Heute wieder: Ver.di gegen Amazon

Amazon offline, wieder Streik

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di mitteilt, werde am heutigen Montag an sechs großen Standorten von Amazon-Deutschland gestreikt.

Die bei dem Online-Händler Beschäftigten wollten versuchen, das Unternehmen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Amazon hätte zwar ab dem 1. September die Löhne „nach Gutsherrenart“ ein wenig erhöht, aber bliebe deutlich hinter der Branchenentwicklung und den Forderungen der Gewerkschaft zurück.

Ein Gewerkschaftssprecher erklärte, daß in der erfolgreichen Tarifrunde des Einzelhandels die Löhne sofort um 2,3 Prozent und um weitere 2 Prozent im kommenden Jahr angehoben werden sollen. Anderslautende Behauptungen des Arbeitgebers seien vollkommen abwegig und die Beschäftigten würden sich nicht mit Almosen abspeisen lassen. „Das Unternehmen verweigere sich nach wie vor jeglichen Verhandlungen und lehne die kollektive Interessenvertretung der Beschäftigten über Tarifpartnerschaft bisher ab.
„Amazon muss umdenken: Von der Forderung nach einem Tarifvertrag werden die ver.di-Mitglieder nicht ablassen“, so der Sprecher weiter.

Betroffen sind die sechs großen Amazon-Standorte in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz.(RH)

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