Wie im Kindergarten: FDP muss jetzt doch neben der AfD sitzen

(Bild: JouWatch)
FDP muss vorläufig doch neben der AfD sitzen (Bild: JouWatch)

Wüsste man nicht, dass man es mit erwachsenen Menschen, die teuer bezahlt werden, zu tun hat, dann könnte man annehmen, man befindet sich mitten in einer Kindergartengruppe, die durch das Fräulein Erzieherin befriedet werden muss.

Die wieder im Bundestag eingezogene FDP hatte sich mit Händen und Füßen gewehrt, weil sie auf gar keinen Fall neben der „doofen AfD“ im Bundestag sitzen wollte. Viel lieber wollten die Gesellen und Gesellinnen des Herr Lindner weiter in der Mitte sitzen, links von der CDU.

Der scheidende Bundestagspräsident, Norbert Lammert (CDU) hat nun am Freitag der möchte-gern-liberalen Horde klar gemacht, dass jetzt Schluss sei mit Rummaulen. Die FDP werde bei der konstituierenden Sitzung des nächsten Bundestages am 24. Oktober neben der AfD sitzen müssen. Und Basta!

FDP-Parteisprecher Nils Droste, gab laut Medienmeldungen zumindest für die konstituierende Sitzung das „okay“ seiner Partei. Sollten aber danach immer noch viele der FDPler es nicht aushalten, neben den AfDler sitzen zu müssen, dann werde man beim Ältestenrat des Parlaments erneut heftig mit den Füßchen auf dem Boden aufstampfen und eine Debatte über die Sitzordnung beantragen.

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, sagte, er finde die Frage der Sitzordnung irrelevant und könne die Haltung der FDP deshalb auch überhaupt nicht nachvollziehen. „Ich finde das völlig lächerlich“, so der Volljurist und ehemalige Mitgesellschafter der FAZ, womit Gauland mit freundlichen Worten umschreibt, was sich viele Bürger wohl ob dieses Affentheaters mutmaßlich denken. (SB)

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