Deutsche Spitzentechnologie ade!

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Die Preussische Allgemeine macht erneut auf eine bedrohliche Entwicklung aufmerksam. Die scheidende Bundesregierung verlange von der EU Vorschriften, mit deren Hilfe zum Beispuel Firmenübernahmen durch chinesisce Investoren erschwert werden. Der Ausverkauf deutscher Spitzentechnologie sei jedoch bereits im vollen Gange, die Bundesregierung sähe dies aber als normalen „Internationalisierungsprozess“ an und griffe nicht ein.

Mehr als 70 Prozent der DAX-Konzerne befänden sich bereits mehrheitlich in ausländischer Hand.

Ein vom Ausland beherrschter Konzern habe keine nationale Bindung mehr. Dem internationalen Handel dieser globalen Konzerne verdanke Deutschland aber seine Exportüberschüsse. Verlöre Deutschland den technischen Vorsprung, verlöre es sowohl seine Exportfähigkeit und seinen Wohlstand.

In Deutschland sei es zudem weniger als in anderen Ländern möglich, technischen Vorsprung geheim- und zurückzuhalten, weil die US-Amerikaner nach dem Besatzungsstatut das Recht hätten, sämtliche deutschen digitalen und Informatiksysteme einschließlich aller Telefonleitungen und Mobiltelefonsysteme in Deutschland flächendeckend und total zu kontrollieren.

Ein Szenario: Jede in Deutschland entstehende neue Technologie könne sofort durch amerikanische Spionagesysteme abgegriffen werden. Oft wisse  die US-amerikanische Konkurrenzindustrie über neue Patententwicklungen eher Bescheid, als daß ein Patent in Deutschland erteilt sei.

Ein weiteres Beispiel für die Verlagerung deutscher Produktion sei die Fotobranche. Wegen billigerer Arbeitskräfte wurde die Produktion nach Asen verkagert und jetzt kauften Deutsche asiatische Modelle.

Noch ein Beispiel des Ausverkaufs deutscher Technologie sei der Erwerb der Aktienmehrheit an der international führenden Roboterfirma Kuka in Augsburg. Diese Firma habe die Weltspitze mit vielen deutschen Subventionen erreicht. Sie wird systematisch nach China verlegt und ist damit für Deutschland verloren. Roboter würden bald aus China importiert werden müssen.

Ähnlich sei es mit der Autoindustrie. Der Export nach China wird sich durch die chinesischen Fertigungsstätten deutscher Automobilhersteller drastisch reduzieren.

Am schlimmsten sei für Deutschland aber das Beispiel Airbus. Es heißt konkret: „Dieser vom Staat stark subventionierte Flugzeugkonzern hat – angeblich, um auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen – den Chinesen Produktionsanlagen für Airbus-Maschinen geliefert und aufgebaut, so dass die Chinesen heute schon eigene Konkurrenzmaschinen zu Airbus in eigenen Firmen mit der Airbus-Technologie bauen können. Es gehört keine Phantasie dazu vorauszusagen, dass in zehn Jahren Airbus nicht mehr nach China liefern kann, weil dort chinesische Airbus-Firmen den Markt beherrschen.“

Das Bemerkenswerte an fast allen Fällen sei, daß die Zukunftstechnologien erst massiv aus den Steuern des Mittelstandes subventioniert wurden und dann das Ergebnis dieser Subventionen und deutscher Technologie ins Ausland verlagert, verkauft oder dem Ausland sogar kostenlos überlassen worden sei. (RH)

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