Satz mit O: Rammelow statt Ramelow

Bodo Ramelow (Bild: JouWatch)
(Die Linke)

Bodo Ramelow (Linke), Ministerpräsident Thüringens, sah sich bemüßigt, eine Meldung der TLZ über die prognostizierte Schrumpfung der Bevölkerung Thüringens um 10,2 Prozent bis zum Jahr 2035 zu kommentieren. Eine Erwiderung.

von Max Erdinger

Ramelow und die „Zuwanderung“ (Foto: Screenshot Facebook)

„Wir werden uns um mehr Zuwanderung bemühen müssen.“, so Ramelow anläßlich der Veröffentlichung der Prognose.

Erstens, Genosse Bodo: Es heißt „Einwanderung“, nicht „Zuwanderung“. Es gesellen sich nicht einfach irgendwelche Gleichgesinnten zwanglos dazu, sondern es wandern Kulturfremde ein. Einwanderung ist das richtige Wort. Nichts zu danken.

Zweitens, Genosse Bodo: Der demografische Saustall namens Bundesrepublik ist ein original linker Schildbürgerstreich. Maßgeblich beteiligt: Feminismus. Der Feminismus ist ein marxistisches Derivat. Auch hatte der Marxismus nur deswegen, weil er anfangs der Neunziger des letzten Jahrhunderts ökonomisch die Flügel strecken musste, noch lange nicht seinen letzten Schnaufer getan. Er lebte halt mit der Kohle der Kapitalisten als Kulturmarxismus weiter. Es lebt sich übrigens angenehm mit einem kapitalistischen Ministerpräsidentengehalt in all seiner schönen Regelmäßigkeit, möchte ich wetten. Völlig sorgenfrei kann man mit den Stimmen derjenigen, denen man vorher den Verstand verstopft hat, seinem Kulturmarxismus frönen. Feminismus ist ein schönes kulturmarxistisches Hobby. Man muß nur dafür sorgen, daß alle das Thema für rasend wichtig halten.

Drittens, Genosse Bodo: Was ist eine Frau in erster Linie? Du darfst ankreuzen: Ist sie a) – Biomasse für kulturmarxistische Gesellschaftsexperimente, oder ist sie b) – derjenige Teil des Menschen, der die kleinen Babies bekommt? Wenn du a) ankreuzt, ist meine Hilfe hier zu Ende. Des staatlichen Gewaltmonopols wegen stelle ich dir einen Bezugsschein über fünf amtliche Maulschellen aus und du darfst damit sofort bei der Zuteilungsstelle vorstellig werden. Du hast aber b) angekreuzt? – Gut, paß auf …

Viertens, Genosse Bodo: Wenn Frauen also keine Biomasse für kulturmarxistische Gesellschaftsexperimente sind, sondern wesentlichen Anteil an sämtlichen denkbaren Demografiefragen haben, – was ist dann so besonders schlau daran, ihnen zu erzählen, daß sie als Frauen unterdrückt seien, wenn Männer sie zwängen, unter gräßlichen Schmerzen schreiende Babies in eine grausame Welt hineinzugebären, in welcher selbst der letzte Strohhalm noch ganz vom Patriarchat geknickt ist? Es sind doch OLI (Original Linke Ideen), daß eine Schwangerschaft auch eine gesellschaftliche Fehlentwicklung sein könnte, oder? Und es ist absolut OLI, die biologische Tatsache, daß Frauen eben Frauen sind – und daß das schon seinen Sinn hat – , dem Wahnsinnsgedanken hintanzustellen, Frauen seien in erster Linie eine soziologische Gruppe mit unbefriedigender Teilhabe an was auch immer. Sex, zum Beispiel. G-Punkt und so.

