Malmö: „Männer“ kapern ganzen Supermarkt

Symbolfoto: Durch 1000 Words/Shutterstock
"Selbstbedienung" im Supermarkt (Symbolfoto: Durch 1000 Words/Shutterstock)

Mitten in der schwedischen Migrantenhochburg Malmö „kidnappten“ vier „Männer“ einen ganzen Supermarkt. Sie ließen den Einkaufsbetrieb einen ganzen Tag weiterlaufen, bis die Polizei ihrem munteren Treiben ein Ende setzte.

Von Marilla Slominski

Die jungen „Männer“ im Alter von 21 bis 28 schmissen kurzerhand das gesamte Personal raus und übernahmen den Laden unbemerkt – samt der kompletten Einnahmen. Den Kunden erzählten sie, es sei alles in Ordnung, es gäbe nur ein technisches Problem mit den Kassen. Sie sollten doch bitte bar oder per Smartphone App zahlen.

Vorausgegangen waren monatelange Drohungen gegen den Supermarktbesitzer. Sie erpressten ihn und drangen sogar bewaffnet in sein Haus ein. Völlig eingeschüchtert und fertig von dem andauernden Drohszenarium flüchtete der für eine kurze Erholungspause mit Freunden nach Dänemark.

Laut Medienberichten nutzte die kriminelle Gang seine Abwesenheit und „übernahm“ am Mittwoch kurzerhand sein Geschäft.

Das Personal sei nach dem Rausschmiss zu verängstigt gewesen, um die Polizei zu rufen. 24 Stunden spielten die Kriminellen Geschäftsinhaber, füllten sogar Regale auf und kassierten in bar. Erst als die Nachricht über die „feindliche Übernahme“ den Ladenbesitzer erreichte, rief dieser die Polizei, die eine Patrouille schickte. Die Beamten vor Ort stellten fest, dass der Laden lief „wie immer“ und riefen Verstärkung. Kurz darauf stürmten bewaffnete Einsatzkräfte den Supermarkt und nahmen die vier „jungen Männer“ fest.

„Ich bin schon sehr lange in Malmö, aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Mats Attin von der Polizei Malmö.

 

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