Berlin: Tiergarten wird zur „rechtsfreien Zone“

Rechtsfreie Zone im Überblick (Foto: Von Constantin Schäfer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19890907
Rechtsfreie Zone im Überblick (Foto: Von Constantin Schäfer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19890907

Ausgerechnet ein grüner Bürgermeister schlägt angesichts der Zustände im Berliner Tiergarten Alarm. „Der Tiergarten wird zur rechtsfreien Zone“, verkündet Stephan von Dassel, Bürgermeister des Bezirks mit der riesigen Grünanlage rund um die Siegessäule.

Die grüne Lunge von Berlin verkommt zusehends zum Drogenumschlagsplatz. Prostitution von meist „jungen Geflüchteten“, Dreck und Obdachlose machen die großzügige Parkanlage gefährlich.

„Meine Grünflächenmitarbeiter stehen kurz vor dem Generalstreik“, so von Dassel. Die Arbeitsbedingungen seien unzumutbar, für das Geld wolle sich niemand von halbnackten Obdachlosen anpöbeln lassen und täglich Eimerweise benutzte Spritzen aus den Gebüschen sammeln. Seit Frühjahr 2016 bieten sogenannten Flüchtlinge aus dem arabischen und mittelasiatischen Raum Sex für 20 Euro. Der Tiergarten hat sich zum Hot Spot in Sachen Prostitution entwickelt.

Bei den Obdachlosen handelt es sich hauptsächlich um Osteuropäer. Um dem Problem Herr zu werden, möchte der grüne Bürgermeister sein Personal von jetzt 30 auf 60 Mitarbeiter aufstocken. Nachts soll zusätzlich ein Sicherheitsdienst versuchen, Ordnung zu schaffen. Angesichts der Zustände, in dem auch bei Joggern und Spaziergängern so beliebten Park, hat der Bürgermeister eine Erkenntnis, die bei seinen grünen Parteigenossen auf Widerstand stoßen könnte: „Wir können das nicht mehr hinnehmen“. (MS)

 

 

 

 

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