Fünftens, Genosse Bodo: Auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sind im Verlauf der letzten fünfzig Jahre über 10 Mio. Abtreibungen vorgenommen worden. Es wurde ein Frauenrecht, keine Frau zu sein. Es würde am Sachverhalt nichts ändern, wenn man „Abtreibung“ ersetzt durch „Ungeborenenmord“. Ihr Linken habt es sogar in die andere Richtung versucht mit „Schwangerschaftsunterbrechung“. Das war dann doch etwas zu dreist. Der Begriff hat sich nicht durchsetzen können. Merkst du was, Genosse Bodo? „Zuwanderung“ statt „Einwanderung“, „Lebensunterbrechung“ statt „Mord“ – steckt euch eure Begriffe sonstwo hin. Das Leben besteht nicht aus Begriffen, sondern aus Sachverhalten. Nochmal, Bodo: Der Sinn der menschlichen Zweigeschlechtlichkeit – und das ist jetzt der Sachverhalt – ist die Fortpflanzung, nicht der Rudelbums im Feierabendheim der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Das ist nicht nur Spaß. Das ist ernst gemeint. Die Biologie meint es absolut ernst, Bodo. Ein Volk, das dauerhaft weniger Geburten als Sterbefälle hat, vergreist und stirbt aus. Propagiert haben den Schwachsinn Linke, Linksliberale und sonstige Zukunftsblinde.

Sechstens, Genosse Bodo: Ihr Linken seid die Allerletzten, die sich mit deutschen Zukunftsfragen weiterbeschäftigen. Aus euren Reihen kommen die Familienzerstörer, die Steuersklaventreiber, welche die Frauen in die Produktion steckten. Dort legten sie natürlich trotzdem Eier, durften sie aber gerade noch ausbrüten. Die Küken wurden ihnen sofort von euch weggenommen und von klein an auf Linksstaat gedrillt. Wegen der Gleichberechtigung bei der Selbstverwirklichung als Frau in der Produktion. Nicht nur Männer sollten die Freiheit haben, Steuersklaven zu sein, die ihre eigenen Kinder zu selten sehen. Die Steuerquote, Genosse Bodo, liegt in Deutschland bei weit jenseits der 50 Prozent. 732,4 Mrd. Euro prognostizierte Gesamtsteuereinnahmen für 2017! Das schaffst du nicht mit Frauen, die „unproduktiv“ Mütter sind und ganz individuell kleine, freie Menschen großziehen. Deswegen …

Siebtens, Genosse Bodo: Zuerst die biologische Grundlage der Nation katastrophal zu manipulieren, um sich als nächstes zum Durchblicker bei der Problemlösung zu stilisieren, ergibt einen Bezugsschein für zehn amtliche Maulschellen täglich über drei Monate ohne Bewährung mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Zuwanderer, die tatsächlich Einwanderer sind, können fehlenden deutschen Nachwuchs nicht ersetzen, ohne daß Deutschland ein völlig anderes Land wird. Jedermann hat aber das Recht, sich zu wünschen, daß sein Land seinen Kindern und seinen Enkeln so erhalten bleiben möge, wie er es ihnen gerne hinterlassen würde, anstatt sich von Linken vorschreiben zu lassen, wie das genau auszusehen hat. Niemand braucht Linke, um seinem Nachwuchs etwas wünschen zu dürfen. Niemand braucht Linke für überhaupt irgendetwas. Linke brauchen Desinformierte, Aufgehetzte und Verführte, von denen sie selbst sich ernähren können. Über Steuern.

Achtens, Genosse Bodo: Weil das alles so ist, wie ich es dir hier aufgeschrieben habe, ist die Lösung des Problems großzügigerweise ein Vorschlag zur Güte: Du trittst zurück und überweist die ganze Kohle, die du noch auf irgendwelchen Konten hast, an Jouwatch. Wir verteilen sie dann gleichmäßig unter den Beraubten. Dann unterschreibst du eine Erklärung, wonach du zukünftig Fortpflanzung betreiben willst und dich jeglichen Kondoms und jeglicher politischen Betätigung vollumfänglich enthältst. Als nächstes läßt du deinen Nachnamen auf Rammelow umändern und machst dich an die Arbeit. Das einzige, was ich von dir in Zukunft noch hören will, ohne daß das als Wiederbetätigung zu werten wäre, ist: „Leute, senkt die Steuern um 80 Prozent! Schließt überflüssige Ministerien! Entlaßt Beamte! Streicht Gesetze! Auf deutschem Boden soll nie wieder eine Begrenzung gelten! Fuck Überholverbot und überhaupt alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist! Lobpreiset Anmut und Liebreiz der künftigen Mütter! Führet den gesetzlichen Fortpflanzungstag ein!“ – Solche Sachen, du verstehst?

Linke, der Wahnsinn …

 

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