Geh doch nach Mekka, Thomas!

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Bundesinenminister Thomas de Maizère (Foto: jouwatch

„Geh doch nach drüben“ war in der alten BRD ein beliebter Spruch, wenn einem zu viele diskutiert und rumgemäkelt wurde. Ich würde manchen Politikern gerne ein „Geh doch nach Mekka“ zurufen. Heute: Thomas de Misere

Von Volker Kleinophorst

Der Thomas, den viele nur unter seinem Rufnamen „de Misere“ kennen hat jetzt in Wolfenbüttel laut darüber nachgedacht, einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen „Ich bin bereit, darüber zu reden, ob wir auch mal einen muslimischen Feiertag einführen. Kann man gerne vielleicht mal machen.“

Jetzt hab ich erst mal nachgesehen, ob er vielleicht Moslems vor der Landtagswahl an die Urne bringen will, aber Wolfenbüttel hat einen der geringsten Ausländeranteile in Niedersachsen. Und auch die niedrigste Kriminalitätsrate. Da besteht natürlich keinerlei Zusammenhang.

Wo die Kriminalitätsrate hoch ist, äh sorry wo viele Moslems leben, könne man jedenfalls mal darüber nachdenken. Wo viele Katholiken leben, gäbe es ja auch katholische Feiertage. Natürlich bliebe Deutschland generell christlich geprägt, auch die Feiertage. De Misere fühlt sich als „Minister für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Und da haben sich ja Muslime in der Vergangenheit unglaublich bewährt.

Worüber Misere mal nachdenken sollte, da so viele Muslime gar nicht arbeiten, wie merken die denn überhaupt, das Feiertag ist? Oder dürfen sie dann laut Allahu Akbar grölend durch die Innenstädte marschieren? De Misere ist ja damit gar nicht wirklich vorn in der Diskussion. In Hamburg und Berlin haben Muslime an hohen muslimischen Feiertagen bereits einen Anspruch auf Freistellung. Die Dauerfreistellung während des Ramadan mal außen vor.

Das dieser Vorstoß direkt aus dem Kanzleramt kommt, daran kann bei Thomas „das Zäpfchen“ de Misere eigentlich kein Zweifel bestehen.

Meine Antwort darauf: Hier ist Deutschland. Ungläubiger heißt Untermensch. Der Islam hat hier nichts verloren. Wem das nicht passt: Geh doch nach Mekka. Islamophile zuerst.

Ist natürlich gemein von mir: Denn wir wissen ja, das Mekka und Medina für Ungläubige verbotenes Terrain sind. Ganz diskriminierungsfrei.

Können wir uns daran nicht mal ein Beispiel nehmen?

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