Pinocchia

(Bild: JouWatch)
Frauke "Pinocchia" Petry (Bild: JouWatch)

Was treibt jemanden dazu, ein Land vor dem Untergang retten zu wollen, eine neue Partei aufzubauen, zu kämpfen, als Vertreterin der größten Partei im Land sogar in den Bundestag einzuziehen und dann auf einmal alles hinzuschmeißen? Zielort erreicht?

Von Schlaglicht

Lügenfresse, Volksfahrräder, „Wir-sind-das-Pack“, all die volksdümmlichen, den Volkskörper betreffenden Formulierungen, die sie den Höckes in den Mund legte und die sie dann kurz danach als radikal verfemte und öffentlich diskreditierte. Man nennt es „Über Leichen gehen.“ Mittelfristig war`s ein Erfolgskonzept für die Pleiteunternehmerin aus Sachsen. All dies hat sie reich gemacht.

Im Lande der Endlosvorschriften und Steuerauflagen ist es für Unternehmer nie leicht. Aber gleich in den Club der Oberen Monatszehntausender zu flüchten, ein Drittel des Landtagsmandatsgeldes auch noch mitzunehmen und dann einfach aus dem eigenen Club auszusteigen, das hat schon was. Mit EU-Abgeordnetenbezugs-Abgreifer und Landtagssitzverteidiger-Ehemann steckt sie in der Steilkurve. Zwei Doppelverdiener am oder ohne Ziel?

Was hält der Wähler von solch einem Verhalten verhaltensgestörter Doppelverdiener? Glaubhaft oder tragisch? Und jetzt auch noch die Meineidsklage…Kann man einer solchen Person im Falle einer Verurteilung noch glauben und wenn ja, was und wie viel davon? Und wie viel hat sie davon, nach Abzug der Wahrheit?

Wollte sie den Euro, den sie sich jetzt fleißig einsteckt, nicht abschaffen? Demnächst will sie eine neue Partei aufmachen. Blau. Vermutlich nicht zurechnungsfähig, blau angelaufen. Sauerstoffmangel. Blau geärgerte Wutbürgerin, die es vor allem den alles finanzierenden Wutbürgern mal so richtig gezeigt hat, wie man seinen Euro rettet.

Mit Mann und Unterstützermaus eine durchgegenderte Blue Men Group, die laut trommelt und außer einem Aha-Effekt wenig hinterlässt. Nur den faden Nachgeschmack, dass da schon wieder einmal jemand was versprochen hat, was er/sie nicht hielt. Wie aus Holz geschnitzt verharrt sich auf dem Abgeordneten-Büßerstuhl, schelmisch blitzen die Äuglein, auch die Kurzhaarfrisur nähert sich phänotypisch dem ungelenken Holzpüppchen an, das immer menschlich sein wollte und sich mit wachsender Nase durchs Leben log.

Man mag für`s Ende nur hoffen, dass die gute Fee ein Einsehen hat, dass Gandalf Gauland mit dem Zauberstab alles wieder richtet und Pinocchia keinen weiteren Eintrag im Klassenbuch erhält.

Wäre schön, wenn sie einfach ihren Job machen würde. Aber das kann Pinocchia von der innerparlamentarischen Opposition nicht. Wenn noch mehr austreten, fragt man sich, warum sie alle eintraten in den Club, derer, die alles ändern wollten.

Ewig was anderes zu machen, ewig gehetzt zu sein, das ist dieser schismatische Zwiespalt der kleinen Sächsin – der tragischen Unglaubwürdigen auf dem Sitz oben rechts im Parlament. Wen kann sie noch vertreten, wenn nicht die Unglaubwürdigen?

Wandere aus, solange es noch geht!
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