Sawsan Chebli: Äußerlich schön …

Foto: Collage
Mit Burka wäre das nicht passiert (Foto: Collage)

… und innerlich auch. „Schön blöd“, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Eine Reportage vom Land.

von Max Erdinger

Kennen Sie Sawsan Chebli? Persönlich nicht, aber Sie wissen, um wen es sich handelt? – Bitte? Sie wissen nicht, wer Sawsan Chebli ist? Frau Chebli ist eine Politikerin der SPD, die parteiuntypisch gut aussieht. Sie kam 1978 als zweitjüngstes Kind einer palästinensischen Familie zur Welt, die 1970 in Deutschland Asyl gefunden hatte. Ihre beiden Eltern sind Analphabeten, legten aber großen Wert auf Bildung für ihr Nesthäkchen. Deutsch lernte die kleine Sawsan erst in der Schule. Sie muß ziemlich ehrgeizig gewesen sein, weil sie es weit gebracht hat. Sie wurde die erste Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport – und zwar von 2010 bis 2014. Im Januar 2014 wurde Sawsan Chebli stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amts unter Frank-Walter Steinmeier. Seit Dezember 2016 ist sie Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement. Verheiratet ist die hübsche Frau Chebli mit Nizar Maarouf, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Berliner Vivantes International GmbH. Die Vivantes International GmbH wiederum gilt als Deutschlands größter kommunaler Krankenhauskonzern. Alleiniger Anteilseigner ist das Land Berlin.

Sicher wollen Sie jetzt wissen, woher dem Heinerhofbauern sein Knecht die Frau Chebli kennt. Da trifft es sich bestens, daß ich dem Heinerhofbauern seinen Knecht gut kenne, weswegen ich Ihnen diese Frage auch beantworten kann. Dem Heinerhofbauern sein Knecht kennt die Chebli deswegen, sagt er, weil er sich für steile Zähne interessiert. Die Chebli, sagt er, wäre der einzige Grund gewesen, warum er sich die Bundespressekonferenzen des Auswärtigen Amtes im Fernsehen angeschaut hat. Den Ton hätte er dabei aber abgeschaltet, weil ihn der ums Vergnügen gebracht hat, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht.

Die Berliner Morgenpost berichtet jetzt über einen schlimmen Fall von Sexismus, dem die Frau Chebli zum Opfer gefallen ist. Wenn er das Schwein erwischt, das seiner schönen Sawsan das angetan hat, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, dann vergißt er sich. Was ist passiert?

Zitat: „Die Staatssekretärin berichtete von einer öffentlichen Diskussionsrunde, in deren Vorfeld sie am Vormittag eine Rede halten sollte. Vier Männer hätten auf dem Podium gesessen, sie habe in der ersten Reihe auf einem reservierten Stuhl Platz genommen. Da habe einer der Männer, Cheblis Angaben zufolge ein Botschafter außer Dienst, vom Podium aus gesagt: „Die Staatssekretärin ist nicht da. Ich würde sagen, wir fangen mit den Reden dennoch an.“ Daraufhin habe sie geantwortet: „Die Staatssekretärin ist da und sitzt vor Ihnen.“ Der Botschafter soll entgegnet haben: „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“ ( … ) „Ich war so geschockt und bin es immer noch“, schreibt Chebli.“ – Zitatende.

Der Botschafter, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, hat Glück, daß seine geliebte Chebli nicht verraten hat, um wen genau es sich bei ihm handelt. Weil sonst, so der Knecht, hätte „der Herr Botschafter sein´ letzt´n´Schoaß bieslt.“ (zu deutsch: seinen letzten dünpfiffigen Furz in die Unterhose entlassen.) Es gebe überhaupt keinen Grund, Frauen, die äußerlich schön und innerlich schön blöd sind, derartig in die Falle laufen zu lassen. Der Botschafter hätte ja zur äußeren Schönheit der Frau Chebli seinen Mund halten können und stattdessen in etwa so etwas sagen können: „Zauberhaft, Frau Staatssekretärin, wie sie innerlich schön blöd in der ersten Reihe beim Publikum sitzen, anstatt gleich aufs Podium zu kommen.“ Das wäre in Ordnung gewesen, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Und daß er es nicht leiden kann, wenn außer ihm noch andere Männer auf die äußere Schönheit seiner angehimmelten Frau Chebli schauen. Noch nicht einmal den Bauern habe er auf der Ofenbank in der Stube geduldet, wenn er sich die Bundespressekonferenzen angeschaut hat. Auch als unverheirateter Knecht habe man ein Anrecht auf ein Privatleben, meint er. Wer wollte ihm widersprechen?

Die äußere Schönheit sei zwar das Wichtigste, meint dem Heinerhofbauern sein Knecht, aber man dürfe nicht darüber reden, sondern man müsse so tun, als interessiere man sich für die schöne Blödheit im Inneren einer äußerlich schönen Frau. Auch, wenn sie einen tatsächlich nicht interessiert. Weswegen es ihm auch völlig ausreicht, die Frau Chebli im Fersehen anzuschauen, weil man da den Ton abdrehen kann, ohne daß es die schöne Frau hinter der Mattscheibe merkt und geschockt ist. Er macht sich da keine Illusionen, gibt der Knecht freimütig zu. Wenn er seiner Angebeteten im Fernsehen nicht den Ton abdrehen könnte, dann würde er sie nur noch halb so schön finden. Oder gar nicht mehr. Und das wäre dann schon ein Verlust, sagt er.

Wenn er mit auf dem Podium gesessen wäre, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, dann hätte er die Chebli in der ersten Publikumsreihe sitzen lassen, wo sie nichts sagt und hätte sie einfach von oben herab die ganze Zeit angeschaut. Überhaupt wäre das besser gewesen, sie kommentarlos da unten sitzen zu lassen und sich still an ihrer äußeren Schönheit zu erfreuen, anstatt sie aufs Podium heraufzubitten, wo sie dann redet und alle nur einen Verlust an der Lebensfreude haben. Lebensfreude sei schließlich auch wichtig, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht.  Deswegen muß man schauen, besonders als Knecht, sagt er, daß gar nicht erst ein Schaden entsteht.

Einer schönen Frau in freier Wildbahn darf man heutzutage auf gar keinen Fall mehr sagen, wie schön sie ist, weil sie sonst Antworten gibt, die dem harmonischen Geschlechterverhältnis abträglich sind, meint dem Heinerhofbauern sein Knecht. Und daß er es gerne harmonisch hat. Gerade er als Knecht sei darauf angewiesen, sich seine Illusionen in ihrer unschuldigen Reinheit zu erhalten. Es reicht schon, sagt er, daß er sich mit der Heinerhofbäuerin dauernd in der Wolle hat. Das wäre nicht so schlimm, sagt er, weil die schon äußerlich so aussieht, daß es unter Interessegesichtspunkten nicht mehr darauf ankommt, wie sie innerlich ausschaut. Da kann man nicht mehr viel zerstören, meint er.

Aber die Sawsan Chebli, sagt er, die sei so schön, daß man sie ruhig noch ein paar Jahre hätte schweigen lassen können. Danach wäre es dann eh wurscht.

 

 

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