Luxemburg soll von Amazon 250 Mio. an Steuern nachfordern

Geldsack (Pixabay)

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet heute, daß die EU-Kommission Luxemburg angewiesen habe, von Amazon rund 250 Millionen Euro an Steuern zuzüglich Zinsen nachzufordern.
Die EU-Kommision sei zum Abschluß einer 2014 eröffneten und vertiefenden Untersuchung zu der Erkenntnis gekommen, daß dem amerikanischen Versandhändler durch das Großherzogtum unzulässige Steuervorteile gewährt wurden.
2014 war es zwischen Luxemburg und Brüssel zu einem Streit darüber gekommen, wie weit die Auskunftspflichten eines Mitgliedstaats in solchen Voruntersuchungen reichen. Damals klagte Luxemburg bei der EU gegen diese Untersuchungen.
Nun habe man angeordnet, daß die entgangenen Steuern in Millionenhöhe nachzufordern seien.

Im vorigen Jahr betraf eine ähnliche Nachforderung die Firma Apple und Irland. Seinerzeit sollten bis 13 Milliarden gefordert werden.
Transparent werden solche theoretischen Finanzaktionen zwischen Großfirmen, einzelnen EU-Staaten und Brüssel deshalb aber auch nicht. Was wird aus diesen „Nachforderungen“?(RH)

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