„Masterplan Taube“

(Bild: Pads since 200X something; CC BY 2.0; siehe Link)
Tauben-Managment in Berlin (Bild: Pads since 200X somethingCC BY 2.0; siehe Link)

Nein, das ist kein Scherz! Der rot-rot-grüne Senat in Berlin meint das ernst und gibt sauer verdientes Steuergeld für seine neue Tierschutz-Expertin aus, damit diese einen Plan zum „Tauben-Management“ erarbeitet. Zielsetzung sei es, die Lebensqualität der Tiere und ihr Zusammenleben mit dem Menschen zu verbessern.

Mit dieser Meldung soll der Leser nicht hinter die Fichte geführt werden, wobei der Hinweis, dass es sich hierbei um eine neue Kopfgeburt des rot-dunkelrot-grünen Berliner Senats handelt, ausreichend sein dürfte, um klar zu machen, das diese Wahnsinnigen es ernst meinen.

Genauso ernst, wie sie ihr Projekt „geschlechtsneutrale Unisex-Toiletten“ oder die Überwachung des öffentlichen Raums nach „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung voran treiben, soll nun die neue Tierschutz-Expertin Diana Plange einen „Masterplan Taube“ für ein hoch professionelles Tauben-Management erarbeiten. Das Ziel sei es, so der Berliner Kurier, die Lebensqualität der Tiere und ihr Zusammenleben mit dem Menschen zu verbessern.

Mit Steuergeld werden zum einen geeignete Rückzugsorte für die Tauben gesucht, die dann von Arbeitslosen, vom Jobcenter vermittelt, das  Federvieh betreuen sollen. Einen 100 000 Euro teuren,  großen Taubenschlag am Potsdamer Platz hatte man 2016 abgerissen, da die Tauben die ganze Stadt mit ihrem Kot eingedeckt hatten.

Im Steuergeld finanzierten Irrsinn namens „Tauben-Managment“ hat Berlin jedoch kein Alleinstellungsmerkmal. In München, Hamburg und Augsburg werde solche ein Projekt bereits betrieben, wobei die Schwaben den Berlinern als Vorbild dienen.

Denn die haben bereits Wasserstellen und Futterstellen für ihre Tauben – auch hier sind Vögel gemeint – eingerichtet. Die Tauben-Eier werden, um die explosionsartige Vermehrung und wohl, um einen psychischen Defekt bei den Tieren verhindern, durch Eier-Attrappen ausgetauscht. Kostenangaben für den schwäbischen „Masterplan Taube“ erhielt auch der Berliner Kurier nicht. (SB)

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