Majestätsbeleidigung: Musste Klinikchef gehen, weil er Seehofer als „Pflaumenaugust“ bezeichnete?

(Bild: JouWatch)
Pflaumen-August Horsti (Bild: JouWatch)

Ein „Pflaumenaugust“ ist ein dümmlicher wie auch langweiliger Mann, der von seiner Umwelt nicht besonders ernst genommen wird, da er sich als inkompetente Person diskreditiert hat.

Alexander Zugsbradl, Geschäftsleiter beim Krankenhauszweckverband Ingoldstadt und Mitgeschäftsführer im Klinikum Ingoldstadt fiel ganz offensichtlich am 24. September bei dieser Zuschreibung der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), ebenfalls wohnhaft in Ingoldstadt, ein.

Wie Medien übereinstimmend berichten, gab die Klinikleitung am Mittwoch bekannt, dass der Twitterer Zugsbradl seine Tätigkeit niedergelegt habe. Mutmaßungen wurden laut, dass der Klinikumchef so einem Rauswurf zuvor gekommen sein soll. Dessen Dienstverhältnis endet zum Ende des Jahres. Aus dem Rathaus hieß es lediglich, dass Zugsbradl auf eigenen Wunsch ausscheide.  Angeblich soll, so einige Zeitungsmeldungen, Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) als Aufsichtsratschef des Klinikums nach Bekanntwerden des Tweets ernsthaft prüfen lassen, ob Zugsbradl dienstrechtliche Konsequenzen aus seinem Verhalten drohen könnten.

In Stadtratskreisen sei wiederum wurde spekuliert worden, ob der Krankenhauschef mit dem Tweet über Seehofer nicht seine vorzeitige Freistellung provoziert habe. (SB)

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