Hollands neues Kabinett im Genderwahn

Jouwatch Bildmontage: LHBTI-Rechte
Jouwatch Bildmontage: LHBTI-Rechte

Die niederländische Regierung macht Schluss mit dem „überholten“ Mann/Frau Denken. Sie hält es ab sofort in bestimmten Fällen nicht mehr für notwendig, zu notieren, bei wem es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. 

Von Bianca Hoe

„Die neue Koalition in den Niederlanden, bestehend aus vier Parteien, will so geschlechtsneutral wie möglich arbeiten“, berichtet die niederländische Zeitung NOS.

Mit der Maßnahme sollen die Rechte der LHBTI-Menschen gestärkt werden. (LHBTI= Lesbische, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle Menschen, die sowohl männliche als auch weibliche Merkmale haben).

Die Regierung überlegt, ob die Änderung zudem in Artikel 1 der Verfassung aufgenommen werden soll.

Bildschirmfoto NOS
Bildschirmfoto NOS: „Neue Koalition beschliesst geschlechtsneutrale Registrierung“

Gemeinden, Provinzen und staatliche Einrichtungen im Land sollen nicht mehr nach dem Geschlecht fragen, wenn es nicht notwendig ist, zum Beispiel in Briefen vom Finanzamt oder von den Abfallentsorgern. In manchen Fällen bleibt die Notwendigkeit jedoch bestehen, wie zum Beispiel im Reisepass. „Wenn es nicht relevant ist, brauchen wir keine Angaben zum Geschlecht“, sagte ein Sprecher des Kabinetts der NOS. „Das war ein lang gehegter Wunsch der Transgender und Intersexuellen.“

Die Partei D66 (vergleichbar mit der SPD in Deutschland) hat am Sonntag gemeinsam mit den anderen Parteien das so genannte „Regenbogen Abkommen“ unterzeichnet.

Weitere Gesetzesänderungen zur Stärkung der Rechte der LHBTI Gemeinde sind in Planung.

Nach der Definition der Weltgesundheits-Organisation (WHO) handelt es sich bei Transsexualität um eine „Störung der Geschlechtsidentität“, die Geschlechtsdysphorie.

Wie viele Menschen es mit der Transgender-Störung gibt, ist nicht genau bekannt.  Schätzungen gehen von 1:1000 bis 1:100 000 Transgender pro Anzahl der Geburten aus. Von den 682.000 im Jahr 2013 in Deutschland geborenen Kinder waren demnach zwischen 6 und 682 Transgender. Einer von 12.000 Männern soll sich wünschen, eine Frau zu sein. Bei Frauen ist Transsexualität seltener, etwa eine von 30.000 biologischen Frauen wäre angeblich lieber ein Mann.

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