CSU: Nie im Leben wird der Horst …

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Herrin und Knecht (Foto: JouWatch)

… der Angela ihr Widerborst. Es gibt eine interessante Entwicklung bei der CSU insofern, als daß sie niemanden mehr enttäuscht. Obwohl vor Beginn der Koalitionsgespräche als Bedingung für die Unterschrift unter einen Koalitionsvertrages mit der CDU die Festschreibung einer fixen Obergrenze genannt worden war, winselt es heute schon leise von der „weichen Obergrenze“, wie der Merkur berichtet. Flexibel soll die Obergrenze sein.

Vor der Wahl hatten wir die „atmende Obergrenze“, im Schock nach der Wahl dann knallhart die „Obergrenze“ – und jetzt also extra knallhart: Die „weiche Obergrenze“.

Noch besser: Man brauche für eine „weiche Obergrenze“ keine Verfassungsänderung, weil ohnehin nur ein Prozent der Asylbewerber tatsächlich asylberechtigt sei, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann weiß. Herrmann sagt, die Flüchtlingszahlen gingen weiter zurück. Bis zum Jahresende würden deutlich weniger als 200.000 erwartet, so daß die von der CSU geforderte Obergrenze gar nicht tangiert sei.

Da fragt sich meinereiner doch glatt, warum eine Grenze, die gar nicht tangiert wird, besser weich als hart sein soll. Der Nichtraucher überlegt sich doch auch nicht, ob die Zigaretten, die er nicht kaufen will, besser eine blaue als eine rote Verpackung hätten? (ME)

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