Merkels letztes Gefecht: Hippies an der Macht

Foto: Collage
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Die Grünen stolzieren durchs Land wie Wahlgewinner. Sie verteilen Ministerposten, erteilen Kommandos an die Kanzlerin, wie die Verhandlungsrunden für die „Jamaika“-Kolaitionsgesprächsrunden zusammen gesetzt sein sollten, und formulieren für die ökolinkskonformen Medien jeden Tag eine neue linke Linie, die vor allem die CSU zu akzeptieren habe. Die CSU jetzt unterm Kommando der politisch korrekten Müslis, der pädophilen Frühsexualisierer und Tempo-30-Fetischisten?! Ja. Denn wer mit einem Grünen VOR der Wahl irgendwo in Deutschland sprach, der bekam immer und überall denselben Satz zu hören: „Wir Grünen können uns nun wirklich nicht beschweren. Angela Merkel macht doch in fast allen Punkten genau unsere Politik: Abschaffung der Atomkraft, Energiewende hinzu den Erneuerbaren, Alimentierung ärmerer EU-Länder und Einsatz für ein politisch starkes Europa, welches den deutschen Nationalstaat überwindet, offene Grenzen für alle, insbesondere aus den ärmsten Regionen dieser Welt, denen wir durch Kolonialismus und Kapitalismus eine neue Heimat bei uns schuldig sind.“ Das gab unlängst ein Leiter einer Behindertenwerkstatt, der sein gutes Geld in der deutschen Sozialindustrie verdient und Parteimitglied der Grünen ist, in Niedersachsen auch mit Blick auf die kommende Regionalwahl zu Protokoll.

Von Hans S. Mundi

Seit zwei Legislaturperioden regieren die Grünen auf allen Ebenen in Deutschland, weil die Kanzlerin, die aus dem Osten über uns kam, eine durch und durch ökolinke Weltrettungsphilosophie mit den Versatzstücken ihrer kommunistischen DDR-Herkunft lupenrein miteinander verquickt hat. Deshalb gehen die politisch siegreichen Grünen munter in die neue Regierung: Getragen auf einer Welle von politisch-korrekter Internetzensur, Staatsverträgen mit demokratiefeindlichen Islamverbänden á la Ditib, ca. 80 (!) Lehrstühlen in Sachen Gender Mainstreaming und „Geschlechtergerechtigkeit“ an geistig tief gesunkenen deutschen Hochschulen und der Vorankündigung der Kanzlerin, der Automobilität ihrer deutschen Versuchskaninchen den Garaus zu machen, das Ozonloch heldenhaft zu schließen und dabei auch den letzten Diesel zu verbieten. UND: Mit Merkel gibt es weder bei der Steuerlast für die Bürger noch beim Zuzug durch unsere Schweizer-Käse-Lochgrenzen eine Obergrenze. Basta! Das Land ist Grün, die Stimmung bei den politisch Korrekten in den angepassten Merkelmedien ist Grün, alles wird Grün. Und jetzt: Die Grünen kommen….!

War da noch was? Ach ja, es lohnt mal über das uns demnächst vermutlich komplett dominierende Hippietum nachzudenken, welches jetzt ganz unverblümt nach der Macht greift. Kiffer wie Özdemir kommen jetzt demnächst wahrscheinlich auf Ministersessel, sein Parteikollege Anton Hofreiter hat es auch mit südamerikanischen Pflanzen, er promovierte langhaarigst über die Pflanzengattung Bomarea zum Dr. rer.nat. – ein Studium ist eben in Deutschland schon lange kein Zeichen mehr von Intelligenz und geistiger Weitsicht, wenn man sich Grüne Politik in ihren Ausmaßen und Konsequenzen ansieht. Hofreiter sieht übrigens immer noch aus, als würde er abends im Schneidersitz Amon Düül oder den frühen Hannes Wader auf seinem alten Vinyl-Plattenspieler hören und dabei sein „Chillum“ kräftig glühen lassen – schwarzer Afghane könnte also demnächst ein Thema werden, wenn Außenminister Özdemir und Landwirtschaftsminister Hofreiter gemeinsam mit ein paar Abgesandten der Taliban in Afghanistan den Anbau auf Plantagen besichtigen und dort Ratschläge erteilen.

