Gender-Wahnsinn in Großbritannien: Schon 12-Jährige wechseln ihr Geschlecht!

Foto: Collage
Junge oder Mädchen? Mädchen oder Junge (Foto: Collage)

Das „lustige Spiel“ mit dem Wechsel des Geschlechts nimmt immer mehr Fahrt auf. In Großbritannien fordert ein Elternpaar die Unterstützung der staatlichen Gesundheitsbehörde (NHS), um aus ihrem Sohn ein Mädchen zu machen.

Von Marilla Slominski

Fröhlich lächelt die 12jährige Zoey Middleton in die Kamera. Mit langen Haaren und Rock sieht sie aus wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter. Doch in Wirklichkeit verbirgt sich hinter der Kleidung ein Junge namens Kian.

Weil Kian bereits mit vier Jahren anfing, Mädchenkleider anzuziehen und „Braut“ zu spielen, möchte Mutter Caren nun Nägel mit Köpfen machen und ihrem Kind mit Hilfe von Medikamenten den Wechsel zum anderen Geschlecht ermöglichen.

Die Eltern von Kian/Zoey hoffen dabei auf die NHS, die ihrem Sohn starke Medikamente bezahlen sollen, die die Pubertät des Jungen anhalten sollen.

Die Behandlung des 12jährigen soll in den nächsten Wochen im Tavistock Gender Identity Development Clinic in London, beginnen. Die Klinik hat sich darauf spezialisiert, Geschlechtsumwandlungen bei unter 18-Jährigen vorzunehmen.

Die monatlichen Hormonspritzen sollen die Pubertät stoppen, die Entwicklung der Geschlechtsorgane und das Haarwachstum verlangsamen und den Stimmbruch verhindern. Die Hormonbehandlung ist der Beginn des kompletten Geschlechterwechsels.

In Großbritannien werden bereits 800 Kinder – manche sind erst 10 Jahre alt – mit dieser durchaus umstrittenen Methode behandelt.

Kritiker werfen der NHS „unethisches Verhalten“ vor, weil sie die lebensverändernde Methode auch bei Kindern unterstützt.

Ärzte warnen, die Methode sei immer noch im „experimentellen Stadium“ und man wisse nichts über die langfristigen Folgen.

Kians bzw. Zoeys Eltern wissen um das Für und Wider, doch für sie sei es das Wichtigste, das ihr Kind glücklich sei.

„Wenn das bedeutet, dass sie Spritzen braucht, um nicht zum Mann zu werden, dann soll das so sein“, meinen sie.

„Ihre Stimme ist im Moment noch sehr mädchenhaft. Sie mag sie und singt gerne. Alle um sie herum denken, sie sei ein Mädchen. Das Einsetzen der Pubertät wäre beängstigend für sie und deshalb wollen wir, das die Behandlung so schnell wie möglich beginnt“, so die Eltern Caren und David.

Sein/ihr Vater David tat sich erst schwer mit der Entscheidung seines Sohnes, als Mädchen leben zu wollen. „Ich hatte Angst wegen der Schule. Schulen sind nicht unbedingt die nettesten Plätze. Ich habe versucht, sie zum Fußball spielen zu bewegen, aber es hat sie nie interessiert“, bekennt der 47jährige Mechaniker.

Doch jetzt steht er voll hinter seiner „Tochter“: „Solange sie glücklich ist, ist es mir egal. Wenn es das ist, was sie will, stehe ich 100prozentig hinter ihr.“

Der 12-Jährige fühlt sich in seiner Mädchenrolle wohl und freut sich über seinen mit Blümchenkleidern gefüllten Kleiderschrank: „Ich bin viel glücklicher und zufriedener so wie ich jetzt bin“, erklärt Kian/Zoey.

Menschen, die sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht anfreunden können, leiden oft an Depressionen und haben ein höheres Risiko sich selbst zu verletzen oder umzubringen. Doch auch mit dem langersehnte Wechsel zum anderen Ufer, gibt es nicht für jeden ein Happy end.

Im August erhängte sich der 15jährige Leo Etherington in Großbritannien. Er war als Mädchen namens Louise geboren worden und haderte seit seinem achten Lebensjahr mit seinem Geschlecht.

In Australien hatte der 14jährige Teenager  Patrick im vergangenen Monat für Aufsehen gesorgt. Patrick war als Junge geboren worden, nahm Hormone, um ein Mädchen zu sein und entschied sich jetzt, nach zwei Jahren mit Hormnen, die Behandlung abzubrechen um wieder zum Jungen zu werden (JouWatch berichtete).

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