Grüne: „Heimat“ ist herkunftsbezogen und tendenziell ausgrenzend

Foto: Collage
Hier sehen Sie eine Sektenführerin (Foto: Collage)

Das ist wieder so eine Meldung, die meinereiner nicht unkommentiert lassen kann, zeigt sie doch exemplarisch, wie verkorkst grüne Gehirne sind. Die Meldung kommt von der dts-Nachrichtenagentur, die Zwischenbemerkungen …

von Max Erdinger

Zitat: Berlin  – Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat dafür geworben, den Begriff „Heimat“ nicht den Rechtspopulisten zu überlassen. „Die Sehnsucht nach `Heimat`, nach Zuhause, danach sich zurechtzufinden, sicher zu sein, ist als solche nicht reaktionär, aber sie lässt sich für eine reaktionäre Agenda missbrauchen“, schreibt Göring-Eckardt in einem Beitrag für die „taz“ (Freitagsausgabe)“ – Zitatende.

… alles klar. Ich bin schon längst dagegen, die Begriffe „Gerechtigkeit“, „Empathie“, „Solidarität“ und „Soziales“ den Linkspopulisten zu überlassen. Sie lassen sich nämlich für eine kulturmarxistische Agenda mißbrauchen.

Zitat: „Die Antworten auf das Gefühl der Unbehaustheit, das viele Menschen angesichts der rasanten Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt heimsucht, dürfen deshalb nicht den Rechten überlassen werden.“ – Zitatende.

… wem sonst? Linke haben jede Berechtigung verspielt, das Wort „Heimat“ überhaupt noch im Munde zu führen.

Zitat: „Es komme jetzt darauf an, dafür zu kämpfen, dass weder Abschottung noch Gleichschaltung eine Chance hätten, schreibt Göring-Eckardt. „Gegen die rechte Heimatschutzpropaganda gilt es deshalb, unbeirrt für ein offenes Verständnis von Heimat zu kämpfen. Und damit für ein Land, das europäisch bleibt, das ökologischer, sozialer und noch weltoffener wird.“ – Zitatende.

… mit anderen Worten: Die Grünlinke will daran arbeiten, daß mit dem Begriff „Heimat“ dasselbe passiert, wie mit vielen anderen Begriffen, die „von Linken gekapert, mit anderen Inhalten gefüllt und dann als Wurfgeschosse gegen die bestehende Ordnng verwendet worden sind.“ (Franz Josef Strauß).  Als da beispielsweise wären „die Rechten“, „die Toleranz“, „der Chauvinismus“ und „die Diskriminierung“. Sie wollen daran arbeiten, daß „Heimat“ als etwas begriffen werden soll, das mit Heimat nichts mehr zu tun hat. Im Übrigen würde mich mal interessieren, welche Hirnfürze jemanden plagen müssen, der meint, er müsse dafür kämpfen, daß Deutschland „europäisch“ bleibt. Was kommt denn als nächstes? Der Kampf dafür, daß der Mars im Weltall bleibt? Ich weiß schon, was gemeint war: Deutschland soll nicht „europäisch“ bleiben – was sowieso niemand ändern könnte – sondern es soll EU-kompatibel bleiben. Das ist auch so ein begriffliches Verwirrspiel der Linken. Die EU ist eine kulturmarxistische Großorganisation der Gegenwart, die mit dem geographischen und historischen Europa nichts zu tun hat. Europa wird es noch geben, wenn die Galgenstricke der EU-Monstrosität längst das Zeitliche gesegnet haben. „Ökologischer, sozialer, weltoffener“ – der heimatliche Wiener kommentiert so einen zerebralen Dünnpfiff unübertrefflich: „Geh´ heast, Oide, geh´scheißen.“

Zitat: „Göring-Eckardt verteidigte sich damit gegen parteiinterne Kritiker. Sie hatte in ihrer Rede auf dem Grünen-Länderrat am Samstag gesagt: „Wir lieben dieses Land. Es ist unsere Heimat. Diese Heimat spaltet man nicht.“ Danach hatte es bei den Grünen Widerspruch gegeben. Anja Schillhaneck, die für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, nannte das Wort Heimat zum Beispiel „herkunftsbezogen und zudem tendenziell ausgrenzend“. – Zitatende.