Einst zogen die GrünInnen als vor allem pure Hippies in Bundestag und Landtage ein. Männer mit Fusselbärten in hässlichen Häkelpullis, die Blumentöpfe mitbrachten und dann im Plenum an weiteren Pullis häkelten. Eine Ansammlung spinnerter Waldschrate, ein linkes Heerlager verstreuter Minderheiten, die allesamt die Mehrheit im Lande als Gegner, als Feind, als Reaktionär, umweltfeindlich und irgendwie auch sexualunterdrückerisch und machohaft geißelten. Das ist alles nicht neu, aber die Ursprünge einer Bewegung, die in Baden-Württemberg immerhin den Ministerpräsidenten stellt, der mit seinem Öko-Nationalpark gleich Teile des Schwarzwaldes unter immensen Kosten verstaatlichte, unter Rot-Grün eines der besten Schulsysteme des Landes runter auf die schlechteren PISA-Plätze fuhr und inzwischen sogar schon Fahrradwege auf der Schwarzwaldhochstraße pinseln läßt, welche nur Spitzensportler auf zwei Rädern erreichen, gehört auf den Prüfstand. Denn die Grünen sind gefährlich. Weil man Spinner gerne für harmlos hält. Doch sie waren in ihren ursprüngen auch linksextrem fanatisierte Kader, vielfach Maoisten, die inzwischen in Anzüge geschlüpft sind, enorm bei den Steuerzahlern über Parteistitzungen abkassieren, in Aufsichtsräten solch „effizienter“ Klimarettungsfirmen wie Windkraftanlagenherstellern sitzen – und eben goldene Gehälter in Land und Bund auf den komfortablen Sitzen der Berufspolitiker beziehen. Gefährlich? Warum…?!

Foto: Screenshot/Youtube
Bommi Baumann (Foto: Screenshot/Youtube)

Ausgerechnet Bommi Baumann. Ja, genau, DER Bommi Baumann. Mitglied der legendären „Kommune I“, Gründer des „Zentralrat der herumschweifenden Haschrebellen“ im einstigen West-Berlin und dann der Terrororganisation „Bewegung 2. Juni“ – ein Mann der ersten Stunde, als aus der 68er außerparlamentarischen Studentenbewegung heraus (APO) ein Geflecht kommunistischer Zirkel entstand, als aus linker Träumerei die Grundlagen für Mord und Gewalt gelegt wurden, was später in den unrühmlichen deutschen Herbst der Rote Armee Fraktion (RAF) mündete. Ausgerechnet Bommi Baumann sollten wir als Warnung vor „Jamaika“ unter inhaltlichem Grünen-Kommando verstehen! All die Verflechtungen der Gründerväter der Grünen (ehemals Alternative Liste u.a.) mit wahnsinnig gewordenem Linksterrorismus und gewaltsamer Durchsetzung politischer Ziele aus dieser Zeit auflisten zu wollen, würde hier den Rahmen sprengen. Es ist viel interessanter an jene Quellen heran zu gehen, die bereits damals eine „linke Alternative“ inhaltlich formten, weil diese eben nicht nur bei den Klassikern von Marx und Engels zu finden sind. Es war eben jener Top-Terrorist Baumann, der sich im Zuge des RAF-Terrors mit zahlreichen Todesopfern durch die linken Killerbrigaden, schließlich zu distanzieren begann. Baumann löste sich nach langer Zeit im Untergrund von der linken Organisation des Terrors, war lange Jahre auf der Flucht, vor allem im Nahen Osten, wurde dann 1981 in London verhaftet – und saß dann im deutschen Knast in Berlin fünf Jahre und zwei Monate Haft wegen seiner Straftaten ab.

Nach seiner Freilassung arbeitete Baumann in der Drogentherapie – und riet zu Abstinenz. 2009 veröffentlichte er sein Buch ‚Rausch und Terror. Ein politischer Erlebnisbericht‘: ‚Wir haben die Realität ausgeblendet, nicht unähnlich Soldaten vor einer Schlacht‘; erinnerte er sich damals im Interview mit SPIEGEL ONLINE an seine frühen Tage in Berlin, als er unter Rauschgifteinfluss auch Polizisten angriff. Und sagte: ‚Von denen, die damals in West-Berlin anfingen, Opiate zu nehmen, das waren gute hundert Leute, leben heute vielleicht noch zehn. Meine Kumpels könnten einen eigenen kleinen Friedhof füllen.‘ Durch den langjährigen Rauschgiftkonsum war Baumann gesundheitlich angeschlagen und musste immer wieder medizinisch behandelt werden. Er wurde 68 Jahre alt.“

