Letzte IS Hochburg Raqqa fällt

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Die letzten Islam-Terroristen werden vertrieben (Foto: Wikipedia)

Raqqa, die letzte IS-Hochburg, ist zu 85% in der Hand der Alliierten. Mehr als 1500 Zivilisten gelang mit Hilfe der syrischen und kurdischen Streitkräfte, die von amerikanischen und britischen Flugzeugen aus der Luft unterstützt wurden, die Flucht aus der Stadt. Seit Juni tobt ein erbitterter Straßenkampf mit den letzten wenigen hundert IS-Kämpfern.

Der Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheit YPG Nouri Mahmoud geht davon aus, dass Raqqa heute oder morgen befreit werde.

Etwa einhundert IS-Anhänger hätten nach Gesprächen mit den Stammesältesten aufgegeben.

In der Stadt befinden sich laut Angaben des US-Militär noch etwa 300 bis 500 der korangläubigen Kämpfer. Die Aufgabe der 100 Kämpfer markiere einen Trend, den man schon zuvor in Syrien und dem Irak hätte beobachten können, so US-Colonel Thomas F. Veale.

Unterdessen haben Militäreinheiten mit der Suche nach Landminen in der Stadt begonnen. Während der erbitterten Kämpfe in den vergangenen Monaten, haben viele IS-Angehörige die Stadt verlassen.

Unter anderem auch die britische Staatsbürgerin und Ex-Punksängerin Sally Jones, die auf ihrer Flucht im Juni bei einem Drohnenangriff mit ihrem 12-jährigen Sohn ums Leben gekommen sein soll. Sie war zum Islam konvertiert und 2013 nach Syrien gereist, um sich dem IS anzuschließen. Ihr 13-jähriger Sohn JoJo ist auf IS Propagandavideos zu sehen, wie er Gefangene mit Kopfschuss hinrichtet. (MS)

 

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