Nicolaus Fest: Abgeordnetenwatch und der Islam

Über die Organisation Abgeordnetenwatch, auch von mir einst unterstützt, können Bürger die Abgeordneten und Kandidaten nach ihren Ansichten befragen. So wurde ich kürzlich um Auskunft gebeten, ob die Zahl der muslimischen Bürger in Deutschland steige, ob die meisten Zuwanderer muslimischen Glaubens seien, ob muslimische Frauen mehr Kinder als nicht-muslimische bekämen, ob das mittelfristig zu einer Veränderung der Bevölkerungsstruktur führe und was ich gegebenenfalls dagegen unternehmen wolle.

Von Nicolaus Fest

Meine Antwort: Sehr geehrter Herr …. , die Fragen 1) – 4) sind statistisch belegt respektive per Hochrechnung zu ermitteln. Auch wenn man nicht allen Thesen Thilo Sarrazins in seinem Buch “Deutschland schafft sich ab” folgen möchte, hat bis heute niemand seine statistischen Grundlagen und Berechnungen bestritten. Zu Frage 5): Dass ich den Islam für eine totalitäre Ideologie halte, die der westlichen Idee von Demokratie, individueller Freiheit, Frauen- und Minderheitenrechten diametral entgegensteht, habe ich schon häufiger gesagt. Bezeichnenderweise gibt es kein islamisches Land, das unseren Vorstellungen von einer “offenen Gesellschaft” entspricht. Wo immer der Islam Verfassung ist, herrschen Einparteien-Systeme, Frauenentrechtung und systematischer Terror gegen Minderheiten, seien es Christen, Juden, Buddhisten oder Homosexuelle. In der “Kairoer Erklärung” haben die führenden muslimischen Rechtsgelehrten und Länder zudem von sich aus die Unvereinbarkeit des Islam mit Demokratie, Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit festgestellt. Entsprechend sollte der Westen den Islam so behandeln, wie er sich selbst sieht: Als Feind unserer Werte.

Schon die mir gestellten Fragen mussten wohl mehrfach überarbeitet werden, weil Abgeordnetenwatch sie nicht zulassen wollte. Auch meine Antwort wird moniert und nicht veröffentlicht – sie enthalte islamophobe Äußerungen, schreibt mir eine Mitarbeiterin, sie bitte um mein Verständnis. Was sie damit meint, wo ich falsch liege und welches islamische Land einer ‚offenen Gesellschaft’ entspricht, schreibt sie nicht. Eine Organisation, deren Ziele angeblich Transparenz und Öffentlichkeit sind, verweigert feige und kleinmütig beides.

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