Sind Moslems jetzt auch rechtsradikal?

Foto: Pixabay
Wer ist David S.? (Foto: Pixabay)

Endlich haben die Grünen mal wieder jemand gefunden, dem sie rechtsradikales Gedankengut bescheinigen können. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

„Die innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hat die Bewertung des Serienmords am 22. Juli 2016 im Münchener Olympia-Einkaufszentrum als Amoklauf beklagt. „Es ist schon alarmierend, zu sehen, dass sich trotz all der Erfahrungen mit dem NSU-Desaster der Umgang mit rechtsextremen Taten im Grundsatz nicht geändert hat“, sagte sie der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe) mit Blick auf ein am Freitag in München veröffentlichtes Gutachten. „Anders als beim Islamismus ist bei der Auswertung rechtsextremer Taten die Neigung groß, Tat und Täter von möglichen Netzwerken und den dahinter stehenden rassistischen Ideologien zu trennen.“

Dabei sei bekannt, dass der „einsame Wolf“ auch im Islamismus zwar oft alleine handele, allerdings trotzdem nicht losgelöst sei von sozialen Kontexten. Beim Rechtsextremismus sei es nicht anders. „Rechtsterroristen haben es immer noch viel zu leicht in unserem Land“, fügte Mihalic hinzu.

„Das beunruhigt mich sehr.“ Die Münchner Staatsanwaltschaft und das bayerische Landeskriminalamt hatten in ihrem Abschlussbericht geschrieben: „Es ist nicht davon auszugehen, dass die Tat politisch motiviert war.“ Die Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb schreiben hingegen in ihrem Gutachten, dass der vermeintliche Amoklauf in Wahrheit eine rechtsradikale Tat gewesen sei.

So sei David S. mit seinen bekanntermaßen ausländerfeindlichen Ansichten zwar ein „einsamer Wolf“ ohne Netzwerk gewesen. Er habe die Tat aber begangen, als sich der Terrorakt des norwegischen Rechtsterroristen Anders Breivik jährte. Überhaupt habe er sie minutiös geplant und nicht etwa in seiner alten Schule um sich geschossen, wo er gemobbt worden sei, sondern im Olympia-Einkaufszentrum – auf Menschen, die allesamt einen Migrationshintergrund gehabt hätten.“

So weit so gut, nur lässt die Grüne einige Details aus. Laut „Zeit“ sollen die Eltern des Täters aus dem Iran stammen und laut „tz“ sein eigentlicher Name Ali sein. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass es sich bei diesem Mörder durchaus um einen Moslem handeln könnte. Den ein Moslem ist man von Geburt an und der Iran ist ein islamisches Land. So einfach kann man sich auch nicht von dieser Religion trennen, denn das bedeutet die Todesstrafe.

Schwer vorstellbar, dass Ali (David) S. ein Mitglied einer deutschen, rechtsradikalen Terrorzelle ist, da kann die Grüne schreien und zetern wie sie will. Ein anderer Aspekt gibt ihr aber dann doch wieder recht, denn der Iran ist ja das Land der Arier. Vielleicht gibt es hier einen Zusammenhang?

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.