Immer mehr Haushalte sind auf Wohngeld angewiesen

Wohngeldantrag – Antrag Wohngeld, Quelle: prspics / Piqza.de
Wohngeldantrag – Antrag Wohngeld, Quelle: prspics / Piqza.de

Laut statistischem Bundesamt bezogen Ende 2016 ungefähr 631 000 deutsche Haushalte Wohngeld. Dies seien 1,5 Prozent aller Haushalte. Ein Jahr zuvor waren es mit 1,1 Prozent noch 460 000 Haushalte.

Damit die Wohnkosten für angemessenen Wohnraum von einkommensschwächeren, also armen Haushalten getragen werden können, werde Wohngeld gewährt. Am häufigsten würden mit 3,3 Prozent private Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern darauf angewiesen sein. Am seltensten mit 0,9 Prozent Haushalte in Bayern.

Die durchschnittlichen Wohngeldausgaben je Einwohner wären in Mecklenburg-Vorpommern mit 25 Euro am höchsten, mit jeweils 8 Euro am geringsten in Bayern und im Saarland.

Ende 2016 betrüge der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch von reinen Wohngeldhaushalten 157 Euro und von wohngeldrechtlichen Teilhaushalten 145 Euro.

Bund und Länder hätten 2016 zusammen 1 146,7 Millionen Euro für Wohngeld ausgegeben. Dieser Betrag entspräche im Vergleich zu 2015 einem Anstieg von 68 %. Damals hätten die gezahlten Wohngeldbeträge bei 680,8 Millionen Euro gelegen.

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und passen wahrscheinlich nicht zur angeblichen Finanzierbarkeit unkontrollierter Einwanderung mit all ihren pekuniären Konsequenzen.(RH)

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