Moslem-Familie will Grab mit Abstand zu Ungläubigen

Muslimische Forderungen über den Tod hinaus (Bild: JouWatch)

Bayern- Die oberbayerische Gemeinde Unterhaching ist besonder stolz darauf, dass auf ihrem Friedhof die viel gepriesene Toleranz „gelebt“ wird. Der Forderung einer islamischen Neubürgerfamlie nach einem islamkonformen Gräberfeld mit gebührendem Abstand zu den Gräbern der Ungläubigen erteilte die Gemeinde nun eine Absage. 

Oberbayerns zweitgrößte Gemeinde ist sehr stolz darauf, keine konfessionsgebundenen Grabfelder zu haben. Ganz dem Toleranzgedanken verpflichtet, soll das auch so bleiben.

Komplettes Gräberfeld mit Abstand zu den Ungläubigen

Deshalb musste nun Bürgermeister Stefan Schelle (CSU) dem Wunsch einer muslimischen Familie eine Absage erteilen. Diese beanspruchte ein ganzes Gräberfeld für ihren verstorbenen Angehörigen auf dem Unterhachinger Friedhof. Darin sollte alles in Richtung Mekka ausgerichtet sein. Zudem wurde bei einem Besprechungstermin im Bürgermeisterbüro von einem muslimischen Bestatter, den die Familie im Schlepptau hatte, ein gewisser Abstand zu den Gräbern der Ungläubigen eingefordert.

Schelle scheint hierfür jedoch keine ausreichende Kultursensibilität aufzubringen und fragte nach: „Ist der Abstand zum jüdischen Mitbürger weiter als zum christlichen oder zu jemanden, der aus der Kirche ausgetreten ist? Oder steht im Koran eine Metervorgabe? Dass etwa bei 2,80 Meter Tiefe auch ein entsprechender Abstand von 2,80 Meter sein muss?“

„Es muss ja auch der Christ tolerieren, dass neben ihm ein Muselmane liegt“

Die Familie ließ sich laut der TZ jedoch nicht von ihrer Forderung abbringen und verwies auf die islamkonformen Grabfeldern in München und Ottobrunn. Am Waldfriedhof- sowie am West- und Südfriedhof hätten Muslime eigene Bereiche, abgeschottet von den Ungläubigen.

Bürgermeister Schelle stellte sich jedoch „stur“ und stellte klar, dass „Alleinansprüche auf Gräberfelder“ mit ihm nicht zu machen seien. Es gehört seiner Ansicht nach zur Religionsfreiheit, dass man die andere Religion neben sich toleriere. „Es muss ja auch der Christ tolerieren, dass neben ihm ein Muselmane liegt“, so der CSU-Mann. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.

 

 

 

 

Keine Panik, Sie können gleich weiterlesen.

 

Wir möchten Sie nur fragen, ob Sie bereit sind, unsere Arbeit mit einer kleinen Spende zu unterstützen