Frankfurter Buchmesse: Unästhetische und dumme linke Attacke auf Antaios

brennendes Buch (Foto: Pixaby)

Gestern hat es am Messestand des Verlages Antaios einen Anschlag mit Zahncreme und Kaffee gegeben, der von einer sogenannten Protestaktion mit Transparenten, Postern und anderem Klimbim begleitet wurde, die der Börsenverein der deutschen Buchhandels sogar ausdrücklich begrüßte.

Was ist das für ein Phänomen? Und die Berichterstattung erst. Auch die Südtirolnews schmieren unter der Überschrift „Menschen demonstrierten gegen Rassismus und rechtes Gedankengut“.

„Damit solle deutlich gemacht werden, dass der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Werte des rechts angesiedelten Verlags nicht teile, sagte Börsenvereins-Sprecher Thomas Koch.“

Felix Krautkrämer von der Jungen Freiheit twitterte ironisch ein paar Stunden nach dem Angriff: „Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels demonstriert auf einer Buchmesse – gegen Bücher…“

Im Bericht heißt es weiter, daß „Spitzenvertreter der deutschen Buchbranche vor dem Antaios Verlag demonstriert“ hätten. Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die ARD und andere System- und Propaganda-Vereine finden diese perverse Demonstration von Idiotie und Gewalt jedenfalls gut und richtig.

Antaios verlegt unter anderem Sieferle, Pirinçci, Kleine-Hartlage und Lichtmesz.

„Man könne sich über Aufmerksamkeit nicht beklagen“, sagte Antaios-Verleger Götz Kubitschek. Wenn er meint, seine rund 40 Bücher, die mit Kaffee und Farbe begossen wurden, seien als Werbegag-Ausgaben absetzbar, dann ist das eine nachvollziehbare Reaktion auf aggressive Dummheit, aber vielleicht nicht die beste Antwort auf die sogenannten „Aktivisten und Aktivistinnen“. Vielleicht prinzipiell jeden hinter Gitter bringen, der einen des Rassismus bezichtigt?

Das Beschmieren von Büchern könne durchaus als symbolisches Feuer bezeichnet werden. Gemeinsamer Sinn sei, daß Bücher unlesbar werden sollen. Das meinte Dushan Wegner, ebenfalls auf Twitter am frühen Morgen. (RH)

 

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