AfD-NRW sagt Parteitag ab

(Bild: JouWatch)
NRW-Landesvorsitzender Martin Renner (AfD) (Bild: JouWatch)

Die nordrhein-westfälische AfD hat ihren, für dieses Wochenende im oberbergischen Wiehl geplanten Parteitag, aus Sicherheitsgründen abgesagt. Landesvorsitzende Martin Renner gab am Donnerstag kurz nach einem entsprechenden Beschluss des Landesvorstands bekannt, dass man Sorge habe, Delegierte und Gäste nicht schützen zu können.

Die AfD habe Hinweise, dass „der Schwarze Block oder aggressive Antifa-Gruppen“ sich unter friedliche Demonstranten mischen könnten, so Landesparteichef Renner weiter. Die AfD versuche, den Parteitag in vier oder fünf Wochen nachzuholen.

Auf Facebook teilte der AfD-Vorstand mit: „Wir haben diesen Parteitag geplant in der Annahme, dass nach der Bundestagswahl der allgemeine Erregungsgrad und das damit einhergehende Aggressionspotential nachlassen würden. Erschreckenderweise ist das Gegenteil der Fall…Gegenwärtig müssen wir davon ausgehen, dass die beim Bundesparteitag in Köln erlebte Gewalt in Wiehl erneut in Erscheinung tritt und angesichts der dortigen räumlichen Verhältnisse eine ernstzunehmende Bedrohung für die unbeteiligten Anwohner, die eingesetzten Polizeibeamten und die Teilnehmer des Parteitags darstellt.“

Seit Wochen wird bereits massiv von sogenannten „Bündnissen“ gegen den Landesparteitag der AfD agitiert, wobei der „Protest-Literaturmarathon“ (JouWatch berichtete) – veranstaltet von Bestseller-Autorin Melanie Raabe und anderen, angeblich namhaften Prominenten – noch zu den harmlosen, jedoch nicht weniger antidemokratischen Aktion zählt. (SB)

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