Merkel und Özdemir gemeinsam gegen Seehofer?

(Foto: über dts Nachrichtenagentur
Mimt den knallharten Burschen: Cem Özdemir (Foto: über dts Nachrichtenagentur)

Falls Angela Merkel für ihre desaströsen Wahlergebnisse innerparteilich doch mal zur Rechenschaft gezogen werden sollte und wegen parteischädigenden Verhaltens im hohen Bogen aus der CDU rausgeworfen wir, hätte sie bei den Grünen gleich eine neue Heimat gefunden. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Eine Festlegung auf maximal 200.000 Asylsuchende in Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition lehnt Grünen-Chef Cem Özdemir ab. „Wie kann der verfassungsrechtliche Anspruch auf Asyl unangetastet bleiben, wenn Sie zugleich mit einer starren Zahl operieren?“, so Özdemir in der „Welt am Sonntag“. Das „vornehmste Ziel einer humanen Politik“ müsse es sein, „dass wir uns nicht mit einem Planeten abfinden, auf dem die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist immer nur die zweitbeste Lösung. Die beste ist, Flucht zu vermeiden.“ Özdemir, der als einer der Chefunterhändler seiner Partei in die bevorstehenden Sondierungen geht, sieht sich in dieser Frage von Angela Merkel (CDU) unterstützt: „Auch die Kanzlerin hat gesagt, es wird weder beim Asylgrundrecht noch bei der Genfer Flüchtlingskonvention eine Quotierung geben. Das würde auch dem Grundgesetz und internationalem Recht widersprechen.“…

Horst Seehofer wird der große Verlierer sein bei diesen Koalitionsverhandlungen. Und das wird ihm in Bayern das Genick brechen.

 

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