Baumanns Ausweg aus dem linken Irrweg begann schon früh, als er 1975 den Szeneklassiker „Wie alles anfing“ bei einem linken Verlag veröffentlichte. Doch erst nach seiner Freilassung aus dem Knast sprach er zunehmend Klartext. Heftig verurteilte er führende Genossen wie Andreas Baader aus der RAF-Kommandoebene, dem er eine „Schizophrenie wie bei allen eiskalten Machtpolitkern“ unterstellte. „Und dann tauschen wir den einen Wahnsinn gegen den anderen Wahnsinn“, daher riet Bauman seinen Ex-Genossen klar und deutlich „schmeißt die Knarren weg!“ Die heutige „Antifa“ hätte sich zu Lebzeiten des Ex-Genossen mal intensiv mit Baumann befassen sollen, er war überall für ein Gespräch und ein Interview zu haben. Doch den Linken, bis tief in die heutigen Kreise der inzwischen etablierten Grünen hinein, gilt solch ein Paradiesvogel, der aussteigt, doch eher als Renegat, vor allem wenn da einer kommt, der tatsächlich ein Kind der Arbeiterklasse war und nicht nur über die verlogene „Befreiung der Arbeiterklasse“ schwafelte.

Bommi Baumann legte den Finger in alle Wunden – und das ist hochaktuell! Aus der Zeit der „Haschrebellen“ wußte er zu berichten, dass in diese linksalternativen Kreise, aus denen sich später die Grünen formten, die gesamte „Horrorliteratur des Hippietums“ sickerte. In die Kreise der linken Kommunarden zogen laut Baumann Satanisten ein, auch frühe Anarchisten und Theoretiker wie Bakunin unterzog Baumann einer kritischen Prüfung. Sein Fazit war scheußlich, denn bereits damals wurde klar, dass man „den neuen Menschen schaffen wollte“ und nicht nur das, aus blinder Technikverehrung, die sich heute „Nachhaltigkeit“ nennt, schimmerte eine bizarre Planwirtschaft hervor, die seelenlose (!) Wesen und Roboter anbetungswürdig (!) fand. In der „Kommune I“ verkehrten laut Baumann zunehmend auch echte Teufelsanbeter, die „Heil Satan!“ neben „Haut die Bullen platt wie Stullen“ an die Wände schrieben. Baumann verweist auch in seinem letzten Werk auf üble Kreise, die offenen Drogenmissbrauch mit dem Glauben an eine neue Weltordnung, mit den durch den Staat zu schaffenden besseren Menschen, verbinden würden. Der grüne Sumpf aus Pädophilie, Sexsucht, Korruption, Machtbesessenheit, politischem Wahnsinn, spätstalinistischer Intoleranz gegenüber Andersdenkenden sowie dem Glauben an solche Perversionen wie die „Dekonstruktion der Geschlechter weil Mann und Frau nur soziale Konstrukte“ seien – all dieses erhält in Baumanns geistigem Nachlaß, der leider etwas verstreut in der geistlosen Republik herumliegt, einen eindeutig erkennbaren Überbau. Der eiskalte Hippiemörder Charles Manson, der Sharon Tate grausam ermordete, die gruselige Gründerin der Theosophischen Gesellschaft, Helena Petrovna Blavatsky, die wiederum Rudolf Steiner zur Gründung seiner Waldorf Schulen (ein Grünes Bildungsreservat!) inspirierte, zu all diesen Horrorfiguren des Hippie- und Linksalternativ-Kommunen-Zeitalters gibt es klare inhaltliche Linien. Diese Vordenker des heutigen ökolinken Wahnsinns, dem unsere Ex-DDR-Kanzlerin Merkel mit ihren abgekauten Nägeln besonders zugeneigt ist, eint der bizarre Wunsch der VEREINHEITLICHUNG DER MENSCHLICHEN RASSE UNTER AUFSICHT UND DIKTAT. Klopft man das inzwischen in der Gesellschaft vom linken Movement durchgesetzte Vokabular ab, dann stößt man auf diverse „Phobien“, die sich auf das Denken politischer Gegner beziehen. Wer nicht mitmacht, der ist also „psychisch krank bzw. auffällig“. In der DDR wurden Systemgegner auch in der Psychiatrie entsorgt …. Merkel und die Grüne, das könnte eine satanische Erfolgsgeschichte werden.

 

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