China: Koran verboten

Foto: Pixabay
Koran verboten?(Foto: Pixabay

China zieht die Zügel im Kampf gegen islamischen Extremismus noch einmal an. Muslimische Uiguren müssen ihre Koranbücher den Behörden aushändigen. Tun sie es nicht, drohen ihnen harte Bestrafungen.

Die Behörden kündigten, veröffentlichten Quellen zufolge, in der Nachbarschaft und in Moscheen an, dass Muslime, neben dem Koran auch Gebetsteppiche und andere religiöse Utensilien nicht mehr nutzen dürfen.

China hatte, in der hauptsächlich von  Muslimen bewohnten Provinz Xinjiang, im April bereits das Tragen des Kopftuchs und langer Bärte verboten. Auch religiöse Hochzeits- und Beerdigungszeremonien sind als „Zeichen religiösen Extremismus'“ untersagt.

Unter den Bann fallen auch „illegale“ Veröffentlichungen, religiöse Veranstaltungen, religiöser Unterricht und Messer. So will China den wachsenden muslimischen Terrorismus in den Griff bekommen. Die separatistischen Uiguren im Nordwesten Chinas kämpfen seit 50 Jahren um ihre Unabhängigkeit und scheuen, wie überall auf der Welt, nicht vor Terror und Gewalt zurück, um ihre Ziele durchzusetzten. (MS)

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