Die Journaille kritzelt weiter: „Gruppe schlägt Männer“

Journaille bei der Arbeit

Zugegeben, diese Informationen müssen alle erst erlangt werden. Augenzeugen sind das Beste. Ich rufe Jouwatch-Leser und deren Freunde hiermit auf, uns ihre Straßenerlebnisse im Alltag  mitzuteilen. Fotos, Zeugen, Beweise wären super.

Würden wir diese täglichen Gräuelgeschichten allerdings auch so penetrant dummdreist wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung bekanntgeben? Wohl kaum.

In der noch überregionalen Zeitschrift prügelt eine SCHLÄGERGRUPPE andere Männer krankenhausreif. Die Journaille schreibt weiter: „Mehrere Männer sollen am Montagabend drei Menschen im Düsseldorfer Stadtteil Eller verletzt haben – ein Opfer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Nach Angaben der Polizei griffen die fünf bis sechs Unbekannten zunächst zwei Männer an der Unterführung des Bahnhofs Eller-Süd an. Sie sollen unvermittelt auf die beiden losgegangen sein und einem der Männer gegen den Kopf getreten haben. Der 36-Jährige befinde sich noch in stationärer Behandlung.“

Dann wird noch berichtet, daß diese MUTMAßLICHEN Täter kurze Zeit später einen 31 Jahre alten Mann mit Faustschlägen brutal attackiert hätten und gegen seinen Kopf getreten haben. Anschließend schlügen sie noch mit einem Schlagstock auf diesen Mann ein.

Es folgt die inzwischen fast wertlose „Information“, daß die Staatsanwaltschaft diesen FALL als versuchtes Tötungsdelikt werte. Diese wird zitiert: „Wir gehen davon aus, dass es sich um ein und dieselbe Tätergruppe handelt“

Am Ende des jämmerlichen Artikels, einem waschechten Journaille-Produkt, findet dann Erwähnung, daß die Polizei nun nach etwa 18 bis 20 Jahre alten, schlanken Männern mit sportlichen Staturen sowie kurzen dunklen Haaren mit ÜBERWIEGEND SÜDLÄNDISCHEM Erscheinungsbild suche.

Und bald bekommen wir mit solchen Berichten wohl schon das Bewährungsurteil für diese gefährlichen Ganoven geliefert?

Diese Journalisten haben es noch immer nicht verstanden. Sie schreiben für ein einst renommiertes Blatt und werden wahrscheinlich noch immer fürstlich bezahlt, obwohl ihr Herr schon dabei ist, die Hosen herunterzulassen. Was für eine Schande, so etwas in dieser Form täglich zu präsentieren und präsentiert zu bekommen. (RH)

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