Las Vegas und Medienhysterie: Wann gibt es die ersten Opfer in Deutschland?

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Melania und Donald Trump, Sheriff Joe Lombardo in Las Vegas (Foto: YouTube / Screenshot)

Vier Tage nach der tödlichsten Massenschießerei der USA aller Zeiten mehren sich die Stimmen, die eine Mitverantwortung bei den radikalen Trump-Gegnern in Medien und Politik sehen. Tragischerweise bleibt wohl nur abzuwarten, wann die Anti-AfD-Hysterie in Deutschland ebenfalls erste Opfer fordert.

Präsident Donald Trump besuchte am Mittwoch mit Gattin Melania Las Vegas, sprach mit Opfern, Ersthelfern und Sicherheitskräften und bedankte sich bei den „Helden“ von Las Vegas: „Während alle anderen sich wegduckten, standen Polizisten und Polizistinnen aufrecht um die Menschen in Sicherheit zu geleiten“, so Trump. „Eltern schützten ihre Kinder mit ihren Körpern. Bürger liefen in den Kugelhagel, um völlig Fremde zu retten.“ Trump rief die Nation zu „Liebe und Güte“ auf: „Wir stehen das gemeinsam als Amerikaner durch.“

Der Sheriff von Las Vegas Joe Lombardo äußerte Zweifel, dass solch ein Anschlag von einem Mann ganz allein geplant werden konnte. „Irgendwann muss er Hilfe gehabt haben, das wollen wir rauskriegen. Vielleicht war er ein Übermensch, der das alles alleine geplant hat, aber das würde mich wundern.“ Für Rätsel sorgten Bewirtungsbelege aus dem Zimmer des Schützen Stephen Paddock im Mandalay Bay Hotel über 2 Personen, die auf den 27.9. ausgestellt waren, einen Tag bevor Paddock nach offiziellen Angaben eingecheckt war.

Paddocks Freundin Marilou Danley kehrte aus den Philippinen nach USA zurück und wurde verhört, bestritt aber, von dem Attentat etwas gewusst zu haben. Paddock hatte sie vor zwei Wochen zu ihrer Familie auf die Philippinen geschickt „weil er sagte, er habe ein günstiges Ticket gefunden.“ Dorthin habe er ihr 100.000 Dollar überwiesen „um mir ein Haus zu kaufen. Ich war dankbar, aber hatte Angst dass er mit mir Schluss machen will.“

Näheres zu den Motiven des Täters ist immer noch nicht bekannt. Trump hatte am Mittwoch auf dem Weg nach Las Vegas gesagt, „Wir erfahren immer mehr. Wir werden das zum richtigen Zeitpunkt bekannt geben.“

Da es sich bei den Besuchern des Route 91 Harvest Festivals in Las Vegas vornhemlich um konservative Country-Fans handelte, mehren sich die Stimmen, die darin einen Anschlag auf das konservative Trump-Lager sehen.  Lt. Col. Tony Shaffer, ein ex-CIA-Angestellte, der für das London Policy Institut arbeitet und Kontakt zu Sicherheitskreisen hat, sagte auf Fox: „Es ist unbestritten ein Terroranschlag, die Frage ist nur das Motiv. Ich glaube das Motiv liegt auf der Hand. Der Täter weist große Ähnlichkeit auf mit dem Täter, der den Abgeordneten Scalise im Juni angegriffen hat… und sehen wir uns die Opfer an: Da waren ganz klar viele Konservative im Publikum, viele Waffenbesitzer und Trump-Wähler. Ich glaube, er hat sie deshalb als ein legitimes politisches Ziel betrachtet… Die Linke hat inzwischen Gewalt als Mittel des politischen Ausdrucks legitimiert, da müssen wir sehr vorsichtig sein. Das kann sehr schnell ausarten.“

Shaffer fragte auch, wie das FBI so schnell sicher sein konnte, dass es keine ISIS-Beteiligung an dem Anschlag gab. „Trumps Russlandkontakte werden jetzt schon seit einem Jahr untersucht, ohne dass man sich sicher ist.“ ISIS-Vertreter Abu Bakr al-Maqdisi hatte in Gaza am Mittwoch die Behauptung im Gespräch mit Breitbart wiederholt: „Sogar die Waffen wurden mit Geld des Islamischen Staates gekauft.“

Der renommierte Profiler Dr. Michael Welner unterstützte bereits am 3.10. auf Fox & Friends die Theorie eines Anschlags gegen Trump-Wähler (JouWatch berichtete): „Konservative, Populisten und Nationalisten werden bei uns durch die Medien entmenschlicht und dämonisiert. Ich reise sehr viel in diesem Land, und sehe keinen Hass bei den Menschen. Den Hass sehe ich nur, wenn ich den Fernseher anmache und sehe wie Konservative verteufelt werden.“ Welner sah eine Mitverantwortung bei Medien wie CNN und CBS, die eine linke anti-Trump-Agenda vorantrieben.

Seit der Amtseinführung Trumps im Januar rufen linksradikale Gruppen wie Antifa und Black Lives Matter immer unverhohlener zur Gewalt und „Widerstand gegen das faschistische Trump-Regime“ auf. Der konservative Kommentator Milo Yiannopoulos hatte in seinem Buch „Dangerous“ bemerkt, „Der nächste Amokläufer in Amerika wird … einer dieser armen, irregeleiteten Demonstranten mit Nasenring und einem Schild auf dem „STOPPT DEN HASS!“ steht sein.“

Nun warnen in Deutschland ebenfalls seit Monaten Politik und Medien mindestens genauso hysterisch vor der „rechtsradikalen“ AfD. Ralf Stegner (SPD) sprach am 1.10. von „einer staatspolitischen Verantwortung, gegen rechte Drecksäcke vorzugehen“. Grünen-Chef Cem Özdemir nannte die AfD im Wahlkampf „Nazis“ und „Brut“. Der Linken-Abgeordnete in Thüringen Steffan Harzer hatte AfD-Kollegen als „Nazis, Faschistenpack, Dreckfressen“ bezeichnet und gedroht ihnen „aufs Maul“ zu hauen. Selbst vermeintlich konservative CSU-Politiker wie Andreas Scheuer und Joachim Herrmann bezeichnen die demokratisch gewählte AfD offen als „rechtsradikal“ und „rassistisch“.

Nun ist es in Deutschland nicht so einfach wie in USA, Waffen zu kaufen. Dafür gibt es eine etablierte, teils staatlich geförderte und geschützte gewaltbereite linksextreme Szene, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die AfD zu „stoppen“ bzw. „bekämpfen“, wie von Politik und Medien begrüßt und gefordert wird. Bei der Wahlparty der AfD in Berlin am 24. 9. wurde die Familie von Jörg Meuthen angegriffen und AfD-Mitglieder massiv bedroht.

Tragischerweise bleibt es wohl nur abzuwarten, wann die Hysterisierung der politischen Debatte in Deutschland wie in USA die ersten Todesopfer fordern wird. Und nachher werden alle sagen, „das konnten wir doch nicht wissen, damit haben wir nichts zu tun.“

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