Wobei die Schillhaneck der Göring-Eckardt etwas voraus hat. Ja, Heimat ist herkunftsbezogen und ausgrenzend. Und das ist völlig in Ordnung so. Gerade in Nationen wie Italien oder Deutschland, in jungen Nationen also, die über Jahrhunderte die Machtlosigkeit in der Kleinstaaterei hatten, hat sich ein besondes intensiver Bezug zur Heimat herausgebildet. In Italien gibt es das Wort „Campanilismo“ dafür, das ins Deutsche übersetzt etwa soviel heißt wie „Lokalpatriotismus“ oder „nicht über die eigene Kirchturmspitze hinaus schauen.“ Bayern sind keine Preußen, Franken keine Bayern, Nürnberger keine Fürther, Düsseldorfer keine Kölner – und Frankfurter sind keine Offenbacher oder Hanauer. In Friedberg im Taunus heißen O-Beine „Ockstädter Fäiß“ (Ockstädter Füße), benannt nach dem Nachbarort Ockstadt. Selbstverständlich ist Heimat „herkunftsbezogen und tendenziell ausgrenzend“. Am Dialekt der Leute meiner eigenen Heimat kann ich das Dorf erraten, aus dem der Sprecher kommt, auch wenn ein Außenstehender zwischen meinem und seinem Dialekt keinen Unterschied erkennt. Das ist Heimat: Meine Heimat – und nicht die von irgendwem. Ich teile meine Heimat nicht, außer mit denen, die zu ihr gehören.

Was die Schillhanek und die Göring-Eckardt aber gemeinsam haben, das ist ihre rigorose Ablehnung von „Heimat“, ganz egal, wie sich Göring-Eckardt aus dieser Feststellung herauszuwinden versucht. Heimat ist eben nicht weltoffen. Das heißt nicht, daß nicht jemand, der seine Heimat liebt, wie ich zum Beispiel, nicht an anderen Kulturen und anderen Weltgegenden interessiert wäre. Es ist schon interessant, zu wissen, wie die Heimat anderer Leute aussieht, woran sie glauben, wie sie leben, was sie essen, welche Kulturdenkmäler sie haben usw.usf.- und ich bin auch kein Kulturchauvinist (im linken Verständnis von Chauvinismus). Aber ich unterscheide. Louis Armstrongs „What a wonderful world“ ist ein wundervolles Lied. Die Gigue BWV 825 ist auch wundervoll, aber anders. Ich bin nicht irgendwer. Und meine Heimat ist nicht irgendeine.

Deswegen verreist man und verwendet sein eigenes Geld dafür, anstatt dorthin auszuwandern und das Geld der Leute dort zu verbrauchen. Es ist schließlich die Heimat der Anderen und nicht die eigene. Natürlich respektiere ich, daß Nordlichter wie die Ostfriesen ihre Heimat so haben, wie ich die meine – und daß sie an ihr hängen. Ich hänge aber nicht an Ostfriesland. Ich hänge an meiner eigenen Heimat. Und die wird die Heimat meiner Kinder und die meiner Enkel bleiben, so, wie ich sie ihnen erhalte. Kulturfremde, die sich hier dauerhaft niederlassen wollen, werden niemals Teil meiner Heimat werden, sondern immer Fremde bleiben. Wer das nicht versteht, kennt keine Heimatliebe. Die wiederum entzieht sich jeder Beurteilung nach den linken Kriterien von „gut“ und „verwerflich“. Die ist einfach so. Ich will keine größere Zahl Kulturfremder, die dauerhaft meine Heimat verdünnen. Wenn ich Kulturfremde sehen will, dann verreise ich.

Unterstützt die „Identitäre Bewegung“! Bekämpft die Linken! Sprecht euren Dialekt! Der ist nämlich auch die beste Immunisierung gegen die Sprachregelungen der Political Correctness – und damit wesentlich für eure geistige Selbstbehauptung. Fuck the Greens!

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...