Österreich. Rechtsruck! Alarm! Weltuntergang! Schnappatmung!

Alleine schon der Wahlkampf: „Anstatt Sozial-, Steuer-, Bildungs-, Wirtschafts-, Gesundheits-, Renten- oder Verkehrspolitik – wirklich wichtige Themen – spielten fast ausschließlich Flüchtlinge und Ausländer, Zuwanderung und Islam die Hauptrolle im Wahlkampf“ (Zitat).

Und das in Österreich, der “heilen Welt“, dem es so gut geht, daß es eigentlich noch mehr der  armen „Flüchtenden“ aufnehmen könnte, diesen armen Smartfonträgern, denen es jetzt an die Lebensgrundlage geht, seit die Balkanroute geschlossen wurde.

Wie soll man aber über Sozial- und Steuerpolitik Bildung und so weiter reden, wenn man genau weiß, daß das alles Geld kostet, Geld, das jetzt für die „Flüchtenden“ ausgegeben werden muß, und deswegen eh nicht mehr für Bildung zur Verfügung steht!

Und sowieso: Den dämlichen österreichischen Wählern geht es ja eh nur um grantigen Protest und nicht um Problemlösungen. Der „Journalist“ hat nun Angst, daß sich diese rechten Denkweisen in den  Köpfen festsetzen könnte! Welch Sakrileg! Da gehören nach seinem Verständnis natürlich linke Denkweisen hin, moralisch so hochstehend wie er selbst sich sieht, der Radfahrer!

Und dann beklagt er weiter: „Dass wir die Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Überzeugungen für akzeptabel halten. Dass Rassismus noch weiter in die Mitte der Gesellschaft rückt. Dass Hemmungen, Menschen zu beleidigen, zu bespucken, ihnen Gewalt anzutun, weiter fallen.“

Die bösen, dummen Wähler!

Daß er mit seinem Hetzartikel alle Wähler, die die FPÖ oder die ÖVP gewählt haben, nicht nur anspuckt, sondern regelrecht Jauchekübel über sie ausgießt, merkt er gar nicht, oder – was ich glaube – genau dies beabsichtigt er!

Er hat sich auch mal vehement dagegen gewehrt, irgendeine Form von Dankbarkeit gegenüber dem Land zu empfinden, daß seine Eltern letztendlich doch eingebürgert hat. Alles was wer an Ausbildung kostenlos genossen hat „steht ihm zu“. Frage ich mich nur: wodurch?

Meine Großltern und Eltern haben nach dem zweiten Weltkrieg mit viel Mühe und Anstrengung unser Land wieder aufgebaut! Haben also dadurch und durch ihre Steuerleistungen die Grundlage für unser Bildungs-und Sozialsystem gelegt!

Und was haben ihre Eltern dazu beigetragen Herr Hasnain Kazim?

Link zum Artikel:http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-wahl-die-ganz-normale-feindseligkeit-kommentar-a-1173069.html

Wandere aus, solange es noch geht!
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