Heul, Schluchz: Schweizerin und ihrem pakistanischen Toyboy geht das Geld aus

Bildschirmfoto Youtube: Nadeem Akdram (27) und Barbara Schwager (56)
Bildschirmfoto Youtube: Nadeem Akdram (27) und Barbara Schwager (56)

Die aus der Schweiz stammende Barbara Schwager (56) und ihr Lover Nadeem Akdram (27) sitzen in Italien fest. Sie haben ein Problem: es fliesst kein Geld. Jüngst erhielt Schwager einen Strafbefehl von der Staatsanwaltschaft aus dem Thurgau, in dem sie aufgefordert wurde, eine Buße wegen Förderung des rechtwidrigen Aufenthalts von ingesamt 950 Franken (ca. 830 Euro) zu zahlen. Jetzt ist die Ratlosigkeit groß. Wie konnte es so weit kommen?

Von Bianca Hoe

Bekannt geworden ist die Thurgauerin durch ihre heißblütige Liebesaffäre mit dem ehemaligen Asylsuchenden Nadeem Akdram, der aus Pakistan stammt. Ehemalig, da der Antrag auf Asyl nicht bewilligt wurde und es sich damit um einen abgelehnten Asylbewerber handelt.
Beide waren im Frühjahr an der deutsch-österreichischen Grenze verhaftet worden, Akdram wegen illegaler Einreise und Schwager wegen Schlepperei. Nach einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis, reiste Schwager zurück in ihren Heimatort Ettenhausen im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Ihr Toyboy Nadeem Akdram wurde wenige Wochen darauf in die Schweiz abgeschoben und sollte sich eigentlich beim Migrationsamt melden. Da ihm die Abschiebung drohte, reiste er jedoch nach Ettenhausen zu der Frau, die ihn liebt: Barbara Schwager. Er blieb eine Nacht bei ihr, ehe sie am nächsten Morgen gemeinsam den Kanton Thurgau verließen.

Inzwischen leben die Zwei im sonnigen Italien und träumen von einer Hochzeit. Der Traum in Weiß ist für die Schweizerin und den Pakistaner allerdings erst einmal in die Ferne gerückt, für mindestens sechs Monate, denn schon sind neue Probleme aufgetaucht. Keiner der beiden arbeitet, die Sozialleistungen aus der Schweiz an Schwager wurden inzwischen eingestellt und Nadeem Akdram ist zudem illegal in Italien.

Die Aussichten sind nicht rosig. Daher kam der Brief von der Staatsanwaltschaft aus dem Thurgau für Schwager wahrlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. In dem Strafbefehl wird sie aufgefordert, ein Bußgeld von insgesamt 950 Franken zu zahlen, das sie wegen Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts erhalten hatte.

Schwager klagte daher jetzt in den Schweizer Nachrichten ihr Leid. „Wie soll ich das bezahlen? Uns fehlt es ja jetzt schon an allen Ecken und Enden“, wird sie vom Blick zitiert.

Da keiner der beiden Einnahmen hat, ist die Sprache von „Existenznot“. Für den Fall, dass „kein Geld fliesst“, erwarten Schwager vier Tage im Gefängnis, falls sie zurück in die Schweiz einreist.

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