Frankfurter Buchfresse

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Die Rückkehr der Bücherverbrennung auf der Frankfurter Buchmesse (Foto: Collage)

Wenn es etwas gibt, das den katastrophalen Zustand dieser Republik wiederspiegelt, dann ist es wohl die Frankfurter Buchmesse.

Von Thomas Böhm

Früher konnte sich das lesende Publikum und die Fachbesucher über das riesige Spektrum der Meinungsfreiheit in Deutschland informieren und sich in freien Stücken die Bücher seiner Wahl vormerken.

Das ist heute anders. Heute herrscht in dem einst „stillen Örtchen“ so etwas wie Krieg – angezettelt von den Linksfaschisten und ihren offiziellen Unterstützern, die es einfach unerträglich finden, dass das Meinungsspektrum größer ist, als ihre ideologisch beschränkten Denke, dass es Sätze und Worte gibt, die das Fassungsvermögen ihrer Erbsenhirne übertrifft. Die Frankfurter Buchmesse, einst Hort der Bildung und des freien Geistes ist dank der linken Berserker zum Kampfplatz wild gewordener Sonderschüler verkommen.

Wir lesen in der Welt:

Auf der Frankfurter Buchmesse hat am späten Samstagnachmittag ein Auftritt von AfD-Rechtsaußen Björn Höcke zu tumultartigen Szenen geführt. Höcke war bei der Präsentation des Buches „Mit Linken leben“ des rechtsgerichteten Antaios Verlags dabei.

Demonstranten protestierten mit Transparenten und Rufen wie „Nazis raus“ gegen die Veranstaltung. Höckes Anhänger skandierten „Jeder hasst die Antifa“. Die Polizei musste schlichtend eingreifen…

Die Polizei auf der Buchmesse. Gab es das schon mal in den letzten Jahren? Doch damit nicht genug. Die brüllenden „Bücherverbrenner“ von heute gehen noch ein Schritt weiter.

Eine Lesung von zwei Autoren der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ musste wegen lautstarker Proteste abgebrochen werden. Sie war ursprünglich für 18 Uhr angesetzt gewesen. Zuerst hatte die „Frankfurter Rundschau“ darüber berichtet…

Angestachelt von Politik und Medien ist die Frankfurter Buchmesse mittlerweile im festen Griff derjenigen, die nicht mal mehr in der Lage sind, ein Buch überhaupt zu lesen, die wie Untote durch die Gegend wanken und alles vernichten, was ihnen im Weg steht.

Und wenn es mal Gegenwehr gibt, ist die Aufregung ebenfalls groß. Die „Welt“ weiter:

Zu einem gewalttätigen Angriff war es am Freitag am Stand der rechtsgerichteten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ gekommen. Bei einer Lesung ging ein Zuhörer auf den Verleger des linken Trikont-Musikverlags zu und verletzte ihn mit der Faust an der Lippe, wie eine Messesprecherin bestätigte. Trikont-Chef Achim Bergmann hatte demnach zuvor im Vorbeigehen die Lesung mit einem Kommentar begleitet. Der Verleger ließ sich im Krankenhaus behandeln und erstattete Strafanzeige…

Die Frankfurter Buchmesse ist also auch noch justiziabel geworden. Was für ein Elend. Deutschland ist wirklich dermaßen gespalten, dass es gar kein Zurück mehr gibt, dass die gewalttätigen Auseinandersetzungen vorprogrammiert sind und weiter eskalieren werden.

Und eine reibt sich die Hände: Angela Merkel. Denn wenn Linke und Rechte sich gegenseitig fertig machen, bleibt es in der Mitte recht ruhig, oder teile und herrsche.

Wandere aus, solange es noch geht!
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