Bundesverwaltungsamt sucht dringend Bewerberinnen mit Kopftuch

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Islamaffine Bewerbungskampagne des Bundesverwaltungsamtes (Bild: Screenshot)

Unter dem Slogan „Bewirb Dich wie du bist“ und „Gestalte mit beim Bundesverwaltungsamt“, startet das Amt eine Bewerbungskampagne, die mehr als nur Unverständnis hervorruft. Auf Plakatwänden wie auch im Internet ist das Bundesverwaltungsamt auf das Äußerste darum bemüht, muslimische Neubürgerinnen mit Kopftuch zu gewinnen. Neutralitätsgebot des Amtes? Fehlanzeige! Kritikfähigkeit des Amtes? Ebenfalls Fehlanzeige! Zudem teilt das behördliche Islam-Modell auf der Facebookseite der Behörde aus.

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) mit Sitz in Köln ist eine deutsche Bundesbehörde mit unterschiedlichsten Aufgabengebieten wie der Rückforderung von BAföG-Darlehen oder der Unterschriftsbeglaubigung auf deutschen öffentlichen Urkunden im Auftrag des Auswärtigen Amtes.

„Bewirb Dich wie du bist“

Zur Gewinnung von Mitarbeitern startete die Behörde prominent auf öffentlichen Plakatwänden und im Internet eine Bewerbungskampagne. Darauf zu sehen: islamkorrekt bekopftuchte und verhängte Frauen samt Werbeslogan:

Bewirb Dich wie du bist“ und „Gestalte mit beim Bundesverwaltungsamt“ dazu animiert werden sollen, sich zu bewerben. Auf der Facebookseite der Behörde heißt es hierzu: „Arbeite als Verwaltungsprofi im BVA!!

Wir arbeiten an einem spannenden und vielfältigen Themenspektrum aus dem Bereich Verwaltung. Für eine Vielzahl der Bundesministerien Deutschlands erledigen wir Aufgaben, wie Berechnungen der Bezüge und Beihilfen, die Vorbereitung und Abrechnung von Dienstreisen oder die Personalgewinnung.

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Behörde pfeift auf politische und weltanschauliche Neutralitätspflicht

Nicht nur der Publizist und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad kritisierte die Anzeigenkampagne des Bundesverwaltungsamtes scharf. Auf Facebook kommentiert Adbel-Samad, dass er natürlich gegen die Diskriminierung von muslimischen Frauen sei. Wer jedoch das Kopftuch als Zeichen gegen Diskriminierung einsetze, habe nicht verstanden, mit welchem Frauenbild das Kopftuch einhergehe. Dieses als Symbol der Vielfalt zu verwenden, sei dumm, „denn genau das versuchen die Islamisten seit Jahren zu erreichen, um ihr Gesellschaftsbild zu etablieren.“

Auch Facebook-Kommentatoren zeigen sich mehr als bestürzt darüber, dass die Behörde auf die ihr gebotene politische und weltanschauliche Neutralitätspflicht ganz offensichtlich pfeift.

Behördliches Islammodell teilt auf der Facebookseite der Behörde aus

Im Kommentarbereich ebenfalls vertreten, die junge bekopftuchte Muslima, mit der das Bundesverwaltungsamt seine islamaffine Kampagne schmückt. Das behördliche Islam-Modell ereifert sich auf Facebook gegenüber einigen kritischen Kommentatoren und schreibt unter anderem:

Sunbaq Noman Annegret Krumrey warum reden Sie hier mit? Sind sie Islamwissenschaftlerin? Kennen Sie diese Frau auf dem Bild? Wohl kaum, denn das bin ich! 🙂 und ich kenne Sie nicht, darüber bin ich sehr froh. Sie meinen sie seien eine emanzipierte Frau? Und dabei wollen Sie mich unterdrücken und mir meine freie Religionsausübung verbieten!!! Fast schon witzig aber Hetze im Netz gegen ganze Religionsgruppen und Millionen von Menschen ist nie witzig! Erweitern Sie ihren Horizont und lernen den Islam kennen. Ich könnte jetzt auf das Niveau der anderen Kommentare sinken aber meine Religion lehrt mich Geduld und Barmherzigkeit. Ich trage Kopftuch und bin eine emanzipierte Frau!“.

Da sich einige User nicht an unsere Netiquette halten, wird gelöscht!

Mehr als hilflos versucht indes das Facebookteam des Bundesverwaltungsamtes die Wogen zu glätten und löscht – ganz im Sinne von Heiko Maas und seinem NetzDG –  wie es scheint, kritische Kommentare zuhauf. (SB)

(Bild: Screenshot)
Facebook-Kommentare (Bild: Screenshot)

 

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